Xeledons Spiegel » Rollenspiel: Drachenväter: Kurzinterview mit Konrad Lischka

17. April 2014

Drachenväter, das Buch von Tom Hillenbrand und Konrad Lischka über die Geschichte des Rollenspiels, ist am Montag erschienen. Da mir netterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, gibt es hier morgen eine Rezension des Buches – heute habe ich, sozusagen … Weiterlesen

Nandurion: Erweiterte Häuserlauf-Regeln zum Download

17. April 2014

Ab heute stellen wir für euch Christian Jeubs überarbeitete Regelmechanik zum Häuserlauf in Simias Werkbank bereit. Über die Giebel von Mietskasernen, an Mauern und Masten entlang, unter Torbögen hindurch: Wer schnell verschwinden muss, nutzt in der Stadt gern alternative Wege … Weiterlesen

Nandurion: Aus dem Limbus: DSA5, Einstieg ins Rollenspiel und Rezension

17. April 2014

Vor den Osterfeiertagen präsentieren wir euch noch schnell ein paar neue Fundstücke aus dem Netz. Engor hat in seinem Dereblick das Myranor-Abenteuer Das Sterbende Land von Mháire Stritter und Nico Mendrek rezensiert und kommt zu einem sehr wohlwollenden Ergebnis. Bei … Weiterlesen

Nerd-Gedanken: Holonet-News Dromund Kaas: Von Mausdroiden und Blickduellen

17. April 2014

Wieder bietet die lokale Info-Säule des Holonet auf einer der Straßen von Kaas City bietet neben den aktuellen Nachrichten die neuesten Gesellschaftsnachrichten, welche den am lokalen Klatsch interessierten Personen die passende Propaganda bieten…

Neue Abenteuer » rpg: Red Talons & Fianna

17. April 2014

Die Tribe novel Reihe der WoD soll ja wie auch die restlichen Bände dem Spieler den Hintergrund der Spielwelt näher bringen. Im Gegensatz zu etwa Vampire hat allerdings nicht jeder Stamm sein eigenes Buch erhalten, sondern es wurden immer zwei der 14 Stämme zusammengefasst in einem Buch. Die Handlung ist wie auch bei den anderen […]

Halle des ertrunkenen Gottes: Trailer zur Folge 3 der Staffel 4

17. April 2014

Halle des ertrunkenen Gottes: Kampagnenführer erscheint später

16. April 2014

So wie es aussieht, verschiebt sich der Erscheinungstermin für "Das Lied von Eis und Feuer: Der Kampagnenführer". Die deutsche Ausgabe des Campaign Guide ist heute von amazon von dem ursprünglichen Erscheinungstermin 24. April 2014 (rechtzeitig zur RPC) auf den 3. Juli 2014 geschoben worden. Es ist also noch ein wenig Geduld gefragt, bis man den € 49,95 teuren Band aus dem Mantikore Verlag in

Arkanil: Abstimmung für die RPC-Awards 2014

16. April 2014

Arkanil -

Auf der Role Play Convention in Köln werden auch in diesem Jahr wieder die RPC-Awards verliehen. Selbstverständlich ist auch ein DSA-Produkt nominiert – wahrscheinlich aber ohne große Siegchance. Weiterlesen ›

Tagschatten: Die Geschichte des Rollenspiels.

16. April 2014

Für Sommer des Jahres plant Evil Hat Aufregendes: Die Geschichte des Rollenspiels in vier Bänden unter dem Titel Designers & Dragons. Ausgearbeitet wird das Mammutprojekt von Shannon Appelcline, der auch die DnD Classics derzeit editorisch begleitet. Preise und feste Releasetermine gibt es noch nicht, aber erste Eindrücke lassen ahnen, was für ein Schatz da auf uns zurollt. Jedem Jahrzehnt ist

Taysals Abenteuerland: Snowpiercer

16. April 2014

Bereits 2013 erschien der Science-Fiction-Film “Snowpiercer” im asiatischen Raum und auch die Franzosen konnten sich bereits an diesem wahnwitzigen Streifen erfreuen. Endlich hat der Film den Sprung auch nach Deutschland geschafft und läuft nicht in Gefahr, auf Filmfestivals als Genretip zu verkümmern. Und sogar in den USA ist tatsächlich auch ein Licht am Ende des [...]

Greifenklaue's Blog: [Indiegogo] Tabula Rasa – gelungene Gegenstandskarten

16. April 2014

Ich persönlich stehe voll darauf, etwas im Rollenspiel visualisieren zu können. Paizos Face-Cards sind genauso gut wie die seltener von mir benutzten Item-Cards. Mit Tabula Rasa machen sich zwei Berliner auf via Indiegogo 120 Gegenstandskarten zu kickstarten, da bin ich doch glatt dabei … 120 Karten für 20 Dollar (inkl. Porto), klingt fair. Wer mitpledgen will, […]

Engors Dereblick: Rezension: Das sterbende Land

16. April 2014

Vorbemerkungen: Myranor unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von Aventurien. Ein zentraler Aspekt ist dabei ein weitgehend fehlender Metaplot, womit bislang größere Handlungsbögen ausgeblieben sind. Geändert hat sich dies mit der Kampagne “Wächter des Imperium”, die 2011 mit “Die ewige Mada” und der Vorgeschichte im Solo- Abenteuer “Die verbotene Kammer” begonnen wurde und nun mit “Das sterbende Land” ihren Abschluss findet. “Die ewige Mada” lieferte einen Überblick über die Geschehnisse in Xarxaron, einem Landstrich, der ständig bedroht ist durch die Nachbarschaft zu den furchterregenden Draydal, die einem morbiden Kult um ihren gnadenlosen Schädelgott anhängen. Der Vorläufer verwickelte die Helden dabei in ein Verwirrspiel rund um zwei dominante Frauengestalten, die um die Macht in Xarxaron ringen, wobei sie zunächst den verhängnisvollen Fehler beginnen, sich der falschen Seite anzuschließen, um dies im weiteren Verlauf korrigieren zu müssen. Nun steht die Entscheidungsschlacht zwischen beiden Herrscherinnen aus, mitten in einer Kulisse bestimmt von der nahenden Schlacht zwischen Xarxaron und den Draydal, die die vollständige Vernichtung der Hauptstadt Xarxaras anstreben.

In Zahlen:
- Band M 19
- 224 Seiten
- Erschienen am 23.1. 2014

I. Inhalt und Aufbau
Der unheimlich seitenstarke Band beginnt da, wo “Die ewige Mada” endet, nach der Rückverwandlung Arsinoas wird zunächst Kriegsrat gehalten, um zu beratschlagen, wie man die Usurpatorin Isphirmene wieder vom Thron Xarxarons stoßen kann. Nachdem sich Arsinoa aber bereits beim ersten Aufeinandertreffen als Unterlegene erwiesen hat, erscheint es notwendig, sich zunächst die nötigen Mittel zu beschaffen, für die Wiederbegegnung besser gerüstet zu sein.

Hier schlägt das Abenteuer den Bogen zurück zu “Die verbotene Kammer”, indem die Helden erneut die Gelehrtenstadt Imachora aufsuchen, um von dem Optimaten Korysthenes Informationen zu erhalten, um den Verwahrungsort des Ea´myr, eines Artefaktes gegen Isphirmene, zu ergründen. Einmal mehr führt sie ihr Weg dazu in die Bibliothek der Stadt (den zentralen Handlungsort von “Die verbotene Kammer”), in der sich der Stadtherr Korysthenes aus Furcht vor den nahenden Schergen Isphirmenes verschanzt hat. Die einzige Möglichkeit, eine Audienz bei ihm zu erhalten, ist die mittlerweile neu eingerichteten Fallen zu testen. Im Erfolgsfall erhalten sie in der Tat eine Triopta, die ihnen Visionen verschafft, mittels denen sie in einzelnen Etappen den Pilgerweg zurückverfolgen können, den einst Isphirmenes Bruder zu Ehren des Schädelgottes auf sich genommen hat und an dessen Ende sich die Waffe gegen Isphirmene verbirgt. Bevor sie allerdings dessen Spur aufnehmen können, müssen sie erst aus der Bibliothek fliehen, nachdem die Stadt in der Zwischenzeit in die Hände von Isphirmenes Truppen unter ihrem Handlanger Tacarus gefallen ist.

Nach vollendeter Flucht können sich die Helden und die Besatzung der Drachenschwinge, eines Luftschiffs, das die Helden in “Die ewige Mada” erhalten haben, auf ihre Expedition begeben, die sie an unterschiedliche Orte führen, die allesamt mit der Kultur der Draydal verbunden sind und dementsprechend thematisch eng an Tod und Opferkulte gekoppelt sind, was auch zur titelgebenden Überschrift “Das sterbende Land” führt. Jede Station beginnt dabei mit der hinweisgebenden Vision, der Erforschung des angegebenen Ortes und dem Erhalt einer weiteren Vision. Schließlich führt dies die Helden zum Aufbewahrungsort des Ea`myrs, des dritten Auges von Isphirmenes Bruder Carophyrdes. Dabei können die Helden mitnichten ungestört vorgehen, nach wie vor werden sie sowohl von Tacarus verfolgt als auch von den Draydal bedrängt.

Aus den Fängen der letzteren müssen die Helden sich unmittelbar nach dem Fund des Ea´myr befreien, was nur dadurch gelingt, dass beide Gegner sich in eine große Luftschlacht verwickeln lassen, wobei die Drachenschwinge mit knapper Not entkommen kann.

Der Abschluss des Abenteuers findet dann wieder in Xarxaras selbst statt, wo die Helden zunächst helfen müssen, den Untergrund- Widerstand Arsinoas zu organisieren, um schlussendlich über eine schlagkräftige Streitmacht zu verfügen, um Isphirmene zu stürzen. Bevor dies jedoch gelingen kann, steht zunächst die Konfrontation mit der äußeren Bedrohung bevor, folgt den Helden doch ein riesiges Heer der Draydal auf dem Fuße. Die nun folgende Schlacht zieht alle denkbaren Register einer massiven Belagerungsgefechts auf: Angriffe großer Infanterieverbände, Bombardements der Stadtbefestigungen, Luftangriffe und das Aufeinandertreffen mächtiger Wesen, die auf beiden Seiten eingreifen. Ist der Angriff der Draydal zu guter Letzt abgewehrt, bleibt noch die finale Auseinandersetzung mit Isphirmene selbst.

II. Figuren
Im Abenteuer tauchen Figuren aus gleich drei unterschiedlichen Fraktionen auf. Auf der Seite der Helden stehen neben Arsinoa selbst noch der Junior- Tribun Aecurian als maßgebliche Anführer des Widerstands in Xarxaras. Beide sind ja im ersten Teil noch Widersacher der Helden gewesen und mutieren hier zu deren wichtigsten Stützen. Vor allem die ehemals eher kalte Herrscherin Xarxarons wird sich dabei verändern, lernt sie doch nun ihr Volk nicht als Untertanen, sondern als treue Verbündete kennen, auf die sie angewiesen ist. Auch der Optimat Korysthenes muss diesen Wandel vom Antagonisten aus “Die verbotenen Kammer” hin zum Bundesgenossen der Helden vollziehen. Daneben treffen die Helden erneut auf ihren Auftraggeber und Mittreiter aus dem Soloabenteuer, Gylderianius, der hier aber weniger frohgemut und optimistisch auftritt, sondern von den Aufzehrungen seiner langen Reise auf den Spuren des Ea´myrs gekennzeichnet ist. Etwas in den Hintergrund rückt die Mannschaft der Drachenschwinge, was allein der Tatsache geschuldet ist, dass in “Die ewige Mada” nicht eindeutig vorgegeben war, wer das Abenteuer überlebt und wer einen Heldentod stirbt. Trotzdem sind immer Angaben vorhanden, wie die Freunde der Helden in die einzelnen Handlungsabläufe eingebunden sind.

Die wirklichen Gegenspieler finden sich mit Isphirmene und Tacarus auf der Seite des nun unterwanderten Xarxaron und mit Parthras Turam als Anführer der Draydal- Armee. Alle drei verkörpern dabei unterschiedliche Schurkenrollen: Tacarus nimmt dabei noch die eindimensionalste Motivation ein, ist er doch schlichtweg der klassische Fiesling, der einfach von Natur aus böse ist und so handelt, also vornehmlich als hassenswerter Sadist agiert. Parthras Turam hingegen verkörpert den Repräsentanten einer fremden Macht, deren Kultur schlichtweg abschreckend ist, da sie auf Tod, Menschenopfern und Selbstverstümmelung basiert. Interessanterweise ist der Fanatiker in seinem Vorgehen eher rational veranlagt und in der persönlichen Begegnung durchaus kultiviert. Isphirmene schließlich erweist sich als die mächtigste Feindin, die eher wie eine Naturgewalt denn eine reale Person wirkt. Vor allem kennen die Helden sie ja vom Beginn der Kampagne durchaus noch als schützenswerte und vermeintlich unschuldige Verbündete, die sich in einen unbarmherzigen Racheengel verwandelt hat und deren Agenda die Vernichtung gleich zweier Völker beinhaltet und die in ihrem uralten Hass nicht mehr für rationalen Argumente zugänglich ist.

III. Kritik
Epik in Myranor gab es bislang zumindest auf narrativer Ebene eher in dezenten Dosen, hier allerdings türmt sie sich rechts und links des Weges der Drachenschwinge förmlich nur so auf. Vor allem der abschließende verzweifelte Abwehrkampf der Helden und ihrer Verbündeten in Xarxaron gegen das riesige Heer der Draydal zieht alle Register auf und braucht keinen Vergleich mit vergleichbaren Geschehnissen in der Fantasie- Literatur zu scheuen.

Gerade dieses furiose Finale betrachte ich auch als den stärksten Teil des Abenteuers. Trotz der (z.B. im Vergleich mit dem eher bevölkerungsarmen Aventurien) gigantischen Ausmaße der Schlacht ist die Beteiligung der Helden jederzeit so gewährleistet, dass der Anteil an erfolgreichen Aktionen immer sichtbar ist. Das beginnt mit der Beteiligung von wichtigen Hilfstruppen, die nur dann eingreifen, wenn die Helden es im Lauf der Kampagne geschafft haben, diese mit ihren Taten auf ihre Seite zu ziehen und zieht sich hin zu den konkreten Schlachtereignissen selbst, wenn in den Brennpunkten ihr Eingreifen gefragt ist. Alle drei Erzschurken können zudem von den Helden persönlich ausgeschaltet werden, was nach den vorherigen Konfrontationen nur folgerichtig und wünschenswert ist. Zudem gibt es immer wieder Hinweise, wie das an sich unübersichtliche Geschehen so gehandhabt werden kann, dass die Schlüsselereignisse nachvollziehbar bleiben und auch entsprechend dramatisch abgehandelt werden können. So ist meistens angegeben, welche NSCs sich an einer Aktion beteiligen können oder sich gegebenenfalls sogar opfern können. Für den Notfall stehen mächtige NSCs zur Verfügung, die bei ernsthaften Problemen zugunsten der Helden eingreifen können. Allerdings wird darauf geachtet, dass diese keinesfalls die Helden in die zweite Reihe rücken lassen, sondern die wirklich existenziellen Heldentaten von den Spielercharakteren selbst ausführt werden. Die Schlacht selbst weist dabei genügend unterschiedlich gestaltete Brandherde und Eskalationsstufen auf, die eine angemessene und eindrucksvolle Kulisse für ein derartiges endzeitliches Gefecht bildet und nie das Gefühl aufkommen lassen, dass der Sieg eine einfache Beute darstellen wird.

Auch andere Szenen dieser Art werden mit einem entsprechenden Coolness- Faktor ausgestattet. Etwa wenn die Helden mit der Drachenschwinge aus einem unterirdischen Schlund aufsteigen und sich mit der dort der Übermacht von Tacarus und seinen Luftschiffen konfrontiert sehen, nur um im nächsten Moment zu offenbaren, dass hinter ihnen die versammelte Luftflotte der Draydal her ist, die sich sofort in das gnadenlose Gefecht wirft (was mich übrigens immens an eine Schlüsselszene aus einem meiner Lieblings- SciFi- Filme “Serenity” erinnert).

Etwas zu langatmig ist meiner Meinung nach dafür die lange Reise auf den Spuren von Carophyrdes geraten, dieser Abschnitt nimmt fast 70 Seiten innerhalb des Abenteuers ein. Die Atmosphäre in der verderbten Umgebung ist zwar durchaus passend und die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich gestaltet, die Reihung der Visionen mit vielen zu deutenden Anspielungen hätte allerdings auch etwas kürzer gestaltet werden können.

Dafür ist der Einstieg in das Abenteuer mit dem erneuten Besuch von Imachora und der dortigen Bibliothek gelungen, gerade weil man die Örtlichkeiten des Soloabenteuers zwar wiedererkennt, diese aber deutlich umgestaltet wurden und sich hier den eher phexisch veranlagten Helden die Gelegenheit bietet, sich einzubringen, während im späteren Verlauf eher die Stunde der kampstarken Krieger und Magier angebrochen ist. In der Hinsicht sollte man auch darauf achten, tatsächlich vorrangig sehr erfahrene Charaktere in das Abenteuer zu schicken, die Anforderungen sind durchgehend sehr hoch, sowohl was Talentproben als auch Gegnerwerte angeht.

Abseits von inhaltlichen Gesichtspunkten hat mir die grafische Gestaltung eher weniger gefallen: Viele der Bilder im Band sind sehr dunkel gezeichnet und lassen wenig Details zu, vor allem wirkt alles etwas grob und verwaschen. Einige Charakterporträts stellen zudem umgestaltete Gesichter aus den Orkenspalter- Videos dar, die Ereignisse der Kampagne begleitend nachstellen, was meiner Meinung nach eher nicht passt. Dafür verfügt der Band über ein großartiges Cover.

IV. Fazit
“Das sterbende Land” bietet eine immense Herausforderung für Spieler, die einen epischen Plot zu schätzen wissen und am Schicksal ganzer Landstriche mitwirken wollen. Vor allem die Endschlacht ist hervorragend gestaltet und bietet unheimlich viele Ideen, die Helden in unterschiedlichen Brandherden des Gefechts so einzusetzen, dass diese maßgeblich über Sieg oder Niederlage entscheiden. Zwischenzeitliche Längen werden durch immer wieder auftauchende dramaturgische Spannungspunkte schnell wieder ausgeglichen. Trotz des großen Handlungsrahmens verfügt das Abenteuer dank der vielseitigen NSCs unter Feinden und Verbündeten auch immer wieder über die Möglichkeit, zwischen der Fülle an Kampfszene auch immer wieder zentrale Charaktermomente einzustreuen, um sowohl Freundschaft und Loyalität als auch starken Antagonismus aufkommen zu lassen.

Bewertung: 5 von 6 Punkten

Kommentare

Cyclopean Citadels: Kurzrezension: Drachenväter

16. April 2014

Drachenväter ist angetreten, crowdgefundet die Geschichte des Rollenspiels zu schreiben. Und trotz Lücken überzeugt das Resultat! Die Form: Bei Drachenväter handelt es sich um ein 360 Seiten starkes, schön gedrucktes Hardcover mit Schutzumschlag, sehr reich bebildert (ich würde den Bildanteil des Inhalts auf ca. 50% schätzen) und mit Lesebändchen ausgestattet. Nach der Titelei folgt eine Liste […]

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16. April 2014

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16. April 2014

Auch in diesem Jahr werden auf der RPC in Köln wieder die RPC -Awards vergeben. In 7 Kategorien können wir Fans online für unsere Favoriten abstimmen. Was DSA angeht sind dieses Jahr drei Produkte nominiert: im Bereich pen&paper-Rollenspiele die Neuauflage von … Weiterlesen

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16. April 2014

Ulisses schildert im siebten Teil ihrer Vorstellung der Schicksalspfade-Fraktion Die Krallen des Aikar die Besonderheiten des Fußvolks, mit dem die Truppengröße auf bis zur doppelten Anzahl der Figuren anwachsen kann. Wer von Orks dann noch nicht genug hat, findet bei … Weiterlesen

Teilzeithelden » Pen&Paper: Quo Vadis, DSA 5? Eine Rundschau über den aktuellen Status

16. April 2014
DSA5_Teaser_Tal des Todes_Valyavande

Die Veröffentlichung des Beta-Regelwerks zu DSA 5 rückt näher, bereits Mitte Mai soll es soweit sein. Für uns beide Grund genug einen Blick auf den aktuellen Stand und die bereits angekündigten Änderungen zu werfen! Unsere neuen DSA-Redakteure geben ihren Einstand.

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16. April 2014

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Taysals Abenteuerland: Die Tribute von Panem – Catching Fire

16. April 2014

Nach den wunderbaren Harry-Potter-Filmen und der unsäglichen Twillight-Saga, ziehen nun “Die Tribute von Panem” das kinobegeisterte Publikum in ihren Bann. Sie stellen mit Jennifer Lawrence die amtierende Herrscherin über Blockbuster-Land, die auch mit dem zweiten Teil ihrer Panem-Tetralogie, um die Gunst ihres Volkes buhlt. Das gelingt der Aktrice wunderbar, denn “Die Tribute von Panem – [...]

Kaiser Retros Waffenkammer: Shadowrun – Turning Japanese

16. April 2014

Die zweite Sitzung
Wir hatten wieder nur drei Spieler, also war es Zeit für Shadowrun in der entstehenden Unterbrechung unserer DSA Kampagne. Diesmal nicht ganz so bierseelig wie beim letzten Mal. Auch wenn ich persönlich mir wohl eins gegönnt habe.

Wir haben direkt auf der vom EMP lahmgelegten Straßenkreuzung in Shibuya wieder eingesetzt. Ohne Zeit mit Absprachen zu verlieren sprintete Misaki in Richtung der nächsten U-Bahnstation. Die Menschenmenge um sie herum nach Schüssen und dem EMP Anschlag in wilder Panik. Die Drohne schwebte noch immer über dem Platz und beobachtete alles durch die toten Augen ihrer Kameras.
Sgt.Yung verfluchte Misakis Entscheidung und griff sich seine Niatama Optimum aus dem Kofferraum. Dabei wurde er aus der Menge von einem Yamatesu Schergen angeschossen, seine Panzerung bewahrte ihn vor dem schlimmsten und statt zurück in die Leute zu feuern rannte er Misaki nach.
Diese wurde am Eingang der U-Bahn von einer weiteren Yamatesu Attentäterin erwischt. Die Gegnerin schoß mit ihrer durch einen Regenschirm verborgenen Maschinenpistole und traf Misaki, die noch versuchte auszuweichen, im Notfall auch hinter einen anderen Menschen. Verletzt trat die ehemalige Konzernfrau die Flucht nach vorne an und hetzte die Treppe hinunter an ihrer Angreiferin vorbei und in das Gedränge eines U-Bahnwagons.
Yung hatte nun auch die Treppe erreicht und sah die Yamatesu Schergin sich mit gezogener Ingram Smartgun einen Weg durch die Flüchtenden bahnen um einen Schußwinkel auf Misaki zu bekommen. Der Polizist nutze seine Kompositknochen und rammte die Schützin zu Boden. War dann aber nicht mehr schnell genug um noch in die U-Bahn zu steigen. Er schlug dann einfach ein Fenster ein und klammerte sich an den fahrenden Zug.

Nach einer Prüfung der Fahrpläne über AR stellten sie fest, das die nächste Station mit guten Fluchtmöglichkeiten und mehreren sich kreuzenden U-Bahnlinien direkt unter einem riesigen Kaufhaus lag. Dort verließen sie den Zug und wurden direkt von verängstigten Kaufhauswachleuten und U-Bahnschaffnern konfrontiert. Immerhin waren beide blutend und verletzt und Yung mit einem Sturmgewehr bewaffnet. Mit seiner Dienstmarke und etwas Selbstsicherheit konnte der Sergeant aber die Hilfe des Wachpersonals sichern und Yung und Misaki wurden durch die Wartunsgtunnel in die Sicherheitszentrale des Kaufhauses gebacht.
Dort wurde zunächst Doc Wagon gerufen. Dann telefonierte Sgt.Yung mit seinem Vorgesetzten Shiro Yamada. Einer seiner Connections. Dieser schenkte dem Sergeant Glauben was die Umstände der Schießereien betraf. Warnte ihn aber auch das Yamatesu Druck auf die Polizei ausübt und Doc Wagon ebenfalls nicht 100% zu trauen sei, immerhin hätten diese mit einem der größten Biotechkonzerne der Welt sicherlich Geschäftsbeziehungen. Shiro gab allerdings auch einen zensierten Bericht weiter, mit dem Yamatesu Misaki beschuldigte selbst die Experimente an Kindern verantwortet zu haben. Die Cyberzombies wurden nicht erwähnt.
Auf dem Weg zur, inzwischen vor dem Einkaufzentrum gelandeten, Doc Wagon Kipprotormaschnine bestritt Misaki die Vorwürfe aus der Akte und Yung schenkte ihr Glauben.

Als Platinkunden wurden die beiden in eine schicke Privatklinik gebracht und dort mit Naniten und Magie behandelt. Durch die Warnungs eines Vorgesetzten paranoid geworden lehnte Yung jegliche Narkose ab und blieb die Nacht wach. Misaki, die schwerer verletzt war begabt sich allerdings zur Ruhe. Übergab Yung zuvor aber einen Chip mit den Daten, die sie zur Flucht vor dem Konzern bewegt hatten. Der Polizist verbachte die nächsten Stunden mit einem Studium der verstörenden Dokumente.
In den frühen Morgenstunden weckte er Misaki und sie besprachen das weiter vorgehen. Dabei erschien, ob der Brisanz der Informationen und der offansichtlichen Bedeutung für Yamatesu, eine Flucht aus Japan das beste. Mit all den elektronischen Überwachungsmöglichkeiten der Sechsten Welt jedoch kein leichtes Unterfangen.
Zuerst galt es eine neu SIN für Misaki zu besorgen. Yung bediente sich dazu einer Informantin in der Yakuza. Von ihr erfuhr der Sergeant, das “Fats” Nakamura seine Finger in diesem Geschäft hat aber auch die Snakehead Menschenschmugglerringe mitmischen und wo er diese Parteien jeweils antreffen könnte.
Misaki rief derweil Yokiko, ihre beste Freundin innerhalb von Yamatesu an. Diese stellte sich auf Misakis Seite und versprach über einen Belannten eine zumindest zeitweilig gültige Diplomatenidentität zu organisieren zu versuchen. Misaki überredete Yokiko vorher noch in ihrer alten Wohnung vorbei zu sehen und einige Dinge zu besorgen. Als Übergabeort wurde ein Fussballplatz auf einem Hochhausdach in Shibuya ausgemacht.

Yung sprach um sich etwas Zeit zu verschaffen mit einem schläfrigen Shiro Yamada und erhielt das Versprechen, dass Shiro alle Informationen zunächst zurück halten und nicht auf einen Bericht  pochen würde. Auch ließ er sich von weiteren vertrauenswürdigen Polizisten sein Auto zur Klinik bringen.
Der nächste Anruf galt dem elfischen Bruder in Korea. Der alle Hilfe versprach die er leisten konnte, was auf die Entfernung jdoch nicht viel war. Den beiden Gejagten aber immerhin einen Zielort gab.

Mit Yungs Auto ging es dann weiter zu einem Second Hand Laden, in dem sich die beiden neu einkleideten . In einem unauffälligen Stil. Auch zwei Kletterseile, für eine mögliche Flucht vom Dachfussballplatz wanderten in den Einkaufswagen.
Um sich auszuruhen und den Kopf unten zu halten suchten Misaki und Yung die Wohnung eines inhaftierten Yakuzaverbrechers auf. Die NTPD Marke verschaffte ihnen Zutritt und da mit dem Besitzer der Wohnung ja nun zunächst nicht zu rechnen war gönnte sich auch der Sergeant erstmal etwas Schlaf.

Anmerkungen
Nach dem aktiogeladenen Einstieg ging es in dieser Episode etwas ruhiger zu. Das Legwork wurde betrieben und die Beziehungen mit NSCs und zwishcen Misaki und Yung hatten ihre Zeit im Rampenlicht. Die Paranoia der Verfolgungssituation ließ jedoch nie vollends nach und das bischen Kontrolle, das die Helden erringen konnten reicht gerade einmal für ein paar Stunden Schlaf. Mit der Flucht aus Japan ist nun zuächst auch das Ziel der Charakter festgelegt. Wobei ich auch Hinweise auf den Standort der Forschungen,auf den nördlichen Inseln Japans, gestreut habe. Falls Misakis Unschuld zu beweisen oder den Experimenten ein Ende zu machen sich als Plan herauskristallisiert hätte.
Nächstes Mal haben nun Yung und Misaki die Initiative und können sich entscheiden wem sie mit der SIN vertrauen und wie sie verborgen aus Japan herauskommen können. Komplikationen sind von meiner Seite natürlich bereits eingeplant. Yamatesu wird nicht tatenlos bleiben.