Uhrwerk-Redaktionskollege Stefan Küppers ist wie viele andere sehr gespannt auf die kommende Übersetzung von Lex Arcana aus dem Uhrwerk Verkag, dem Rollenspiel um Mystik in der römischen Antike. Der Gute hat nämlich im Zuge seiner Begeisterung für dieses Setting eine sehr umfangreiche sekundar literarische Liste erstellt die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Eine „Geschichtsstunde“ kan...

Pathfinder 2 – Zeitalter der verlorenen Omen von Eleanor Ferron und Luis Loza ist ein Quellenbuch mit Informationen über die verschiedenen Regionen der Spielwelt Golarion, inklusive eines sehr kleinen Abstechers in das Sonnensystem. Dazu kommen für jede Region verschiedene Hintergründe und Talente für die Spielercharaktere. Pathfinder 2 – Zeitalter der verlorenen Omen ist eine gelungene […]

Weihnachten rückt immer näher und wer für die anstehenden Feiertage noch passende Rollenspielideen sucht, dem soll an dieser Stelle geholfen werden. Die Lebkuchen stehen ja auch schon in den Regalen der Supermärkte. Und weil es sich um ein so märchenhaftes Fest handelt, kehren wir wieder zurück in unsere Lieblingsmärchenwelt: Nest!   Nest bietet sich hervorragend dafür an, Weihnachts...

Malmsturm – Länder des Sturms ist nun im Shop des Uhrwerk Verlages vorbestellbar. Wer sich über die Unterschiede zum Weltenband Malmsturm – Die Welt der 1. Edition informieren möchte findet hier die Informationen. Malmsturm – Länder des Sturms Im Schatten lichtloser Monde dreht sich ein einsamer Planet um seine uralte Sonne. Willkommen in einer Welt, in der sich selbst die Wirklichkeit d...

In Staffel 3, Folge 8 der famosen Wiener Podcaster Harald & Markus geht es um Märchen und unser liebstes Hobby. Nest findet auch Erwähnung und lobende Worte. Für all diejenigen, die Nest schon haben, ist diese Folge Pflicht und für alle, die Märchen und Rollenspiel verknüpfen wollen, erst recht! Der Beitrag Nest 8#: 3w6-Podcast & Märchen erschien zuerst auf FateRpg.de.

Fate Fans sind was tolles. So auch Hell van Sing. Der Gute ist, was man ihm nicht verübeln kann, recht angetan von unserer Abenteuerwelt Eagle Eyes und hat uns allen kurzerhand ein paar Beispielcharaktere zur Verfügung gestellt. Eagle Eyes - Beispielcharaktere Eagle Eyes ist ein Setting, welches recht weit ab von dem liegt, was man no...

Band Eagle Eyes – In den Schatten Roms finden sich zwar ein paar Leseempfehlungen, aber natürlich gibt es noch viel mehr zu diesem Thema, das einen Blick lohnt. Es folgt eine kurze Ergänzung unsererseits zu dieser Liste. Ein guter Teil dieser Vorschläge ist sehr humorvoll, aber da lediglich Hintergrundwissen und Ideen dadurch vermittelt werden sollen, sehen wir darin keinen Widerspruch zum sehr ernsten Grundthema von Eagle Eyes – In den Schatten Roms.

 

Die Asterix-Comics

Eine Vorstellung sollte sich hier erübrigen. Die Comics bieten zwar nicht das Noir-Flair, doch als Visualisierung für die damalige Zeit eignen sie sich dafür umso mehr. Denn die beiden Großmeister der Bildkunst hatten ein unglaubliches Auge fürs Detail. Dazu weiter unten gleich noch mehr. Für Eagle Eyes – In den Schatten Roms dürften vor allem Bände interessant sein, die direkt in Rom spielen. Darunter Asterix als Gladiator, Die Lorbeeren des Cäsar und Das Geschenk Cäsars.

 

Asterix: Die ganze Wahrheit & Asterix entdeckt die Welt

René van Royen und Sunnyva van der Vegt zeigen in diesen beiden Büchern, wie akkurat Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo an vielen Stellen die damalige Zeit wiedergegeben haben. Die Asterix-Comics sind angefüllt mit geschichtlichen Fakten. Die Bücher zeigen auf sehr anschauliche Weise, welche Hintergründe und Bezüge sich in den Panels und Wortblasen verstecken. Wer möchte, kann auf Google Books einen ersten Blick in Asterix: Die ganze Wahrheit und Asterix entdeckt die Welt werfen.

 

Asterix und seine Zeit: Die große Welt des kleinen Galliers

Die beiden zuvor genannten Bücher dürften den Herausgeber Kai Brodersen zu diesem Buch inspiriert haben. Ein Dutzend Altertumswissenschaftler haben lesenswerte Essays beigesteuert, die alle die Asterix-Comics für einen Brückenschlag zur realen Antike verwenden. Zudem gibt Gudrun Penndorf als langjährige Übersetzerin u.a. von Asterix Einblicke in ihre Arbeit. Auch Asterix und seine Zeit: Die große Welt des kleinen Galliers ist auf Google Books zu finden

 

Horrible Histories: Rotten Romans & Cut-throat Celts

Wir bleiben im humorvollen Segment. Horrible Histories ist eine britische Bücherreihe, die Bände zu verschiedenen geschichtlichen Epochen und Themen bietet, die sowohl mit interessantem Wissen als auch wunderbar schwarzem britischem Humor gefüllt sind. Die BBC produzierte eine gleichnamige TV-Show, die ebenfalls äußerst sehenswert ist. Für Eagle Eyes – In den Schatten Roms sind vor allem die Unterkategorien „Rotten Romans“ und „Cut-throat Celts“ interessant.

 

Film Noir

Das im Taschen-Verlag erschiene Buch Film Noir hat nichts mit dem antiken Rom zu tun. Wer aber etwas tiefer in das Thema Film Noir eintauchen möchte, das ebenso zu Eagle Eyes – In den Schatten Roms gehört wie die Antike, dem sei dieser Band ans Herz gelegt. Die vielen Bilder vermitteln ein sehr gutes Gefühl für die Filme der schwarzen Serie. Zudem gehen die Autoren Alain Silver und James Ursini auf die wichtigsten Bereiche ein, die dieses Genre ausmachen und geben eine Vorstellung davon, was den Film Noir ausmacht.

 

Geschichtsforum.de

Nachdem wir so viele Bücher besprochen haben, hier dafür eine Anlaufstelle im Internet. Dieses Forum für Geschichtsinteressierte bietet unter anderem ein Unterforum zum Römischen Reich, dass bereits viel Interessantes enthält und es ermöglicht, eigene Fragen zu stellen.

http://www.geschichtsforum.de/

 

Imperium Romanum

Das Wiki des Forenrollenspiels Imperium Romanum, dass sich das alte Rom als Setting ausgewählt hat. Wer möglichst akkurate Geschichtshintergründe möchte, sollte die gefundenen Informationen lieber durch 1 oder 2 weitere Quellen überprüfen, da ich nicht weiß, in wie weit sie sich mit der Fiktion des Forenrollenspiels vermischt haben. Wer es aber nicht so genau nimmt, der findet einen enormen Vorrat an Ideen und Informationen, mit denen sich die Welt noch lebendiger gestalten lässt.

http://www.imperium-romanum.info/wiki/index.php?title=Hauptseite

 

Forum Traiani

Eine weitere Seite mit vielen Artikeln über das Antike Rom

http://www.forumtraiani.de/

 

Abschließende Worte

Das war unsere Artikelreihe zur Fate-Abenteuerwelt Eagle Eyes – In den Schatten Roms. Wir hoffen, wir konnten euch im Laufe dieser Reihe für dieses wirklich sehr interessante Setting begeistern und euch darüber hinaus interessante Ansätze, Ideen und Wissenswertes mit auf den Weg geben.

 

Wir bedanken uns fürs Lesen und wünschen viele spannende Abenteuer in den Schatten Roms.

Der Beitrag Eagle Eyes #20: Literaturempfehlungen erschien zuerst auf FateRpg.de.

Die Groschenheftsensation der Federfechter

Die Grüne Fee, der kreative Geist im Absinth, leiht diesem Groschenheft freundlicherweise ihren Namen. Die Federfechter (Judith C. Vogt, Mia Steingräber, Christian Vogt, Tobias Rafael Junge) entführen den Leser in die Hochzeit des Absinths – ins ausgehende 19. Jahrhundert. Ziel dieses verlagsunabhängigen Herzensprojekts ist es, inhaltlich und gestalterisch ein einzigartiges Kleinod für Freunde von Steampunk und Pulp (Steampulp) zu erschaffen. Denn die Geschichten und Illustrationen nicht nur in der Vergangenheit angesiedelt, sondern auch in einer alternativen Welt: der Welt von Eis&Dampf.

In diesem 19. Jahrhundert, das anders ist, als wir es kennen, beherrscht eine Eiszeit Europa. Während Gletscher Skandinavien unter sich begraben, ragen in Ӕgypten Pyramiden aus  einem Blumenmeer. Über Zentralafrika sind nur Legenden bekannt, und die Existenz eines Kontinents jenseits des Atlantiks ist nicht mehr als ein Gerücht. Die Menschen hoffen auf die Wunder der Wissenschaft, den Luftschiffhandel und die industrielle Revolution, um der Kälte zu trotzen. Der Fortschritt jedoch bringt auch Schattenseiten mit sich: der Hunger nach Rohstoffen kann nur durch Ausbeutung der Schwachen gestillt werden. Verrückte Wissenschaftler erschaffen Fragwürdiges, und der Adel geht über Leichen, um an Patente für die neuesten Wunderwerke zu gelangen. Es ist eine Welt der Intrigen und der Aufstände, der Dæmonen der Physik, der Luftschiffschiffpiraten und der letzten Abenteuer.

Erstmals ersonnen im Roman Die zerbrochene Puppe wird Eis&Dampf seither von vielen Ideengebern weiter ausgeschmückt: nachzulesen im Folgeroman Die verlorene Puppe, in der Kurzgeschichten-Anthologie Eis und Dampf und nachzuspielen in der gleichnamigen Pen & Paper-Umsetzung für Fate Core.

Die zweite Ausgabe der Grünen Fee erscheint indes zur FeenCon, bereichert von den Wort- und Bilderschmieden Henning Mützlitz, Christian Lange und Fabian Mauruschat sowie Caryad , Mia Steingräber und Janina Robben.

Der Beitrag Die Grüne Fee – Groschenhefte in der Welt von Eis&Dampf erschien zuerst auf FateRpg.de.

Vor einem Jahr berichteten wir über den Kickstarter „Oubliette – second edition“, und nun ist es bei DriveThru als PDF, Soft- und Hardcover erhältlich (Die erste Edition hatte noch ein eigenes System, während die zweite auf Fate Core aufbaut). Geplant war zwar September 2016, aber das erschien mir von Anfang an recht optimistisch und es ging dann auch wohl so einiges schief (Murphy’s Law eben). Gleichwohl muss man seinen Hut ziehen, denn Joe Bush hat Oubliette nicht nur entwickelt und geschrieben, er hat auch gelayoutet und zeichnet für das Artwork verantwortlich.

Der äußere Eindruck

Erwartet hatte ich eigentlich etwas im Umfang von 100 bis 200 Seiten und daher die Softcoverversion gewählt. Am Ende sind es fast 400 Seiten geworden! Dafür sind dann aber auch alle Regeln enthalten, dass heißt streng genommen benötigt man kein Fate Core Regelwerk. Layout, Grafiken und Text gefallen (Auf Drivethru gibt es auch eine Vorschau) und die Kapiteleinteilung ist auf bis zu vier Ebenen kleinteilig und wirkt gut strukturiert. Erfreulicherweise sind im PDF alle Verweise (und von denen es über 1600 gibt) verlinkt. Das ist teilweise auch wirklich deswegen nötig, weil viel auf erst später im Buch eingeführte Begriffe, Orte oder Personen verwiesen wird. Ein paar Tippfehler sind natürlich enthalten, aber nur in einem Rahmen, der sich üblicherweise nicht vermeiden lässt. An echten Fehlern ist mir nur aufgefallen, dass im Beispielcharakter in der Charaktererschaffung zwei Stresskästchen zu viel sind. Bei dem Umfang gehe ich aber allein aus statistischen Überlegungen heraus davon aus, dass noch ein paar mehr Fehler enthalten sind, aber man merkt eben, dass sehr gründlich Korrektur gelesen wurde.
Das physische Buch ist übliche print-on-demand-Qualität, d. h. Die Bilder sind nicht so brillant, wie man es sich vielleicht wünschen würde, aber das Buch ist sauber gearbeitet und die Bilder haben die richtige Helligkeit.

Einführung

Die ersten zwei Kapitel geben eine kurze Einführung in das Setting und was man darin spielen kann. Oubliette ist eine riesige Schlossstadt, aus der es kein Entkommen gibt. Selbst der Tot bieten kein Ausweg, da jeder nach seinem Tod an anderer Stelle in Oubliette wieder auftaucht. Das ist aber nur auf den ersten Blick eine tolle und praktische Sache, denn Hunger, Schmerz und Leid sind nach wie vor real. Viele gehen daran zu Grunde und vegieren nur vor sich hin, um immer wieder zu sterben und wiederzukommen. Die meisten Einwohner sind Menschen aus dem europäischen Mittelalter, aber auch andere Epochen und andere Wesen sind vertreten, die allesamt nicht wissen, wie oder gar warum sie nach Oubliette gekommen sind. Das Ergebnis ist im Wesentlichen eine Fantasy-Welt.

Wer lebt in Oubliette?

Das folgende Kapitel gliedert die Bewohner Oubliettes nach verschiedenen Kategorien. Zunächst unterscheidet man die „Broken“, die an ihrem Schicksal zerbechen, und die „Unbroken“, die ihr Dasein in die Hand nehmen. Dann werden die zehn Kasten erklärt, die streng hierarchisch sind. Die Vermutung, die sich hier aufdrängt, wird leider erst viel später im Buch bestätigt, dass die Kaste nämlich mit dem Maximalwert in den Fertigkeitssäulen korreliert. Für sich erscheinen die Grenzen gerade zwischen den sehr hohen Kasten schwammig. Es folgt eine Vielzahl von verschiedenen Rassen mit alten Bekannten und Neuschöpfungen. Die meisten Bewohner gehören zudem einer Fraktion an, von denen auch eine beträchtliche Zahl vorgestellt wird. Rassen und Fraktionen beinhalten jeweils auch Beispielstunts.

Charaktererschaffung

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Charakter-, Gruppen- und Spielerschaffung, die im Kern natürlich aus Fate Core bekannt sind.
Es wird auch explizit die Möglichkeit gegeben, in einer bestimmten Kaste zu starten, wobei die höheren Kasten nicht einfach durch strenge Meilensteinprogression errechnet werden, sondern auch jeweils eine Fertigkeitspyramide haben, die dann im Falle von sehr hohen Kasten „unten“ Luft haben. So hat die Kaste „Eminent“ z. B. Fertigkeitswerte von 4 bis 8 in Form einer Pyramide.
Doch die größte Besonderheit sind die Fertigkeiten. Anstatt der Fertigkeitenliste aus Fate Core oder einer moderaten Anpassung derselben, gibt es vier verschiedene Fertigkeitenlisten mit jeweils rund zehn Fertigkeiten. Je nach der Richtung, der man das Spiel geben möchte, wählt die Gruppe zu Beginn zwei Gruppen aus, aus denen wiederum jeder Spieler seine Fertigkeitspyramide (oder -Säulen) aufbaut.

Der Wahl der Charakteraspekte ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Das sechste Kapitel stellt die drei stets vorhandenen Fertigkeiten Kraft, Wille und Ressourcen vor, zu denen jeweils auch eine Stressleiste gehört, sowie die Fertigkeiten der vier Fertigkeitslisten, jeweils mit vielen Beispielstunts. Interessanterweise folgen nicht so viele Stunts den gängigen Schablonen und viele Stunts verbrauchen mehrere (bis zu vier) Punkte Erholung. Der Einfluss der Fertigkeiten auf die Stressleiste wurde gegenüber Fate Core verändert: Die zusätzliche leichte Konsequenz gibt es erst ab +6, eine zweite dafür ab +10.

Die „Arts Martial“-Liste beinhalt zehn Fertigkeiten rund ums Kämpfen. Das ist ungewöhnlich für Fate, aber immerhin haben einige auch Anwendungsmöglichkeiten außerhalb des Kampfes im Rahmen des Überwindens. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Formen der Magie, die sich auch in dieser Fertigkeitenliste finden. „Arts Professional“ fächert Wissen breiter auf. Die restlichen Fertigkeiten, die man aus Fate Core kennt, teilen sich auf „Arts Subtle“ und „Arts Social“ auf, die jeweils noch um zusätzliche Fertigkeiten ergänzt sind wie „Entertain“ oder „Scavenging“, da in Oubliette Nahrung und erst recht höhere Güter knapp sind.

Die Regeln

Kapitel sieben beinhaltet die Regeln zum Einsatz der Fertigkeiten (Wurf, die vier Aktionen, die vier Ergebnisse, Wettkämpfe, Konflikte, Herausforderung) sowie die Zeiteinheiten (Szene, Austausch etc.) und die Regeln rund um die Meilensteine. Das schafft Oubliette auf zwanzig Seiten angenehm kompakt.

Die Welt

Die nächsten 60 Seiten stellen die verschiedenen Stadtteile und deren besonders herausstechenden Bezirke oder Orte vor. Hier finden sich relativ „normale“ Stadtteile mit normalen Bauten, Umweltbedingungen und geordneten Verhältnissen. Es gibt aber auch wildere, gefährlichere oder einfach bizarre Gegenden.

Spielleitung

Das neunte Kapitel gibt auf rund zwanzig Seiten ein paar Tipps für die Spielleitung bzgl. Fate Punkten, NPC, Abenteuerstruktur etc. Außerdem werden einige optionale Regeln präsentiert.

Anhang

Der Anhang umfasst 160 Seiten. Neben ein paar Zufallstabellen findet man dort vor allem ein detailliert ausgearbeitetes Bestiarium mit fast 300 Personen und Wesen, jeweils mit Stunts und Aspekten. Selbst die mickrigsten Wesen haben Aspekte bis z. B. zu „Magnum Tenebrosum“ mit acht Aspekten, maximalem Fertigkeitswert +11, 15 Stunts etc. Praktischerweise gibt es Listen, um der/die/das passende sortiert nach Stadtteil, Kaste, Rasse oder Fertigkeitengruppe zu finden (Hier macht es sich wieder bezahlt, dass das PDF mit Hyperlinks arbeitet.). Stress und Konsequenzenslots folgen nicht einfach der modifizierten Regel für SC, sondern es gibt zusätzlich ein „Focus Chart“, in dem diese (ebenso wie Erholung und maximale Fertigkeitswerte) je nach Bedeutung des NSC für das Spiel modifiziert werden. Während in Fate Core NSC in drei Klassen unterteilt werden, sind es hier sechs.

Es folgt so etwas wie ein geschichtlicher Abriss und von der Spielleitung einsetzbare zukünftige Ereignisse.
Abgeschlossen wird das Buch mit einigen (wahlweise) Wahrheiten, Legenden oder Lügen über die Herkunft und tieferen Zusammenhänge von Oubliette.

Fazit

Ich habe Oubliette nicht gespielt, kann hier also nur nach Aktenlage urteilen, aber bereits die ist beeindruckend. Der Autor schafft es, eine vielschichtige und -seitige, kafkaeske Fantasywelt zu beschreiben. Die nötigen Fate Regeln sind gut und vor allem kompakt dargestellt – für abolute Fate-Neuling vielleicht etwas zu kompakt, aber immer noch besser, als einem Einsteiger Fate Core in die Hand zu drücken. Die wahre Stärke von Oubliette ist aber sicherlich der detailliert ausgearbeitete Hintergrund in Form von Orten, Wesen und Fraktionen. Auch die unglaubliche Menge (>400) an Beispielstunts in den Fertigkeitslisten und im Bestiarum sind eine tolle Sache – und sei es nur als Fundgrube oder Ideengeber für andere Fate-Spiele.

Der Beitrag Ein erster Blick auf Oubliette erschien zuerst auf FateRpg.de.

Alex hat euch in diesem Artikel noch mehr Petitio Videtur für Eagle Eyes kredenzt. Das ganze gibt es nun auch als Download.

 

Eagle Eyes Noch mehr Petitio Videtur
Eagle Eyes Noch mehr Petitio Videtur

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