Wie in Popkultur und erst recht in Nerdkreisen hinlänglich bekannt sein dürfte, rekrutiert der sprechende Hut in Hogwarts für das Haus Slytherin vornehmlich überdurchschnittlich schlaue Schüler. Vielleicht verdanken sie diese ja teilweise einem gewissen „Extra“ aus Kindertagen? Wir können das … Weiterlesen

I am ZombieSchreckliche Kreaturen, die sich klammheimlich zwischen die Fußballfans des HSV mischen (und darunter kaum auffallen)? Schießereien im alten Elbtunnel, seltsame Internetstörungen in Pinneberg, die Räumung von angeblich leeren Häusern überall in der Stadt,  Profihacker beim HVV und die Artikelüberschriften der Mopo? All diese Geschichten sind wahr (jedenfalls an diesem Nachmittag) und nur die Spitze einer... Weiter »

Mal wieder den Blog etwas befeuern, heute mal nur mit einer kurzen, aber umso begeisterteren Besprechung... Oha. Ein ziemlicher Ziegelstein aus dem Hause Mantikore. Und mit Wikingern macht man nix verkehrt. Let's go! Das Cover - (Co) Mantikore Verlag Titel: Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers Autoren: Harry Harrison, John Holm Übersetzer: David Frieman Art: Roman Verlag:

Vorbemerkung: DSA5 bedient mit seiner Produktpalette verschiedene Genres, vom Katastrophenabenteuer über die epische Schlachtplatte hin zur Aufdeckung namenloser Verschwörungen. Ebenfalls recht gut bedient wird die Krimivariante, z.B. im Soloabenteuer „Der Vampir von Havena“ und einigen der Heldenwerk-Bändchen. Letztere haben allerdings den Nachteil, dass der vorhandene Platz den Autoren keine umfassende Gestaltung ermöglicht. „Ein Tod in […]

Earthdawn Age of Legend Cover
Earthdawn: The Age of Legend verspricht, die Spieler mit einem regelleichten System in die Welt von Barsaive zu entführen. In unserer Proberunde halfen die wackeren Adepten einem verschrobenen Magier, der sich bei seiner Forschung über einen magischen Sturm mächtige Feinde gemacht hatte.

Cover: Das Erwachen
Akira 05
Verlag: ComicArt/Carlsen Comics
Tja... bis hierhin ist es die große Geschichte der versprengten Gruppen gewesen. Technisch betrachtet läuft im fünften Band der Akira-Reihe alles auf einen Höhepunkt zu: Tesuo, dessen Kräfte so ziemlich alles sprengen, was man bis dahin scheinbar kannte, bricht aus der Anstallt des Militärs aus. (Dummerweise mit dem Wissen, an welchem Ort sich Akira befindet.) Kaneda und Kai folgen Tetsuo, teils um ihn zu erledigen, Teils um herauszufinden, was er forhat. Ryu und ein Mann seiner Wiederstandszelle finden heraus, dass irgendwo im Olympia-Bauland der alten Stadt derzeit verstärkte Militäraktivität zu beobachten ist und wollen sich die Sache ansehen... und der Colonell, der so ziemlich alle Fäden bis dahin in der Hand hatte will einfach nur Tetsuo mit allen Mitteln erledigen, um die schlimmste, denkbare Katatstrophe zu verhinden.
Was folgt ist einfahc nur eine gewlaltige Panelladung geballter Aktion mit einem unglaublich großen Feuerwerk an Waffengwallt und einem großen Katz und Mausspiel in Kombination mit einer sehr lange andauernden Fahrstuhl-Fahrt. Alles in dem typischen look gehalten, den man bis hierhin bereit sgeowhnt ist. Ebenso wie alles in der Scheinbaren Zufälligkeit aller möglichen Elemente kombiniert wird, welche die aberwitzigsten Szenen zum beobachten liefern.
Das Hauptproblem hierbei ist nur: Am Ende dieses Bandes gibt es vermutlich die Antwort auf die zentrale Frage, die die Serie bis hierhin ausgemacht hat: Was ist Akira?

Die Geschichte besticht halt eben weiterhin durch diese typischen Elemente, das unmengen Dinge passieren und dazwischen sehr viel Waffengewallt zum Einsatz kommt. Aber man spürt die meiste Zeit dabei, dass gerade hier die große Panik auch entsteht: Es geht (zumindest auf der Basis der bisherigen Geschichte) um etwas. Die einzelnen Figuren, die wir bis hierhin kennengelernt haben, verband auf die eine oder andere Weise halt eben immer dieser zentrale Punkt des einen Namens, Akira, der immer mal wieder ausgesprochen wurde, von dem aber scheinbar niemand so wirklich wusste, was er eigentlich bedeuten konnte. Und scheinbar haben auf jeden Fall die Militärs einen gewalltigen Bammel vor der gesammten Geschichte.

Der fünfte Band ist im Grunde sehr straigt gehalten, was die darstellung sämtlicher Details angeht. Es geht nochmal um verschwörungen. Es geht nochmal darum, geheime Komplexe aufzuzeigen. Und eigentlich dreht sich alles um das entstehen der GAUs dabei, der von Menschenhand verursacht werden kann. Von daher haben wir hier vermutlich ein perfektes Beispiel der Marke „Alles kann, nichts muss“ vor Augen. Und genau darum ist dieser Band eigentlich auch gar nicht mal so spannend, da er mittlerweile zu viel der bereits gewohnten Kost bietet.

Fazit

Ein Zwischenband, der einige vermutlich für die Story notwendige Handlungsstränge zusammenführt und zu einem ersten abshcließendem Höhepunkt innerhalb dieser Erzählung macht. Die Tatsache dass das Ende so aussieht, wie es aussieht, ist vermutlich ziemlich eindeutig gewesen. Denn (aus meiner Sicht) spricht einiges dafür, dass der allerletzte Panel dieses Bandes genauso kommen musste, wie er hier vesprochen wird. (Und der Titel des Bandes erzählt ja auch schon mit seinem sprechendem Namen davon, was hier geschehen muss. Immerhin wurden wir die vergangenen vier Bände „sacht“ darauf forbereitet. Die Mutatntenaktion in diesem doch sehr stark cyberpunkartigem Neo-Tokyo zeigt dohc sehr gut, wie man sich letzten Endes dieses Genre in weiten Teilen vorstellt. Währe da nicht das Mysterie-Element bis hierhin noch gewesen, dass nur durch einige wenige, dumme Zufälle ans Tageslicht gezerrt wurde. (Und aufgrund eines Jungen, der einfach nicht genug bekamt.) Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Geschichte von hier an weiterentwickelt.

Vor knapp zwei Wochen ist die Neuauflage des Sword & Sorcery Rollenspiels Malmsturm erschienen. In einem edlen und aufwändigen Design tritt ein 400 Seiten dicker Brocken an um die Low Fantasy Welt für das Rollenspiel zu ermöglichen. Auf der diesjährigen Feencon hatte ich schon in der Hand und kurz durchgeblättert. Zu einem Spontankauf konnte mich dieser Band allerdings auf den ersten, zugegeben sehr oberflächlichen und schnellen Blick nicht bewegen. Doch die Aufmachung mit Goldschnitt und zahlreichen klassischen Bebilderungen ließen mich aufmerken und weckten mein Interesse ... weiterlesen...

Der Beitrag Sword & Sorcery im Rollenspiel – Malmsturm im neuen Gewand von Michael L. Jaegers erschien zuerst auf Jaegers.Net.

Cover: Rosario+Vampire
Season II Band 03
Verlag: TokyoPop
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich den derzeitigen Ansatz des dritten Bandes genau sehen soll: Entweder wird hier die erneute Vorstellung des Settings zu Ende betrieben um anschließend Charakterfokussiert andere Geschichten zu erzählen... oder aber es geht hierbei um eine sehr deutliche Auswalzung des Settings hinter den Rosario+Vampire-Geschichten, um irgendeinen noch nicht bekannten Aspekt aufzuzeigen.
Sei es drum: Es fängt damit an, dass Cocoa als neues Mitglied der Zeitungs AG mitten in der Nacht einem Werwolf begegnet, der anscheinend gerade ein Opfer produziert hat. Und darüber hinaus geht es auch noch darum, dass derzeit irgendeine seltsame Person Schülerinnen der Yokai High auflauert und ihnen die Kleidung zerfetzt. Der Verdacht ist natürlich sehr schnell auf Ginei Morioka gelegt, den Leiter der Zeitungs AG, der sich aber in der letzten Zeit kaum noch hatte blicken lassen. Und natürlich trachtet er auch weiterhin mit seinem altbekannten „Charme“ und seinen üblichen übergriffen jedem weiblichen Wesen nach der Wäsche. Die Frage, die sich hier stellt ist aber: Ist er wirklich der Sittenstrolch, der die Yokai High gerade zu einem dermaßen unsicheren Territorium macht?
Danach fängt eine zweite Geschichte rund um Mizore an, die gerade ihr siebzehntes Lebensjahr vollendet und zu einem besonderen Ritual der Schneefrauen nach Hause reisen will (und natürlich die gesammte Gang dabei mitnimmt.) Das Euphemistisch als „Blumenopfer“ bezeichnete Geschehen diehnt dabei in einem möglichst kurzen Zeitrahmen, in dem Schneefrauen Zeugungsfähig sind, einen geeigneten Gatten zu finden. (Und dabei kommen auch noch weitere Überraschungen über die Kultur der Schneefrauen innerhalb dieses speziellen Dorfes zum Tragen.) Jedenfalls sehen sich die Freunde am Ende dazu gezwungen mit Hilfe von Waffengewallt ihre Freundin aus der ganzen Misere herausboxen zu wollen. (Und stolpern dabei trotzdem über noch größere Überraschungen.)

Das Rosario+Vampire im Kern (aus dem westlichen Gesichtspunkt) einfach nur vollkommen bekloppt ist, brauche ich wohl nicht mehr großartig zu erwähnen, oder? Jedenfalls werden hier ein paar andere, doch recht seltsame Aspekte die man mit der japanischen Kultur irgendwo in verbindung bringt, hier aufgegriffen und mit der überzeichneten Sichtweise der „Yokai-Kultur“ vor einen Zerrspiegel gestellt um dabei die entsprechenden Sichtweisen zu beschreiben. Fakt ist, dass in dieser Geschichte sehr viel über mit den Fragen nach Identität, Bestimmung, aber in gewisser Weise auch sexuellen Übergriffen auf einer etwas härteren Ebene gespielt wird. (Und das dabei auch aufgezeigt wird, dass einige Dinge in diesem Bereich vermutlich „überlebbar“ sind.) Einige Aspekte erinnern doch sehr stark an die japanischen Themen von Ehrverlust und die dabei gewählte Lösung ist... bekannt. Was man hierbei allerdings merkt ist, dass diese Geschichte hier einen neuen, größéren Handlungbogen zu beginnen scheint, der wenigstens noch den nächsten Band in irgendeiner Weise vermutlich dominieren wird. Von daher bricht man hier wieder mit dem MonsteroftheWeek-Aspekt und sucht einen anderen Ansatz, um wieder über größere Storybögen weiter zu kommen. (Was das heißen mag, weiß ich selbst natürlich hierbei noch nicht. Aber man kann spekulieren, dass dabei einige größere Änderungen vermutlich erfolgen müssen. Speziell, weil hier eine Äußerung fällt, die weitere Verwicklungen der einzelnen Charaktere der Serie untereinander und darüber hinaus das dabei nur grob bislang angedeutete Umfeld, dass in den meisten Fällen noch gar nicht besprochen wurde, aufgezeigt wird.)
Das Mizore dabei den Auslöser bildet ist zwar befremdlich aber seiß drum: Vermutlich werden auch noch Moka, Kurumu und Yokari dabei irgendwie ihr Fett abbekommen.

Fazit

Uh... der Tonfall hat sich irgendwie mit diesem Band dann doch deutlich verändert. Waren bis jetzt viele Dinge eher auf der Ebene von leicht pubertierendem Humor gehalten, entwickelt sich mit einem mal ein wenig ernsteres Drama irgendwie in die Geschichte ein. Das heißt, dass Rosario+Vampire ein wenig die „Unschuld“ verliert, die es bislang ausgemacht hat. (Und ich bekomme das Gefühl, das die Zielgruppe älter geworden ist in der Zeit, in der die Geschichte bis hierhin erzält worden ist. Zumindest was die ursprüngliche Veröffentlichung in Japan angeht.)
So ist der Band erstmal nichts ganzes und nicht halbes, dass will ich gar nicht bestreiten, allerdings entwickelt sich hier auf der einen oder anderen Ebene gerade einiges, dass vielleicht langfristig ein wenig mehr Potential in die eine oder andere Richtung dabei bringt. Jetzt heißt es einfahc nur: Den nächstne Band abwarten und schauen, was darin passiert. Allerdings scheint letzten Endes dann doch sehr vieles nicht mehr ganz auf dem bislang bescheinigtem „StatusQuo“ aufzubauen. Immerhin werden hier die einzelnen Elemente, mit denen bislang gearbetiet wurde dann doch durch die jeweils veränderten, neuen Elemente ganz schön durchgerüttelt zu werden. Und ich weiß noch nicht, ob mir die Mischung wirklich gefallen will, die sich dabei langsam abzuzeichnen scheint.

Vorbemerkung: Bisher war die Theaterritterkampagne von Daniel Heßler und Niklas Forreiter in Sachen Handlungsdynamik eine sehr wechselhafte Reihe. „Der Weiße See“ präsentiert eine noch vergleichsweise geschlossene Geschichte, in der ein Konflikt zwischen Festumer Bürgern, Soldaten und norbardischen Händlern im Mittelpunkt steht. Deutlich mehr Hintergründe werden in „Das Blaue Buch“ offenbart, in dem sich auch offen […]