Man könnte meinen, wir mögen Essen. Wer Essen nicht als reine Nahrungsaufnahme betrachtet wird mir zustimmen, dass Essen ein äußerst sinnliches Erlebnis ist. Ein leckeres Gericht muss nicht kompliziert sein oder eine lange Vorbereitung bzw. Kochzeit haben. Wichtig ist immer die Qualität der Zutaten. Natürlich könnt ihr auch beim asiatischen Lieferservice um die Ecke bestellen, der mit Siche...

Tianxia hat in der Originalausgabe schon einige Bücher, die wir natürlich übersetzen möchten. Freut euch also auf eine ganze Reihe Wuxia-Quellenbücher: Den Abenteuerband 12 Golden Butchers, Tianxia: Spirits, Beasts & Spells, der Band der tiefer auf Gegner und Magie eingeht, Tianxia: Strife, Fire & Smoke, das uns in den Süden führt und Praten und Räuber vorstellt, sowie Tianxia: War...

Wenn ihr an eurem Tianxia-Spielabend in die richtige Stimmung kommen wollt, könntet ihr zusammen etwas kochen, das auch eure Charaktere essen könnten! Hier sind einige Vorschläge. Congee Congee ist ein Reisbrei, der in China (und in anderen asiatischen Ländern unter anderem Namen) vor allem zum Frühstück gegessen wird – aber er schmeckt auch am Abend! Wenn du willst, kannst du dieses seh...

Es ist ein Leichtes, am Spieltisch ein wenig chinesische Atmosphäre zu erzeugen. Schicksalspunkte wären ein kleines stimmungsvolles Element. Was liegt näher, als Chinesische Glücksmünzen oder Feng Shui Münzen für Schicksalspunkte zu nutzen?
Einfach mal danach im Netz suchen und den für Euch passenden Anbieter wählen. Auf Ebay werden die einem oft hinterhergeworfen, sofern man den Versand und die Wartezeit aus China nicht scheut.

Doch auch Akustisch gibt es relativ einfache Mittel. Nebst bekannten Soundtracks zu Filmen funktioniert auch hervorragend instrumentale klassiche chinesische Musik.
Wer keine CD zur Hand hat oder keine Kaufen möchte, findet auf Youtube so einiges in entsprechender Länge. Einfach Tai Chi Music, Zen Music, Chinese Relaxe Music oder Chinese traditional instrumental eingeben.

Exemplarisch hier ein paar Videos:

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André schrieb ja schon in seinem Artikel, dass Tianxia sehr anpassungsfähig ist.
Aber, wie anpassungsfähig genau?
Die meisten von Euch werden Kung-Fu Panda kennen oder das Playstation Spiel T’ai Fu: Wrath of the Tiger. Anthropomorphe Tiere und östliche Einflüsse haben Tradition in den Medien und ich möchte heute einmal über ein weiteren Vertreter sprechen: Stan Sakais Usagi Yojimbo. Zwar ist Usagi der japanischen und nicht der chinesischen Kultur zuzuordnen, aber als Inspiration oder gar Hintergundwelt für die Tianxia-Regeln dient er hervorragend.

Warum ausgerechnet Usagi Yojimbo?

Gerade Tiere und den ihnen zugesprochenen Charakteristiken sind für ein Erzählspiel wie Fate mit seiner Aspekt-Mechanik prädestiniert. Der gemeinsame Vorstellungsraum am Spieltisch wird geradezu geflutet, wenn wir uns eine Gruppe mit einem nashörnigen Sumoringer, einem quirligen buddhistischen Affenmönch oder einem Pferdeschmied vorstellen, die geradewegs in eine Abenteuer gezogen werden. Jedem Spieler dürfte es außerdem ein leichtes sein, Charakteristiken für seinen Charakter zu erstellen und mit passenden Aspekten zu versehen. Wir alle sind mit den Sprichwörtern wie ein Sturer Esel oder schuften wie ein Ochse sehr vertraut. Solche plakativen Setzungen können auch schön ins Gegenteil gedreht oder als Sprungbrett für neue Ideen genutzt werde. Eine grundsätzliche Vorstellung vom feudalen Japan haben auch die Meisten. Somit ist die Einstiegshürde in das Setting sehr gering. Genau das sind die Gründe weshalb ich dieses Setting gerne für One-Shots oder sogar für Einstiegsrunden zu Fate nutze. Jeder ist wahnsinnig schnell in der Hintergundwelt und es kann direkt losgespielt werden. Weil Aspekte und andere Fate-Mechaniken sehr gut auf dieses Setting anwendbar sind, findet der ganze Spieltisch einen einfachen Zugang zur Anwendung von Regeln. Perfect Match.
Wer mag kann sich gerne Lichtbringers Adaption von Fabeltieren mit Turbo-Fate namens Reineke Fate in Tschernobyl durchlesen. Hier finden sich einige grundlegende Tipps die man mit ins feudale Japan tragen kann. Der vollständigkeithalber sei noch das Usagi Yojimbo Rollenspiel erwähnt.

Usagi Yojimbo in Deutschland

Das erste mal stieß ich auf Usagi Yojimbo im C64-Klassiker Samurai Warrior – The Battles of Usagi Yojimbo von dort war dann der Weg nicht weit zum Comic.
Die Comicserie „Usagi Yojimbo“ läuft seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in Amerika – in Deutschland scheiterte sie leider bereits zum zweiten Mal. Nachdem der langohrige Titelheld Miyamoto Usagi bei Carlsen und Schwarzen Turm erschien, nimmt sich nun ein neuer Verlag des tierischen Samurais an: der Dantes Verlag. Dabei folgt der Verlag den bei Fantagraphics und Dark Horse verlegten US-Sammelbänden.
Zur Übersicht: Der Inhalt der US-Bände 1 bis 8 ist auf Deutsch größtenteils bereits bei Carlsen (1996–1997) und vor allem beim Schwarzen Turm (2001–2010) erschienen. Wer es ganz genau wissen möchte, findet hier eine Übersicht aller auf Deutsch vorliegenden Geschichten. Wer die Schwarzer-Turm-Edition sein Eigen nennt, kann mit Band 8 – Im Schatten des Todes – in die Dantes-Ausgaben einsteigen. Der Erzählfaden wird in Kapitel „Shi II“ wieder aufgenommen.

Wer oder was ist Usagi Yojimbo?

Miyamoto Usagi ist ein Hase und Ronin der sich als als Yojimbo (‚Bodyguard’) im feudalen Japan verdingt. Meistens folgt er dem Weg des Kriegers und lässt sich wie ein Blatt im Wind vom Schicksal leiten. Dabei trifft er in der von Stan Sakai erdachten und von anthropomorphisierten Tierfiguren bevölkerten Welt auf allerlei Abenteuer. Wer glaubt, dass Setting sei ein reines Hirngespinst, wird überrascht von dem akkurat recherchiertes Japan des 17. Jahrhunderts sein, wenngleich nebst den angesprochenen Tieren auch allerlei Monster und Dämonen ihr Unwesen treiben.
In den Abenteuern des alles andere denn hasenfüßigen Schwertkämpfers, der Banditen, anderen Ronin, Ninja und vielem mehr gegenübertritt, wird ständig gekämpft, duelliert, gemeuchelt, überfallen und politisch intrigiert. Selbstverständlich wird auch getötet, woraufhin die Strebenden ihr Leben in einer letzten ikonischen Sprechblase mit einem Totenschädel aushauchen.
Überhaupt sind der Detailgrad und die wiederkehrenden Elemente besonders hervorzuheben. Wer die Comics liest, sieht sich einer Handlung gegenüber, die direkt am Spieltisch eingesetzt oder so vorkommen könnte. Beim lesen ertappte ich mich immer wieder bei dem Gedanken, dass diese Szene so, wie sie ist, wunderbar mit den Fate–Mechaniken funktioniert. Sei es ein voller Erfolg, ein Erfolg mit Haken oder dass einer der Protagonisten oder Antagonisten gerade einen Konflikt aufgibt.

Wem die Mischung aus Tieren und feudalen Japan noch nicht genug Inspiration ist und die Comics nicht reichen, der kann sich auch durch das famose Legend of the Five Rings inspirieren lassen.

Noch kurz nachgeschoben…

Im Dantes Verlag soll auch in Kürze ein erneutes Aufeinandertreffen der Teenage Mutant Ninja Turtles mit Usagi Yojimbo veröffentlicht werde. Ein in meinen Augen ebenfalls sehr spielenswertes Setting das sich mit Fate Core und Tianxia wunderbar abbilden lässt.

Eine kleine Randbemerkung als Malmsturm-Teammitglied sei mir noch gestattet: Im selben Verlag erscheint auch Sláine.

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Links:

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Der eine oder andere dürfte sich für Skizzen und fertige Illustrationen interessieren. Für Tianxia können wir dieses Interesse befriedigen.
Hier ein paar Skizzen und finale Illustrationen wie Sie im späteren Buch zu finden sein werden.
















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Unser neues Fate-Hardcover Tianxia: Jade, Seide & Blut macht keinen Hehl aus seinen Inspirationen: Kung-Fu- und Wuxia-Fans werden so einige bekannte Namen auf der Medienliste im Buch erkennen, von Hero und Big Trouble in Little China über Jade Empire und Detektiv Dee bis hin zu The Man with the Iron Fists. Ich gehe heute einen Schritt weiter und verraten euch meine Geheimtipps für brachial inszenierte Kampfkunstmedien, die sich wunderbar mit den Fate-Regeln von Tianxia abbilden lassen.

Kung Fu Hustle

Diese Kampfkunst-Slapstick-Komödie von Stephen Chow zeigt beeindruckend, wie Tianxia am weniger ernsten Ende der Prügelskala aussehen könnte. Sie steht momentan auf Netflix und ist selbst dann noch unterhaltsam, wenn man an dem zweifelt, was man soeben gesehen hat.

Into the Badlands

Was passiert, wenn Wuxia-Kampfkunst vor einem postapokalyptischen Hintergrund auf Game of Thrones trifft, lässt sich in dieser Serie begutachten, mit einer wahnsinnigen Choreografie, die keine andere Live-Action-Serie bietet. Auf Amazon Prime lassen sich die ersten beiden Staffeln ansehen, die dritte ist bereits auf dem Weg.

RWBY

Über die inhaltlichen Qualitäten dieser animierten Machinima-Serie von Rooster Teeth kann man sich streiten (Anime-Fans mit einer Toleranz für ungewöhnlichen Humor sollten aufhorchen!), die animierten Kämpfe jedoch stehen über aller Kritik. Im folgenden Video seht ihr die ersten Trailer, die komplette Serie gibt es kostenlos auf Youtube, Staffel fünf läuft demnächst an.

 

 Was sind eure To-Go-Medien, wenn es um beeindruckende Kämpfe geht? Ab damit in die Kommentare für die anderen Tianxia-Fans … und natürlich auch alle die, die es noch werden wollen!

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Der eine oder andere mag unser neues Fate-Hardcover Tianxia: Jade, Seide & Blut vielleicht schon abtun, weil er nicht viel mit Kung-Fu-Schlägereien und wilder Wuxia-Seilakrobatik anfangen kann…
Bleibt doch noch einen Moment! Wie immer bei Fate hat auch Tianxia ein ganzes Raster an Regeln und Ideen, die sich hervorragend für ähnliche – und gänzlich andere! – Genres verwenden lassen.

Lichtschwert und Boxhandschuh

Die charakteristischen Kampftechniken, mit denen Tianxia über 30 Seiten füllt, sind natürlich vorrangig für „asiatisch“ angehauchte Kämpfe gedacht, egal ob man dabei an Bruce Lee, Tiger & Dragon oder Naruto denkt. Diese drei Beispiele machen allerdings schon klar, dass die Regeln eine gewisse Flexibilität erfordern: Die Raufereien in einem alten Kung-Fu-Schinken funktionieren anders als die Kämpfe in einem Shônen-Anime, und doch lassen sich beide problemlos abbilden. Dementsprechend braucht es allerdings auch keine große Gedankenakrobatik mehr, um die Regeln in einem Star-Wars-esquen Lichtschwert-Setting oder einem nervenaufreibenden Boxduell zu verwenden! Tianxia präsentiert seine Kampftechniken in einer Art und Weise, die dem einfachen Schlagabtausch eine Menge Abwechslung verleiht und den Spielern zugleich erlaubt, einen ausbalancierten und individuellen Kampfstil für ihre Charaktere zu finden – oder einen ganz eigenen zu erschaffen und ihn im Laufe der Kampagne weiterzuentwickeln.

Viele nette Kleinigkeiten

Ein Stolperstein für Fate-Core-Anfänger und so manche Fortgeschrittene zugleich ist die bronzene Regel, die sinngemäß lautet: „Du kannst alles im Spiel als Charakter abbilden.“ Tianxia wirft diese Idee nicht nur halbgar in den Raum, sondern beschreibt ausführlich am Beispiel von Ermittlungen und Krankheiten, wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt. Auch Mechanismen, um mehr als einen Charakter zu spielen, werden behandelt, sei es im Rahmen einer epischen, Generationen umspannenden Kampagne oder mit mehreren wechselnden Gruppen in einer Runde. Die Zonen eines Konflikts sind natürlich ein weiterer interessanter Faktor, wenn sich so ziemlich jeder zweite Charakter mit meterhohen Sprüngen durch die Luft katapultieren kann, und letztendlich enthält die deutsche Übersetzung mit „Turbo-Tianxia“ auch noch eine (im Original nur digital erhältliche) Regelvariante, um die Kampfkunst-Action noch furioser zu gestalten. Dazu kommt die ebenfalls enthaltene Lebenspfad-Erweiterung, die den Spielern dabei hilft, die Hintergrundgeschichte ihres Charakters auszugestalten.

Wo der Sack Reis steht

Eine weitere Besonderheit ist die Art und Weise, in der Tianxia seine Spielwelt präsentiert: Einerseits ergibt sich zwischen den teils sehr allgemeinen, teils sehr speziellen Beschreibungen von Provinzen, Orten und Figuren ein lebendiger Rollenspielhintergrund, andererseits fokussiert sich das Buch sehr stark darauf, spielbare Abenteuerhooks zu generieren und dabei ganz fate-typisch reichlich „weiße Flecke“ zu lassen, die SL wie auch Spieler mit eigenen Ideen ausfüllen können. Generell lässt sich zwar sagen, dass es sich bei diesem Ländle durchaus um „Fantasy-China“ handelt, mit frei wählbarem Fantasy-Anteil und einer bewussten Unschärfe, was die genaue historische Epoche angeht, aber ähnlich wie bei den Kampfstilen bleibt auch hier offen, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln wird: Die beschriebenen NSC können ebenso gut übertriebene Manga-Schurken wie zweikämpferische Kung-Fu-Gegenspieler sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass Tianxia: Jade, Seide & Blut ein Spiel ist, das auf den ersten Blick mit seiner Optik und seiner Thematik, auf den zweiten aber durchaus auch mit seinen Regeln und seinem Verständnis der Fate-Mentalität punkten kann, bei Anfängern wie auch Fortgeschrittenen.

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