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Artikel Tagged ‘Tischrollenspiel’

Nerd-Gedanken: Oh my – diese elenden Würfel …

28. Januar 2016

Würfel hassen mich. Egal in welchem System, ob nun online oder am Tisch – ich gehöre zu den Rollenspielern, die nicht durch besonders ausgemaxte Charaktere auffallen, sondern durch besonders ‚interessante‘ Dinge, die meinen Charakteren zustoßen, …

Pen&Paper – Teilzeithelden: Erster Einblick in den Aventurischen Almanach (DSA)

11. Januar 2016

Einer der Punkte, die Aventurien, die Welt des Schwarzen Auges, von den meisten anderen Fantasy-Welten unterscheidet, ist der schier unglaubliche Detailreichtum in Beschreibung und Geschichte. Im Februar erscheint der Aventurische Almanach, der einen Überblick über eben diese Welt gibt. Wir haben einen exklusiven ersten Einblick erhalten.

Pen&Paper – Teilzeithelden: Rezension: Mutant: Year Zero – Wir sind die Mutanten!

28. Dezember 2015

Noch nicht genug von Fallout, Mad Max und Co.? Mutant Year Zero lässt die Spieler in die Rolle von Mutanten schlüpfen und eine eigene Siedlung ausbauen. Aktuell gilt es als das definitive Postapokalypse-Rollenspiel; aber was ist dran am Hype? Schrottsammler Dirk hat sich ins verstrahlte Ödland gewagt.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Nikolaus und Co – Ideen fürs Tischrollenspiel mit aktuellem Bezug

6. Dezember 2015

Es war wieder einer dieser Tage. Wenn sich eine Spielrunde an besonderen Daten trifft, dürfen sich auch schon mal Realität und Fiktion vermischen, findet Henning – und gibt, nicht ohne Augenzwinkern, ein paar Szenario-Vorschläge, mit denen mehr oder weniger subtil aufs aktuelle Datum Bezug genommen werden könnte.

Nerd-Gedanken: 5.Winter-One-Page-Contest gestartet

5. Dezember 2015

Draussen ist das Wetter nur noch schmuddelig oder kalt – oder gleich beides gleichzeitig – und drinnen sammeln sich die begeisterten Rollenspieler am Tisch, um gemeinsam Abenteuer zu erleben. Aber was, wenn der Nachschub fehlt und alle Abenteuer lä…

Teilzeithelden » Pen&Paper: Indie-Spotlight: Horror-Rollenspiele für Halloween

31. Oktober 2015

Halloween muss düster sein! Was gibt es da draußen denn abseits der großen Rollenspiele wie World of Darkness und Call of Cthulhu noch an Regelwerken für den schaurigen Spieleabend? Dirk stellt euch seine Indie-Regelwerke für Samhain vor und wünscht euch frohes Gruseln.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Asiatische Kampagnen– und Charakterkonzepte: Lehre, Schulen und Traditionen

18. September 2015

Jetzt hat man sich entschieden den Sprung zu wagen und „in Asien“ zu spielen. Ergo müssen Charaktere und eine Kampagne her. Wo aber soll man beginnen? Warum nicht am Anfang, mit dem was man gelernt hat und vielleicht auch von wem? Zeit, sich in die Schule zu begeben.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rollenspiel ist doof? – 10 Tipps, den Spaß am Hobby zu erhöhen!

4. September 2015

Was tut ein Rollenspieler, wenn er ausgebrannt ist und sich nur noch zur nächsten Spielrunde schleppt? Er gibt nicht auf und kümmert sich um sein Hobby! Auch Dirk hat solche Phasen durchgemacht und gibt zehn Tipps, die einfach mehr helfen, als Däumchendrehen und Forenmeckern.

Goblinhort: Was ist: Die Splittermond – Einsteigerbox

20. August 2015

Ich hole den Blog mal wieder aus seinem Tiefschlaf und möchte euch heute von meiner neuesten Errungenschaft; der Splittermond Einsteigerbox berichten: Splittermond, ein relativ junges Rollenspiel des Uhrwerk-Verlags, welches kürzlich den RSP-Preis 2015 gewonnen hat, darf sich nun auch an … Weiterlesen →

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rezension: Dragon Kings – Pathfinder abseits ausgetretener Pfade

27. Juli 2015

Dark Sun war in den 90er Jahren ein postapokalyptisches Setting für (A)D&D. Vom selben Autor wurde 2014 nun ein neues postapokalyptisches Fantasy-Setting per Crowdfunding realisiert: Dragon Kings. Und dank Ulisses Spiele gibt es dieses Setting, samt der Regeln für Pathfinder, nun auch auf Deutsch …

Nerd-Gedanken: Magier Harry Dresden goes RPG

17. Juli 2015

Für Kenner gediegener Gegenwarts-Fantasy ist der von Jim Butcher erschaffene chicagoer Magier Harry Dresden schon lange ein Begriff – bereits vierzehn erfolgreiche Romane kann man sich zu Gemüte führen, die nicht ohne Grund so beliebt sind. Der schrullige Harry Dresden, an dessen Tür die Aufschrift "Harry Dresden, Magier, keine Auftritte!" steht, ermittelt sich an der Seite der durch

Teilzeithelden » Pen&Paper: Versunkene Rollenspiele: Tribe 8 — Endzeit-Fantasy mit epischer Geschichte

6. Juni 2015

Postapokalyptisches Intrigenspiel, Endzeitfantasie mit Fantasy, wandelnde Metallgötter, fleischformende Dämonen, Horror und Hoffnung und Überleben in Ruinen: Tribe 8 bietet eine einmalige, heute vergessene Spielwelt und vielleicht die größte Kampagne aller Zeiten. Dirk schreibt über sein Lieblingsrollenspiel und warum er es nicht spielen kann.

Nerd-Gedanken: Halluzinogener Hirschkot

4. Juni 2015

Es begab sich, dass eine westerosianische Heldengruppe sich auf den langen Weg in den Norden machte, um einem gestürzten Lord zu helfen, der vom mächtigsten Adeligen der Nachbarschaft um sein Recht geprellt worden war. Gar grausam hatte der jüngst …

Teilzeithelden » Pen&Paper: Nachschlag: Pathfinder Unchained – Die optionalen Regeln

3. Juni 2015

Nachdem wir euch vor zwei Wochen einen groben Überblick über Pathfinder Unchained gegeben haben, gehen wir dieses Mal etwas mehr in die Tiefe und betrachten die optionalen Regeln dieses Werkes eingehender. Welche davon sind für welche Art zu Spielen oder Welten geeignet?

Nerd-Gedanken: 10 unverzichtbare Minne-Tipps für verzweifelte Ritter

27. Mai 2015

Im Wonnemonat Mai dreht sich beim Karneval der Rollenspielblogs alles um die Liebe – genauer gesagt das Thema Beziehungskiste, ausgerichtet von der fabulösen Zeitzeugin. Sie hat uns dabei freigestellt, welcher Art die Beziehungen sein sollen, über…

Nerd-Gedanken: Rezension: Westeros – Die Welt von Eis und Feuer (Hörbuch)

19. Mai 2015

Zur Zeit von König Tommen, dem ersten seines Namens, verfasst Maester Jandel ein umfassendes Geschichtswerk über Westeros, um die Arbeiten vergangener Maester zu ergänzen, zu erweitern und nicht ganz unkritisch zu betrachten. Dabei beginnt Jandel bereits in der grauen Vorzeit mit seiner Betrachtung, zu einer Zeit, die noch mehr mit Sagen und Legenden zu tun hat denn mit wirklich verbrieften Fakten. Vom Zeitalter der Dämmerung an über die Ankunft der Ersten Menschen, den Aufstieg Valyrias bis hin zum Fall desselben, dann folgt die Erzählung der langen Reihe an Targaryen-Königen bis zu Roberts Rebellion. Bis zur Herrschaft von König Tommen widmet sich die Erzählung des Maesters der allgemeinen Geschichte der sieben Königslande, dann wechselt er zur Betrachtung der einzelnen Reiche wie beispielsweise dem grünen Tal, dem Norden oder Dorne. Bei jeder Erklärung von Land und Leuten fügt der Maester noch einige Worte über das jeweils herrschende Haus und dessen Geschichte, die Bannerhäuser, die jeweilige Hauptstadt und bekannte Vertreter des Hauses hinzu, damit sich ein guter Überblick über die bestimmenden Politiker seiner Gegenwart bietet. Abgerundet wird diese Betrachtung durch eine Beschreibung der Länder jenseits des Meeres – von den freien Städten wie Braavos, Volantis und Qohor über die lebensfrohen Sommerinseln bis hin zu geheimnisvollen Reichen Yi Ti oder Asshai… Wer sich mit dem schon zehn Bände umfassenden Epos »Das Lied von Eis und Feuer« befasst hat, trifft beim Lesen immer wieder auf Sagen, Lieder und Details aus der Hintergrundwelt, die einen Eindruck von der allem zugrunde liegenden Geschichte und den reichhaltigen Kulturen vermitteln, welche den bekannten Helden begegnen.Oftmals bleibt beim Lesen der Haupthandlung der Wunsch zurück, mehr über die in der Vergangenheit geschehenen Ereignisse zu erfahren, um die Gegenwart besser zu verstehen. Dieser Wunsch wird nun endlich erfüllt, und in einer Weise, die einerseits viele Hintergrundinformationen transportiert, andererseits aber auch durch den angenehmen Sprecher zu einem Hörgenuss macht, der leicht einige Stunden verstreichen lässt.Der Schauspieler Reinhard Kuhnert leiht Maester Jandel seine Stimme – ansonsten dürfte man ihn als Stimmdouble für Kevin Spacey, Pierce Brosnan oder James Woods kennen. Trotz der unglaublichen Menge an zu sprechendem Text sind Intonation und Aussprache sauber, sodass bei größerer Menge von Namen und Ereignissen innerhalb kürzester Zeit keine Langeweile aufkommt. Vielmehr gelingt es Kuhnert, auch die gelehrtenhafte Art von Maester Jandel gut zu verkörpern, der verschiedene Quellen gegeneinander abwägen muss, um zu einer umfassenden Betrachtung der Ereignisse zu gelangen. Bei besonders grausamen Begebenheiten – wer George R. R. Martin kennt, weiss, dass dererlei in seiner Welt reichlich vorhanden ist – deutet sich dies ebenfalls durch Klang und Sprachintensität an und verleiht der Erzählung eine gewisse Tiefe. So kann man sich bei  insgesamt über 20 Stunden spannender Fakten zu Westeros zwar sehr an Kuhnerts Stimme gewöhnen, doch nutzt sich der Klang nie ab und bleibt bis zum Ende angenehm und immer wieder interessant. Das Hörbuch bietet eine Fülle von Informationen, die sowohl Rollenspielrunden, die das Pen&Paper-System bespielen, wie auch Fans sehr viel Futter bieten können. Neben den reichhaltigen Beschreibungen zu den sieben Königslanden hat mir besonders die schiere Menge an Details und kleinen Geschichten innerhalb der Geschichte sehr gut gefallen, da man diese Anekdoten sehr gut ins Rollenspiel mit einfließen lassen kann, wenn man als Spielleiter die Welt für die Mitspieler vielseitiger gestalten möchte. Auch der Einblick in die fernen Reiche, über die man in den Büchern so gut wie nichts oder nur sehr indirekt etwas erfährt, war ein Teil des Hörbuchs, den ich kaum erwarten konnte. Die gewählte Erzählform eines wissenschaftlichen Diskurses, bei dem der Erzähler die vorhandenen Quellen und auch deren Herkunft kritisch vergleicht, lässt die Wissenssammlung, die Maester Jandel dem Zuhörer unterbreitet, nur noch glaubhafter und umfassender wirken, sodass eine gewisse Immersion beim Zuhören schnell aufkommt. Das beiliegende Booklet umfasst neben einem kurzen Überblick über den Inhalt auch einige stimmungsvolle Grafiken, die vermutlich in der Buchversion von »Westeros – Die Welt von Eis und Feuer« ebenso zu finden sein dürften. Die pure Menge an Informationen hat mich jedoch teilweise wirklich verzweifeln lassen -entgegen einer fortlaufenden Erzählung, der man als Hörer normalerweise sehr gut folgen kann, erweist sich die geballte Ladung an Fakten, Personen und Historie als nicht so leicht zu konsumieren und mich nach einer gewissen Zeit dazu gezwungen, mir das Hörbuch nur noch häppchenweise zu Gemüte zu führen. Spätestens nach zwei größeren Abschnitten hat mir der Kopf von all den Namen geschwirrt, die erst einmal miteinander in Verbindung gebracht werden wollten. So würde ich Leuten, die sich dieses Hörbuch auf eine längere Autofahrt mitnehmen wollen, eher davon abraten, weil man spätestens am Ende der ersten von drei CDs in den vielen Infos untergeht. Für die gezielte Suche nach mehr Hintergrund oder stückweises Hören ist dieses Hörbuch jedoch ein echter Genuss, was durch den formidablen Sprecher wie auch die vermittelten Informationen gleichermaßen bestimmt ist. Fazit: Neun von zehn möglichen Punkten – für Fans ein Must-Have, für GoT-Rollenspieler eine tolle Hilfe. Nur die schiere Fülle an Infos ist beim pausenlosen Hören sehr anstrengend.Hörbuch-Informationen:Spieldauer: 20 Stunden und 32 MinutenFormat: MP3 CD (3 CDs)Sprache: DeutschTitel: Westeros – Die Welt von Eis und Feuer – Game of Thrones Originaltitel: A World of Ice and Fire. The Untold History of Westeros and a Game of ThronesSprecher: Reinhard Kuhnert Verlags-/Hörbuchdaten: Random House Audio; ungekürzte Lesung (16. März 2015), ISBN-13: 978-3837131000, 15,99€Danke an das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars :)

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rezension: Pathfinder Unchained — Pathfinder sprengt alte Ketten

19. Mai 2015

Pathfinder war von Anfang an abwärts kompatibel zu Dungeons & Dragons 3.5. Mit dem gerade erschienen Regelwerk Pathfinder Unchained“ sollen nun einige dieser alten Ketten gesprengt und so neue Möglichkeiten eröffnet werden. Wie gut das mit etwa zwei Dutzend optionalen Regeln gelungen ist, lest ihr hier.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Indie-Spotlight: Fantasy-Rollenspiele

13. Mai 2015

DSA, D&D, Pathfinder und sonst? Fantasy-Rollenspiele können auch anders aussehen: Schlanke Regeln statt dicker Wälzer, ungewohnte Welten statt vertrauter Fürstentümer, neue Ansätze statt immer derselben Verliese. Dirk sammelt Regelwerke abseits der bekannten großen Namen und stellt vier lohnenswerte davon vor.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Erschaffung fernöstlicher Welten – Ein Buch mit sieben Siegeln

13. April 2015

2015, die Bagger stehen bereit, das Haus ist leergeräumt und der Abriss kann beginnen. Alle warten, bis der Priester aus dem Haus kommt und verkündet, die Gottheit des Brunnens sei besänftigt und die Arbeiten können nun beginnen. Unerwartet? Nicht in Japan. Eine Serie über die kleinen Unterschiede zwischen Ost und West.

Nerd-Gedanken: Wie man fast einen Krieg beginnt

10. April 2015

Es geschah einmal in Westeros – da gab es eine junge Lady namens Lyana aus dem Hause Lorath, welche sich einen Plan ausdachte, um der Banditenplage in der Umgebung ihrer heimatlichen Ländereien Herr zu werden. Denn dieses Diebes- und Mordgesindel wütete gar schrecklich unter den heimischen Bauern und brachte viel Leid über das einfache Volk. Doch die edlen Lords in der Nachbarschaft mochten sich nicht so recht entscheiden, sich gegen die Banditen zu verbünden und so liefen alle Einzelaktionen ins Leere. Lady Lyana gab schließlich angesichts einer großen Hochzeitsfeierlichkeit des wichtigsten Lords in der Umgebung vor, sie sei entführt worden und versteckte sich als einfache Magd getarnt im einfachen Volk der kleinen Stadt Tumbleton, wo sie Hinweise auf das schreckliche Treiben der Banditen zu finden hoffte. Die strahlenden Ritter der Weite, von Lyanas vorgeblich besorgter (aber in den Plan eingeweihter) Cousine Lady Alexandra Mallory auf die Suche nach der Verschwundenen geschickt, waren eifrig dabei, jeden Stein umzudrehen und gelangten auch nach Tumbleton. Vollkommen vergessend, dass jene Stadt zum Einflussbereich Lord Caves‘ gehört, der ebenfalls auf dem Fest zugegen war, gebärdeten sich die Ritter auf der Suche nach der Lady reichlich wild und hinterließen eine Menge verprügelter Stadtbewohner und in Trümmer gelegte Möbel und Türen. Sehr zum Missvergnügen von Lord Cave, welcher am kommenden Tag ein vielstimmiges Lamento seiner Untertanen über sich ergehen lassen musste und fortan mit ausgesprochen schlechter Stimmung gesehen wurde und die Hochzeitsfeier schließlich wütend verließ, um sich in seine Stadt zurückzuziehen, mitsamt seiner Truppen, da die anderen Lords und Sers nicht für die Schäden geradestehen wollten, die sie verursacht hatten.Auch mehr Wein konnte Lord Caves Laune nicht heben.So begab sich indes in Tumbleton, dass Lady Lyana und ihre getreue sowie tödliche Zofe Marla tatsächlich einen Hinweis auf die Banditen entdeckten, welche sich offensichtlich mit Gaunerzinken auf Möbelstücken und Türen Hinweise auf hilfreiche Bevölkerungsteile hinterlassen hatten. So schickte Lyana ihren Gefolgsmann Ser Taggery, welcher sich ebenfalls in Tumbleton eingeschlichen hatte, um Informationen zu sammeln, zur Hochzeitsfeier aus, um Lady Alexandras Jagdmeister Jevan von dem Fund in Kenntnis zu setzen, auf dass dieser es der Lady selbst verraten sollte.Ser Taggery indes schien nach dem kurzen Fußmarsch von Tumbleton, in welchem sich die Wachmannschaft auf weiteren unliebsamen Besuch vorbereitet hatte, zum Ort der Hochzeitsfeier seinen Auftrag vergessen haben und schrie bereits bei seinem Eintreffen auf dem Festplatz lautstark nach Ser Kungur, dem Waffenmeister und berühmtesten Ritter des Hauses Lorath. Solcherlei weckte natürlich die Aufmerksamkeit der reichlich angetrunkenen Menge, und als er auch noch verkündete, er habe Neuigkeiten von Lady Lyana, war ihm die Neugierde der ruhmesdurstigen Ritterriege gewiss.Bei Ser Kungurs Eintreffen war es kaum möglich, noch unbeobachtet auch nur ein Wort zu wechseln, und so verkündete Ser Taggery auch vor einer veritablen Menge seine Botschaft: „Lord Cave rüstet zum Krieg!“ Egal welches Wort der Mäßigung durch den Bräutigam, Ser Kungur oder Lady Alexandra gesprochen wurde, es konnte die Rittermeute nicht davon abhalten, als wild marodierender Haufen zu Pferde und dann gen Tumbleton zu stürzen, um Lord Cave, den sie sowohl sogleich der Kriegslüsternheit wie auch der Entführung der Lady Lyana bezichtigten, anzugreifen. Nur dank eines eilends zu Lord Cave gesandten Raben konnte sich dieser samt seiner Gardisten auf die anstürmenden Reiter vorbereiten und ließ jene mittels gut gezielter Pfeile Lehrgeld bezahlen, sodass die Ritter reichlich gespickt auf das Fest zurückkehrten, um dann endlich doch friedlich zu feiern. Ser Taggerys Erklärung für die Nennung von Lyanas Namen war übrigens, er habe nur eilig zu Kungur gelangen wollen und habe das für die beste Möglichkeit gehalten …So ging es Lady Alexandra nach der Szene …OOC: Wieder eine Begebenheit aus unserer Game of Thrones-Rollenspielrunde, die mir den derbsten „WTF?!“-Moment seit Jahren beschert hat. Zwischen Lyanas Auftrag ‚geht zu Jevan und zeigt ihm das Stuhlbein mit den Gaunerzinken darauf‘ und der tatsächlichen Ausführung in Form von ‚ich muss mit Ser Kungur sprechen, es geht um Lady Lyana‘, gefolgt von ‚Lord Cave rüstet zum Krieg‘ lagen etwa fünf Minuten Realzeit – und es sorgte kollektiv bei allen Spielern ausser natürlich dem Spieler von Taggery für perplexe Blicke und Ungläubigkeit. Ich war dermaßen überrascht, dass es mir nichtmal eingefallen ist, meinen Schicksalspunkt einzusetzen, um das Schlimmste zu verhindern – aber glücklicherweise war ich da nicht die einzige. Dass der Plan von Lyana damit relativ in die Hose gegangen ist, muss ich wohl nicht dazu sagen – zudem erlaubt Lord Cave nun einer ganzen Menge seiner Nachbarn nicht mehr, seine Ländereien zu betreten. Vermutlich hat unser Spielleiter bei dieser kleinen Szenerie mit am meisten gelacht – und ausdenken muss er sich für uns ohnehin nichts mehr, die Katastrophen schaffen wir uns auch ganz von alleine! :D