Es ist August und damit  #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es übersetzt (dort) und dazu soll man was schreiben. Da ich gerade Sommerferien habe, habe ich viel deutschsprachige Rollenspielpodcasts gehört – ich suche Euch zehn empfehlenswerte raus. Los geht es: Unique – einzig/einzigartig Zehn einzigartige Podcas...

Wir hatten die Freude, das letzte Interview der RPC mit Patric Götz, Inhaber und Leiter des Uhrwerk Verlages, zu führen. Die wirklich gut besuchte Messe hat jedoch dazu geführt, dass wir die Neuheiten gar nicht mehr bestaunen konnten, waren sie doch nahezu ausverkauft.

Es sind mittlerweile etwas mehr als zehn Jahre, ich denke, man darf mittlerweile darüber reden. Worüber? Nun, einer von zwei rollenspielerische Entwicklungen die aus Deutschland entstammen. Die Erste ist natürlich Das Schwarze Auge (Und darauf in seiner Philosophie fußend auch Splittermond), und das zweite ist die sogenannte „Neue Deutsche Endzeit“, oft auch einfach als „NDE&...

Felix Mertikat dürfte vielen Phantasten durch sein Rollenspiel „Opus Anima“ oder seiner Comic-Reihe „Steam Noir“ ein Begriff sein. Seit einiger Zeit tüftelt Felix nun an einem Spiel, welches im Rahmen eines Crowdfundings realisiert, welches Ende September startet, werden soll, herum. Somit war es an der Zeit mal ein paar Fragen zu stellen. Und ein Besonderheit […]

Ich möchte in den nächsten Wochen mal alphabetisch unsere gemeinsame Rollenspielsammlung durchgehen und zu jedem Spiel bzw. zu jedem Setting kurz über eine Idee oder eine Kampagne sprechen, die ich gerne mit dem entsprechenden Spiel erleben würde, entweder als Spieler oder als Spielleiter. Ich habe hier eine Liste mit 6870 Titeln drauf, wir werden also eine Weile mit diesen Artikeln beschäfti...

Die Rolle von Nichtwissen in Rollenspielwelten

 

Zu Erdfall heißt es:

Erdfall ist das fleischgewordene
Endzeit-Horror-Fantasy-Black-Metal-Gefühl: Was passiert, wenn man eine High-Fantasy-Welt (so mit Drachen, Elfen, Zwergen und gigantischen fliegenden Schlössern) durch eine Urkatastrophe (Pseudo-Atomschlag namens Erdfall) fast gänzlich auslöscht und die wenigen Überlebenden in dieser Endzeit mehr oder weniger erfolgreich um ihr Dasein kämpfen lässt? Was passiert, wenn man eine großzügige Prise Horror, eine übergroße Natur, fiese Riesenmonster und jede Menge Verzerrung (i.S.v. Opus Anima, das ihr vermutlich auch gelesen habt) dazutut? Und was passiert schließlich, wenn man das Ganze mit unserem Lieblingssystem Fate spielt?

Zu den ersten beiden Punkten kann ich sagen: Es ist eine geile Mischung!
Jeder versucht jeden reinzulegen, marodierende Wüstenschiffpiraten kurven in den Outlands herum und verzweifelte Schrottsammlerheere durchsuchen die verfallenen Hauptstädte der Untergegangenen HochkulturTM. Mystik, Horror und einige religiöse Anspielungen geben dem Ganzen dann noch einen sehr düsteren Touch und die Fate-Regeln unterstützen alle Arten von Verrat, Intrige und anderen grautönigen Handlungen. Allerdings haben besagte Regeln auch dazu geführt, dass der Fokus der Handlung nicht so sehr im Erforschen und Reisen liegt, sondern mehr in den Geschichten der Charaktere in der Großstadt Kragstein. Das war nicht so geplant – macht aber Spaß.

Kragstein selbst ist eine Flüchtlingsstadt, ohne offizielle Regierung, die von den mächtigen Organisationen: den Wächtern, den Acerbitanern (auch Kirche der Schmerzen genannt), den Baumeistern und der mafiösen Melokhe regiert wird. Es gibt jede Menge verfeindete Fraktionen, Slums voller Entstellter (Mutanten! Yeah!) und eine einmalige Planescape-Torment-Architektur (Galeone in Stadtmauer! Yeah!).

Regeltechnisch haben wir uns ein wenig von euren Malmsturmregeln inspirieren lassen (wobei ich mir fast sicher bin, dass wir die Idee schon vorher irgendwie hatten, uns aber noch die Umsetzung fehlte). Es gibt also ein paar zusätzliche Stresskästchen für Verzerrung, die sich sehr, sehr langsam regenerieren (eines pro Abend) und für schöne, eklige Konsequenzen sorgen. Verzerrung tritt an Orten besonderer Wichtigkeit oder großer Emotionen zutage, ein bisschen wie sickernde böse Magie aus der „Kerkerdimension“ und verändert alles gemäß der Geschichte des Ortes. Ist ein Waisenhaus abgebrannt? Bildet das Vergessen den Gegenpol zu den allwissenden Archiven? Oder haben die Charaktere das grausame Gefühl, zu ertrinken?

Das ist – zugegeben – nicht besonders viel, aber aus unerfindlichen Gründen hat sich noch niemand gefunden, der einen „Zauberer“ spielen wollte. Dabei gibt es so schöne Möglichkeiten – man denke nur an die Ebenen in den „Wächter“-Büchern… Du siehst, wir haben uns reichlich an Opus Anima und an Malmsturm bedient.

Was du da also spielst, ist ein beinahe episches, moralisch höchst anspruchsvolles (so anspruchsvoll, dass wir nach drei Stunden i.d.R.völlig fertig sind!) und düsteres Spiel, voller schräger Charaktere und verworrener Konflikte. Es ist die Art von Spiel, für die Matt Uelmen seinen Diablo-Soundtrack *eigentlich* geschrieben haben sollte.

(Das PDF auf unserer Seite ist im Übrigen unfertig und enthält eine wahllose – dem offiziellen Ziel des Gedankenkomposts angemessene – Mischung aus halbausgegorenen, aber in meinen Augen ganz brauchbaren Ideen.)

Der Beitrag Zeug von der Basis: Erdfall erschien zuerst auf FateRpg.de.

Seit gestern ist die Anmeldung zum Sommerregen 2017 in Bielefeld freigeschaltet. Das easycon-System hat mir folgende Nachricht geschickt: Moin moin, der Sommerregen 2017 wird vom 26. bis 30. Juli wieder im Tagungshaus Bildungsstätte Einschlingen in Bielefeld stattfinden. Die Anmeldung findet Ihr unter http://www.easy-con.org/convention/convention/SR17 Der Sommerregen ist ein Rollenspiel-Con in der Tradition der Wolke, des Wölkchens […]

Ich ging also über die Spielemesse. Es gab viele Neuheiten, eine davon Opus Anima. Vor dem Sighpress-Stand, war ein Mensch mit Melone und Jackett. Da ich von Opus Anima bisher nur vage gehört hatte, steuerte ich auf ihn zu. "Habt ihr sonst noch Fragen zum Spiel?" "Ja, warum sollte ich Opus Anima unbedingt spielen?" Verblüffung, eine kurze Pause. Diese Frage kam völlig überraschend. Dabei ist ...

Ich ging also über die Spielemesse. Es gab viele Neuheiten, eine davon Opus Anima. Vor dem Sighpress-Stand, war ein Mensch mit Melone und Jackett. Da ich von Opus Anima bisher nur vage gehört hatte, steuerte ich auf ihn zu. "Habt ihr sonst noch Fragen zum Spiel?" "Ja, warum sollte ich Opus Anima unbedingt spielen?" Verblüffung, eine kurze Pause. Diese Frage kam völlig überraschend. Dabei ist ...

Ich ging also über die Spielemesse. Es gab viele Neuheiten, eine davon Opus Anima. Vor dem Sighpress-Stand, war ein Mensch mit Melone und Jackett. Da ich von Opus Anima bisher nur vage gehört hatte, steuerte ich auf ihn zu. "Habt ihr sonst noch Fragen zum Spiel?" "Ja, warum sollte ich Opus Anima unbedingt spielen?" Verblüffung, eine kurze Pause. Diese Frage kam völlig überraschend. Dabei ist ...