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Artikel Tagged ‘Rollenspiele’

Weltenbau Wissen » Rollenspiele: Fremde Welten im Rollenspiel: RSP-Karneval Januar 2016

1. Februar 2016

Der „Karneval der Rollenspielblogs“ im Januar 2016 ist vorbei! Mein Aufruf zum Thema „Durch unbekannte Pforten: Wege in andere Welten“ hat zu 17 (!) Artikeln geführt, die sich mit dem Thema Reisen in andere Dimensionen im Pen-&-Paper-Rollenspiel auf viele verschiedene Arten auseinandergesetzt haben. Die Bandbreite reicht von theoretischen Betrachtungen bis zu vollständig ausgearbeiteten Abenteuern – […]
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Weltenbau Wissen » Rollenspiele: Magie im Weltenbau – Teil 2: Sechs Konsequenzen funktionierender Magie

29. Januar 2016

Wenn man die Auswirkungen von funktionierender Magie zu Ende denkt, scheinen viele Fantasy-Welten plötzlich schrecklich naiv. Echte Zauberei hieße der Idee eines alternativen Mittelaltes mit ein wenig Hokuspokus genauso Lebewohl zu sagen, wie einer Moderne mit magischer Unterwelt. Und das ist eine große Chance. Für eine Abenteurertruppe ist ein Zauberer sehr praktisch: Das Lagerfeuer entzündet […]
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rpg – Neue Abenteuer: Monsterkompendium der Inneren See

28. Januar 2016

Ich gebe es zu, mittlerweile erwarte ich nach dem eher enttäuschenden Monsterkompendium nicht viel von diesem Quellenbuch für die Pathfinder-Spielwelt Golarion, welches auf den vorangegangenen Hardcoverband aufbaut. Auf der anderen Seite sollte ja ein Buch, welches sich speziell auf Golarion einlässt, kein Problem mit meinem wichtigsten Kritikpunkt haben, nämlich das die Monster und ihre Kulturen so fade erscheinen, weil sie so generisch gehalten sind. Schauen wir also, ob das Monsterkompendium der Inneren See meine Bedenken zerstreuen mag. Dank Ulisses Spiele liegt uns dieses Buch in PDF vor, welches seine 68 vollfarbigen Seiten in 16,3 MB verpackt. Layout und Artwork entspricht […]

rpg – Neue Abenteuer: Herold des Elfenbeinlabyrinths

27. Januar 2016

Vorletzter Teil der großen Kampf queste gegen den Abyss. Während der vierte Teil dieses Abenteuerpfades mit dem Cliffhanger endete, dass die Helden von Baphomet dadurch verhöhnt wurden, das dieser offenbarte den Herold des Erbin selbst in seine Gewallt gebracht zu haben, startet dieser Teil jetzt eher mit einer kleinen Überraschung in der großen Tour de Legend. Denn letzten Endes bekommen die Helden so etwas wie eine göttliche Eingebung in Form der Holzhammermethode: Iomedae selbst zieht sie für einen verhältnismäßig kurzen Moment auf ihre Ebene hinauf und stellt ihnen in einer kleinen Audienz eine Prüfung des Verstandes, ehe sie mit ihrem […]

rpg – Neue Abenteuer: Almanach der verlorenen Schätze

26. Januar 2016

Im Moment bin ich gerade versucht eine der ältesten, plumpesten Weisheiten überhaupt von mir zu geben. Nämlich „Der Kern einer jeden Geschichte ist die Reise.“ Ich habe jetzt nämlich den Almanach der verlorenen Schätze für Pathfinder auf meinem Tablet vor mir liegen und im Grunde beschreibt dieser Band mit seinen 68 Seiten genau das: Einen Haufen Abenteueraufhänger, die sich thematisch um das spezielle Thema der Schatzjagd drehen. Aber zum Aufbau: Dieser Band ist in drei Kapitel aufgeteilt: „Einleitung“, „Schatzjagd“ und „Verschollene Schätze“. Die Einleitung ist der Bericht eines Mitglieds der Loge der Kundschafter, welcher sich über verschiedene besondere Orte und […]

Tilting my World: Rezension: Andreas Walters: Baby Bestiary

25. Januar 2016

Cover: Andreas Walters (hrsg)Baby BestiaryVerlag: Metal Weave GamesKickstarter hat seid seiner Entstehung einige, eher kuriose Dinge in die Szene gespühlt, die anderweitig vermutlich überhaupt nicht in dieser Form realisiert worden währen. Eines dieser kleinen Phänomene ist das Buch „Baby Bestiary“.Worum handelt es sich dabei? Kurz gesagt: Das Buch ist 74 Seiten stark und kommt im amerikanischem Hardcover-Pendant zu unserem A4-Format daher. (Ich weiß bis heute nicht, ob man das jetzt „letter“ oder anderweitig bezeichnet.) Das besondere dabei ist, dass der Druck Vollfarbig ist. Das ist soweit der „harte Fakten“-Teil, den man ersteinmal hochhalten muss.Kommen wir anschließend zum weniger cruchigen Part: Dieses Buch besteht nur aus Flufftexten.Thematisch präsentiert der Band, auf dessem Cover ein Greif und ein Eulenbär in unterschiedlichen Lebenstadien bei Miteinander aufwachsen gezeigt werden, eine ganze Reihe von Bildern junger Monster, wie sie D&D-Fans aus zahlreichen Monsterhandbüchern kennen.Und jetzt nochmal, damit das ganze auch endlich einmal Sinn macht: Das Baby Bestiary wird als Bildband aus der Reihe der Coffee-Table-Books präsentiert, das als Hilfestellung für angehende Haustierbesitzer mit besonderen Exoten präsentiert, die sich den hinterbliebenen, verweisten Jungtieren annehmen, welche zurückgeblieben sind, nachdem die letzten Heldentruppe mal wieder im Blutrausch blind die Elterntiere dieser kleinen, unschuldigen Wesen abgeschlachtet haben. (Wer Parallelen zum realen Leben findet darf diese behalten.)Nach einem kurzem, einführendem Text, der die Anfangsschwierigkeiten thematisiert, welche das Adoptieren und Großziehen eines solchen Wesens in unterschiedlichen Umgebungen mit sich bringen kann, werden auf jeweils einer Seite pro Spezies 32 unterschiedliche Wesen präsentiert, wobei man in jeweils sehr kurzen Abschnitten das leben des jeweiligen Wesens allgemein, sowie im Konkreten Hinweise zur (sofern Nötig) Eipflege, normalen Pflege und dem Training des entsprechenden Wesens im weiteren des Großwerdens. (Um das klar und verständlich auszudrücken: Die entsprechenden Texte beschäftigen sich mit der Frage, wie man ein entsprechendes Wesen domestiziert und an sich bindet… und eventuell die Schwierigkeiten, die damit verbunden sein könnten.) wobei bei einige Wesen von Anfang an klar gemacht wird, dass sie extrem Gefährlich sind. (Man sollte es sich also zweimal überlegen, ob man wirklich einen Beholder großziehen möchte.) Wie gesagt: Das ist alles Fluff und somit nicht so ganz fassbar fürs Spiel, weil es keine regelrelevanten Daten enthält. Wenn man also den entsprechenden Part nutzen will, dann geht es dabei eher darum, aus diesen Texten Hilfestellungen für die eigene Erzählung zu bringen, wie man das adoptierte Fellbündel mit Spiel und Futter an sich bindet und darüber hinaus auch noch einen treuen Gefährten (bei entsprechender Klasse) eventuell generiert.Das ist aber nicht die Stärke dieses Buches. Um es mit dem Text auf dem Buchrücken zu erklären: „The Baby Bestiary Handbook wil add some ‚awww‘ to your coffee table ornaments an ’squee“ to you players‘ squelching through dank dungeons.“ Die wirkliche Stärke des Bandes ist nämlich tatsächlich in den ganzseitigen Bildern zu sehen, welche jeweils Jungtiere darstellen. Diese Illustrationen zeigen einen ganzen Haufen kleiner Monster, welche durch die Bank weg dem Kindchenschema entsprechen und dadurch unglaublich niedliche Kreaturen repräsentieren. Teilweise zeigen diese Bilder die Jungtiere allein, teilweise mit Elterntieren. Problematisch ist aber die Bildergruppe, die Jungtiere mit „Haltern“ zeigt. Offenbar handelt es sich hierbei um Backer des Kickstarters, die eine entsprechende Darstellung ihrer Selbst auf den jeweiligen Bildern erworben haben. Und dabei entstehen dann ein paar komische Brüche, weil man nicht unbedingt einen Beholder mit zwei kleinen Mädchen an der Hand sehen möchte… oder aber die entsprechenden Monster in Gegenwart von Menschen mit modernen Brillengläsergestellen auf der Nase. (Hierbei entsteht dann tatsächlich ein kleiner Bruch im Rahmen des Sense of Wonders, der mit diesem Band entsteht.) Und das ist dann schon das entsprechende Haar in der Suppe.FazitIch kann gar nicht so viel mehr dazu sagen als das, was ich bereits geschrieben habe: Man erhält hier einen Bildband voller kleiner, babyartiger Wesen, die mal große böse Bossmonster werden wollen. Von daher ist das Buch in erster Linie so etwas wie eine Augenweide, um sich mit den einzelnen Bildern stundenlang zu beschäftigen und dabei blöd zu grinsen. Und das ist genau das, wofür man sich den Band eigentlich kauft. Falls man darüber hinaus aus den Fluff-Texten eventuell noch ein paar Ideen fürs eigene Spiel herauszieht ist das zwar schön, aber überhaupt nicht notwendig. (Zumal die entsprechenden Klassen, welche einen Tiergefährten mit sich führen, nicht unbedingt all zu Zahlreich sind.)Insgesamt ist das also eines dieser absolut überflüssigen Bücher, die man aber unbedingt haben möchte. Es macht einfach nur Spaß darin zu blättern und entsprechend die Bilder anzusehen.

Weltenbau Wissen » Rollenspiele: Die Fantasie, mein Komplize

22. Januar 2016

Erst wenn Leser oder Spieler Lücken in einer Welt mit ihrer eigenen Fantasie auffüllen können, wird sie lebendig. Ein Plädoyer für Welten mit Charakter und weißen Flecken auf der Landkarte. Dieser Beitrag ist Teil der „Reden über Weltenbau“ Reihe, die wöchentlich mit Felix von NonPlayableCharacters im Ping-Pong-Prinzip auf beiden Websites läuft. Eine Liste aller Artikel […]
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Rollenspiele – obskures.de: Cyberpunks, Altered Carbon is coming to Netflix

21. Januar 2016

Deadline. Der amerikanische Streaming-Anbieter hat augenscheinlich eine 10-teilige Serienadaption von Richard K. Morgans (Post-)Cyberpunk-Romanhit Altered Carbon (dt. Das Unsterblichkeitsprogramm) bestellt. Laeta Kalogridis (Avatar, Shutter Island, Terminator Genesis) wird die Serie produzieren. Takeshi Kovacs is coming – Ich hoffe, sie vermasseln … Weiterlesen →

Rollenspiele – obskures.de: Earthdawn: The Age of Legend: An Interview with the Author Carsten Damm

19. Januar 2016

Vagrant Workshop. The small-press publisher is going to release Earthdawn: The Age of Legend, a rules-lite alternative for the high-fantasy roleplaying classic Earthdawn, within the next few months. We played the original game a few times when Earthdawn first came … Weiterlesen →

Rollenspiele – obskures.de: KULT: Divinity Lost Kickstarter in February?

17. Januar 2016

Helmgast AB. Schon wieder einmal eine News aus Schweden, am 25. Februar 2016 soll der Kickstarter für KULT: Divinity Lost an den Start gehen. Dies verkündet das Team auf ihrer Facebook-Seite. Darüber hinaus kündigen sie regelmäßige Updates an, die jeweils Freitags … Weiterlesen →

Rollenspiele – obskures.de: Symbaroum: Adventure Pack I & Free Adventure

16. Januar 2016

Modiphius Entertainment. Tausendsassa Chris Birch nimmt sich jetzt auch der englischen Übersetzung von Symbaroum an. Symbaroum has been a smash hit on the Modiphius store since it launched last week… https://t.co/GUNhfhjEfU — Chris Birch (@Modiphius) 12. Januar 2016 Läuft wohl … Weiterlesen →

Rollenspiele – obskures.de: Mutant Chronicles 3rd Edition & tremulus Play Reports

14. Januar 2016

Alle Jahre wieder geht es mit ein paar Bekannten und Freunden privat auf „die Burg“ zum Rollenspielen. Das Treffen wird vorab durchgeplant und es kommen eher Exoten auf den Spieltisch. Spielrundensuche, Charakererstellung und anderes Gedöns bleibt uns dank der hervorragenden … Weiterlesen →

Rollenspiele – obskures.de: Symbaroum Play Report: The Mark of the Beast

13. Januar 2016

Järnringen. Ich will gar nicht lange um den heißen Brei reden, aber meiner Meinung nach ist dem Symbaroum-Team aus dem Stand ein Fantasy-Heartbreaker gelungen. Ich stehe einfach auf ihre Ghibli-infizierte Auslegung des Dark Fantasy-Genres. Prinzessin Mononoke und so. In diesem Fall … Weiterlesen →

rpg – Neue Abenteuer: Monsterkompendium

13. Januar 2016

Eine Sache, über die sich Pathfinder-Gruppen wirklich nicht beschweren können, ist ein Mangel an Optionen. Vor kurzem hatten wir uns noch über eine Auswahl an neuen Charakterklassen unterhalten, heute ist das Thema Monstervölker – wir sprechen über das Monsterkompendium, den neusten Hardcover aus dem Hause Ulisses Spiele für das Pathfinder RPG. Primär als Spielhilfe für den Spielleiter gedacht werden hier 20 Monstervölker detailliert beschrieben und deutlich ausgeleuchtet. Ich bin ein großer Fan davon, den „Monstervölkern“ mehr Kultur zukommen zu lassen, deswegen bin ich gespannt, wie hilfreich dieses Buch für den Spielleiter sein wird. Uns liegt das Monsterkompendium dank Ulisses Spiele […]

rpg – Neue Abenteuer: Splittermond – Einsteigerbox

12. Januar 2016

Es ist ja schon ein bisschen her, dass deutsche Rollenspiele als Einsteigerboxen daher gekommen sind.. und eigentlich ist es auch schon her, dass es überhaupt groß Boxen gegeben hat, sieht man eben von ein paar Einzelfällen ab. Der Uhrwerk-Verlag hat dem ein Ende bereitet und für Splittermond eine voll-farbige  all-in-one Box geschaffen, mit der interessierte Spieler sofort loslegen können. Enthalten sind neben Regeln, Weltbeschreibung und Abenteuern sogar Würfel, Tickposter und Marker. Einzig was zum Schreiben braucht die Gruppe noch. Falls jemand aus irgend einem Grund keine Boxen mag, aber den Inhalt dennoch haben möchte, kann er sich das auch als […]

Tilting my World: Der einfachste Weg in eine andere Welt: Der Lichtschalter

11. Januar 2016

Ich bin ein böser Mench. Ich habe nämlich gelacht, als ich mehr oder weniger zufällig über das Thema des RSP-Karnevals diesen Monat gestolpert bin. Wirklich Böse.Also. Warum haben wir die große Erheiterung meinerseits zu einem Thema, dass ja mit so absoluter brutaler Inbrunst als ach so wichtig betrachtet wird, spiegelt es doch das zentrale Leitmotiv unseres Hobbys, den Eskapismus, par exellence wieder? Wie ich in meinem Beitrag zu den Artefakten bereits festgehalten habe, werde Räume durch die Grenzen unserer Wahrnehmung definiert. Das Heißt, dass ein Tor in eine andere Welt erst einmal eine Begrenzung der eigenen Warhnehmung ist und dadurch einen anderen Raum schafft. Das Problem dabei ist nur, dass diese Begrenzung letzten Endes einen gefühlten Wandel zur Folge haben sollte (soweit unsere Erwartung), was die Welt hinter dem Portal angeht.Um das zu verständlicher zu machen muss ich kurz einen Hinweiß auf die sehr gelungenen Romane der Hyperion-Gesänge von Dan Simmons geben. Innerhalb der Welt dieser Romane gibt es das s.g. Farcasternetz, das nicht zeitverzögerten Personen und Gütertransport über zwischen den verschiedenen Sonnensystemen ermöglicht. Und das über abermilliarden von Lichtjahren. Der springende Witz an dieser speziellen Technologie ist, dass ein Portal des Farcasternetzwers wie ein übergroßes Fenster funktioniert, durch das man hindurchsehen und das man durchlaufen kann. Die direkte Folge davon ist, dass irgendwo im Universum ein Fluß entsprungen ist und durch das Farcasternetzwerk fließend hunderte von Welten miteinander als Flußlauf vereint, ehe er auf irgendeiner Welt ins Meer fließt. Der zentrale Witz dabei ist: Dadurch dass diese spezifischen Tore eben offene Fenster sind, verändern sie auch nichts. Man wandelt in gewisser Weise durch tausende von Welten und sieht überall nur dasselbe, weil es keinerlei gefühlten Unterschied zwischen diesen miteinander verbundenen Welten gibt. Man läuft die ganze Zeit nur duch den Einheitsbrei einer einzigen, ewig selben Kultur und hat nur nominell eine andere Welt unter den Füßen.Der Punkt, den ich zumindest für mich daraus schließe, ist, das mit dem durchschreiten des Portals unsere Wahrnehmung verändert werden sollte, weil wir für den Raum, den das Portal schafft, auf Grenzen stoßen sollten. Und das andere Ende ist ein drastischer Wechsel, der sich eben nicht so anfühlt wie die Welt zuvor, weil sie mehr als nur einen leichten Kniff sich zu Eigen gemacht hat. (Die Serie Sliders, so schlecht sie letzten Endes auch wahr, lebte gerade davon, dass jeder Übergang in eine andere Welt durch eine insgesamt sehr ruppige Reise verbunden wahr. Jede Welt bedeutete erst einmal einen drastischen Fall und anschließend im Idealfall eine vollkommen auf den Kopf gestellte Stadt Los Angeles. Die wenigen herausragenden Szenarien waren eher Folgen wie die über einen Nationalpark in dem Dinosaurier noch frei lebten als die, wo die Protagonisten durch die ewig gleichen Straßen liefen auf der verzweifelten Suche nach einem Unterschied…)Und das macht jetzt letzten Endes den Lichtschalter zu solch einem Interessanten Übergang. Dadurch das man ihn umlegt verwandelt man auf sehr drastische Weise unsere Möglichkeiten der Wahrnehmung unserer Welt. (Wer mir nicht glaubt soll einmal Nachts den entsprechenden Test machen, nach abdunkeln der Örtlichkeit eine konkrete Wasserflasche zu finden. Dadurch das wir eigentlich kaum etwas sehen, aber letzten Endes schon allein aufgrund von gesellschaftlicher Konventionen gerade auf unseren Sehrnerf angewiesen sind, ist die neue Welt der dunklen Wohnung mit einem mal eine Ansammlung von Stolperfallen. (Und da wir wissen, dass die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden stattfinden, ist die lethalität dieser Todesfalle „eigene Wohnung“ mit einem mal noch zusätzlich erhöt.)Fürs Spiel heißt das letzten Endes, dass wir uns, wenn wir mit Portalen spielen, uns letzten Endes vorbereitende Gedanken machen müssen, um den Wechsel für die eigene Wahrnehmung irgendwie vorzubereiten, ohne gleich zum Holzhammer zu greifen. Denn die Versuchung ist letzten Endes sehr groß, aus Ebene 1 plündernd und brandschatzend in nominelle Ebene 2 zu wechseln und einfach dort plündernd und brandschatzend wie in Ebene 1 weiterzumachen. (Womit sich irgendwie die Frage stellt: Warum das Portal in eine andere Welt überhaupt? Fürs Plündern und Brandschatzen reichte doch die erste Ebene an sich überhaupt vollständig aus.) Offenbar gibt es aber trotz alledem einen gewissen „taste“, der zum Weltenwelchsel verführt. Und trotzdem verändert sich dabei nur wenig an der Spielvariante an sich, die die Gruppe hat. (Außer man Thematisiert so etwas wie eine durch die Spieler durchgeführte Invasion anderer Welten, welche von Anfang an darauf ausgelegt ist, so viel Schaden wie möglich anzurichten, da die Gegenkulturen eher als primitiv angesehen werden.)Wenn dies nicht passieren soll macht es durchaus Sinn sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Spieler bei ihrer Reise zwischen den Welten in ihrer Haltung darauf einstimmt, die Welt als eine andere Wahrzunehmen. Mit anderen Worten: Erstmal ist nicht das Portal an sich von so zentralem Interesse, sondern das, was man als Übergangsnexus bezeichnen kann. (Ich würde hierbei zum Beispiel auf den Nexus des Eluvian-Netzwerkes verweisen, der in Dragonage ja als Crossroads bezeichnet wird.) Oder, wenn es jemand auf einer anderen Ebene betrachten möchte: Der Film Narnia macht diesen Übergang insofern ganz interessant, weil zuerst eine altmodische Straßenlaterne inmitten einer Schneelandschaft gezeigt wird und die Welt im Wandschrank zu einem noch späteren Zeitpunkt erst auftaucht.Letzten Endes ist dieses ganze Portalthema also gar nicht so spannend an sich zu betrachten, weil man einen Torbogen ohne größere Probleme einfach so in die Landschaft setzen kann. Der zentrale Punkt bei der ganzen Sache ist eher unter dem Motto „der Weg ist das Ziel“ zu begreifen. Also ist wensendlich mehr Wert auf die Frage zu legen, wie man seinen Übergang zu einem Übergang der Einstellung der Spielerschaft hinbekommt, weil ansonsten einige sehr seltsame Fragen aufgeworfen werden, die man nicht wirklich beantworten kann.

SteamTinkerers Kabinett des Wahnsinns: Die Saison beginnt…

10. Januar 2016

Endlich geht es wieder los!Hey Leute,kennt Ihr das auch: Aufgrund der Feiertage (Weihnachten und…

SteamTinkerers Kabinett des Wahnsinns: „Das Schwarze Auge“ zur Abwechslung

10. Januar 2016

Die fünfte Edition. Das Regelwerk und anderes Material.Hey Leute,seit meinem letzten Beitrag sind ja…

rpg – Neue Abenteuer: Aventurisches Bestiarium

9. Januar 2016

Was wären Abenteuer ohne Gegner? Oft langweilig natürlich. Und ein Dungeon, ob er nun unter- oder überirdisch ist, natürlich erst recht. Also bekommt nun auch die 5te Edition von DSA, wie schon die Vorgängereditionen, eine Sammlung von generischen Gegnern für eben jene Gelegenheiten spendiert. Der Band unterscheidet zwischen Ungeheuern und Tieren. Ungeheuer haben je zwei DinA4 Seiten Beschreibung bekommen, Tiere nur eine. Jeweils enthalten sind nicht nur eine Beschreibung und ein Bild des Wesens, sondern auch der obligatorische große Statblock, den man schon aus den neuen Abenteuern kennt und der alles wichtige zusammen fasst. Bevor man allerdings zu den einzelnen Wesenheiten kommt, […]

Weltenbau Wissen » Rollenspiele: Wieviel Weltenbau braucht meine Geschichte?

8. Januar 2016

Mit wenigen Ausnahmen findet die Schöpfung einer Welt nicht zum Selbstzweck statt, sondern soll ein Setting für eine Erzählung ergeben. Und so wie eine Geschichte ausufern kann, kann das auch der zugehörigen Welt passieren. Wo sollte Schluss mit Weltenbau sein? Dieser Beitrag ist Teil der „Reden über Weltenbau“ Reihe, die wöchentlich mit Felix von NonPlayableCharacters […]
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