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Artikel Tagged ‘rollenspiel’

Rollenspiel – Zeitzeugin: Eure ersten Heldenbögen

30. Mai 2016

Neulich hatte ich ja gefragt, ob ihr noch euren ersten Heldenbogen besitzt. Häufigste Antwort:“ Nein. :( Aber ich habe einen gefunden, der fast so alt ist wie der erste!“ Aus dem traurigen Smiley lernen wir: Konserviert die ersten Heldenbögen eurer Kinder und Rollenspieljungfrau-Freunden! In dreissig Jahren werden sie euch dankbar sein, wenn ihr ihn auf […]

Tilting my World: 10 Jahre RPC (Oder: Ein ganz normaler Samstag in Köln)

30. Mai 2016

Wie jedes Jahr gab es auch diesmal wieder diesen einen Moment, wo sich die komplette Nerdszene, welche sich irgendwie mit dem Thema Rollenspiel identifiziert, Deutschlandweit nach Köln pilgert. Und wie das Leben dabei so spielt: Ein paar wenige Tage zuvor hatte das Team von Neue Abenteuer bekannt gegeben, dass Teddy und Caninus es nicht nach Köln schaffen werden. Und was macht man da? Richtig: Orakel springt ein… nur was schreibe ich jetzt hier?

Vielleicht fange ich einfach mal ganz am Anfang an: Aus verschiedenen Gründen hatte ich mir schon etwas länger den Samstag als anlauftag ausgesucht. Diesmal muss man dabei hinzufügen: Weil ich Tags zuvor in der Spätschicht arbeiten musste, war ich erst um 14 Uhr in der Stadt des Doms. (Und hatte darüber hinaus noch die fragwürdige Freude eines überfüllten, unklimatisierten Regionalexpress nach Achen von Duisburg aus erleben zu können. (Leider, im Nachhinein betrachtet, habe ich es vergessen noch ein Foto von der Aussicht auf den Dom zu schießen. Der war nämlich von Messe/Deutz aus gar nicht mal sooo schlecht zu sehen.) Aber seis drum: Ich ging also zum ersten Mal in meinem Leben zum Schalter für Presse-Karten und konnte mir da meinen Einlass besorgen. (Das ist irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man sagt: Ich bin für folgende Redaktion da!)

Und wäre der Laden nicht so ungewöhnlich Ruhig gewesen, wäre das, was danach kam wirklich vollkommene Routine gewesen. (Wir erinnern uns: Über die Jahre wurde immer wieder kritisch angemerkt, wie viel Krach gerade der Computer-Spiele-Bereich verzapft hatte. Und auch letztes Jahr, als ich zur RPC kam empfing ein gewisser Krach-Level. Aber das war dieses Jahr überhaupt nicht so. Entweder hat die RPC endlich mal gelernt und den Krachmachern härtere Regeln vorgeschrieben… oder der Computerspiele-Bereich hat sich Vollständig aus Köln verabschiedet. So oder so: Den Krach vermisst Keiner.

Allerdings stellt sich hier jetzt für mich gerade eine Frage: Über was berichte ich jetzt eigentlich? Technisch ist die RPC halt das, was sie schon immer war. Eine große Verkaufsveranstaltung, die Versucht hat alle Themengebiete des Schlagworts „Rollenspiel“ unter ein Dach zu bekommen, und dabei im Laufe der Jahre immer mehr abgebaut hat. (Ich meine: Kritisch waren schon die Anfangsjahre in Münster beäugt worden, jedoch sind wir dann schon irgendwo an dem Punkt mal wieder anbelangt, an dem der äußere Anlaufpunkt so ein wenig Willkürlich geworden ist. Einfach weil man… oder ich … mit zunehmender Aktivität und Informationsgewinnung über das Internet ein wenig Zynisch geworden ist, was diesen Reiz des Neuen anbelangt.) Für mich ist dieser Samstag also von Zweieinhalb Zielen ausgestattet gewesen: Mich umsehen, (neue) Leute treffen … und Mhaire Stritter irgendwo abfangen, weil ich „Die Legatin des Bösen“ im Gepäck habe und von ihr signiert bekommen wollte.

Um den Punkt mit dem sich umsehen zu erwähnen:

Das Götzsche-Uhrwerk-Medienimperium

Die Stände und ihr Aufbau sind schon seid einer ganzen Weile bekannt und auch wenn in den letzten Tagen mittlerweile Bekannt gegeben wurde, dass Patrick Götz vom Uhrwerkverlag durch den Kauf von Feder&Schwert ein eigenes Medienimperium der Nerdigkeit jetzt aufzubauen scheint, bleibt selbst das ziemlich Unauffällig an dem gemeinsamen Stand der beiden Götzschen Firmen. Es sieht noch nicht mal so großartig nach einer Firma aus, wenn man sich den Aufbau ansieht. Das Ganze wirkt also im Moment noch wie ein vermeitlicher Sturm im Wasserglas. Wir müssen wohl leider abwarten, was für revolutionäre Neuerungen da auf sich warten lassen.

Die größeren Dinge, auf die man bei einem solchen Ereignis Acht geben müsste, wären dann schon eher das Publikum der RPC.

Cosplay, wohin das Auge sieht.

 In den letzten Jahren hat ja immerhin das Cosplay deutlich zugenommen. (Also nicht nur auf der RPC, sondern allgemein überhaupt.) Teilweise sieht man dabei sehr überzeugende, teilweise aber auch eher ernüchternde Ansätze, wie die einzelnen Leute sich darstellen. Aber da sollte niemanden Abschrecken. Letzten Endes sind wir da vermutlich noch ein wenig „jung“ als Szene hier auf dem Kontinent, zumindest wenn man das mit einigen Bildern in den Staaten vergleicht. (Auch wenn mir selbst natürlich klar ist, dass solche Bilder ebenfalls schon einen Vorabfilter durch den Auswahlprozess erfahren haben.)

Und natürlich ist da das „Urviech“ der letztjährigen Neuanschaffungen: Der Dinosaurier der Orkenspalter. So häufig sieht man jetzt die entsprechende Dinocrew, bestehend aus drei Mann, nicht über die Messe rennen, aber das Kostüm selbst ist natürlich die ganze Zeit über am Eulenmobil zu bewundern. (Wenn man die ganzen Motorausfälle vom letzten Jahr aus den entsprechenden Facebook-Posts bedenkt bin ich gerade auch noch extra Überrascht, dass das Ding wirklich noch fährt. Von daher Hut ab an die gesammte Truppe.)

Es fährt trotz China immer noch.
Und es enthält manchmal einen Dino.

Der Nerdpolstand.

Und zum Punkt mit den Leuten: Die erste Nase, der ich eher zufällig begegnet bin war dann Moritz Mehlem. Der Old School Pabst, der gerade auch noch irgendwo einen Termin hatte, nach eigener Aussage und dann für den Rest des Tages verschwunden war, obwohl wir beide noch das von der Zeitzeugin ausgerufene Ziel des Standes mit dem Met im Angebot im Hinterkopf hatten. (Kurz gesagt: Dieses Treffen wurde deswegen ein wenig Komplizierter, weil ich nach meiner eigenen Zählung auf etwas 5 Metstände auf der Masse am Ende kam.)
Der Nerdpolstand war dann aber durchaus ergiebiger, was alte Nasen angeht: Nicht nur trifft man da Nerdpoler, sondern durch Zufall rannte auch noch Felix Münther am Stand vorbei, als ich gerade ein paar alten Gesichtern hallo sagte, die aufgrund von Felix Dresscode dann doch ein wenig perplex waren. (Oder deswegen perplex waren, weil ich mal wieder jemanden kannte… habe ich bereits erwähnt, dass ich langsam das Gefühl bekomme alt und zynisch zu werden?)

Nerdpoler in freier Wildbahn

Danach gings dann eher chaotisch weiter: Wie bereits gesagt hatte ich auch noch das Bloggertreffen auf meinem Terminplan. Ich suchte sehr lange… und irrte durch den äußeren Markt. Nur um die gute Zeitzeugin dann doch noch irgendwann zu finden. Ebenfalls dabei war der Mann von der Nerd-Wiki und noch ein Blogger, dessen Namen ich vollständig verdrängt habe. Und dort habe ich mich gut zwei Stunden festgequatscht, während wir uns über Gott, die Welt, Blogger und Youtuber (*hust*) lustig gemacht haben. Ein insgesamt sehr netter erster Kontakt, auch wenn wir wohl definitiv nicht einer Meinung über verschiedene Themen aus dem Bereich Star Wars vs. Star Trek uns jemals Einig werden können. (Und das ich definitiv weiterhin die Ansicht vertreten werde, dass man Friends nicht auf dauerberiselung ertragen kann.) Was dabei aber besonders mir im Nachhinein sehr stark aufgefallen sind: Irgendwie sind die meisten von uns mit Bridge-Kameras unterwegs.

Nerdblogger unter sich.

Als ich mich dann davon gelöst bekam begann irgendwie doch noch eine Schoppingtour über verschiedene Stände. Erdenstern wegen „The Urban Files“ (ich bin wirklich froh, dass ich bei dem entsprechendem Kickstarter nur das Fan-Paket gebaggt habe… gut und die Würfel… und die Denarii) jedenfalls konnte ich mir auf diesem Weg dann Traditionsgemäß die neue Scheibe von den Erdensternen direkt am Stand abholen und musste nicht irgendwelchen anderen Blödsinn machen. (Es wurde übrigens schon Seitens des Uhrwerk-Verlag bestritten, dass die Übernahme von Feder&Schwert irgendwas mit den Verzögerungen bei Prometheus Games zu tun hätten.)

Erdenstern

Danach war ich nochmal kurz beim Ulisses-Stand (Der wirklich ein ziemlich einheitliches Bodendesighn für seine Standfläche hat. Man weiß sofort, auf wessen Boden man steht) um mir das Pathfinder-Goodieabenteuer über die Goblins noch zu besorgen.

Ulisses Spiele mit abgestecktem Boden.

Und danach ging es zum Uhrwerk-Stand, der indirekt dafür sorgen sollte, dass ich doch noch irgendwie Mhaire Stritter getroffen habe. Nico Mendrek war nämlich zufällig gerade da. (Übrigens versucht Ulli Lindner wirklich jeden noch so faulen Trick, um Seadracula zu verkaufen. Er betohnt grundsätzlich, dass es das beste Spiel ist, welches die Thematik von tanzenden Tieranwälten einfängt… und verschweigt dabei, dass es das einzige Rollenspiel mit dieser Thematik ist.)

Ein kurzer Boxenstopp wurde noch bei der Dorp eingelegt. (Ich habe Thomas Michalski letztes Jahr ja immerhin zum ersten mal gesprochen. Da sagt man natürlich wengistens nochmal „Hallo“ und tauscht ein paar nette Worte aus.)
Und dann habe ich noch die Leutchen des „System Matters“-Verlages kurz behelligt. (Immerhin ist der mit dem „Beyond the Wall“-RPG noch der Jungspund unter den deutschen Verlagen… auch wenn der Podcast natürlich schon eine ganze Weile für die interessierten da draußen existiert.) Naja und es ist Überraschend, wenn ausgerechnet Daniel Neugebauer, der ja letztenendes die Frontstimme des Podcasts – und damit des Verlages – sich dann noch irgendwie zumindest daran entsinnt, dass ich unter meinem bekannten Pseudonym den einen oder anderen Kommentar hier und da hinterlassen habe. (So bekannt bin ich dann doch nicht. Da sind eher andere die Rampensäue.)

Tommy Krappweis
(Mara und der Feuerbringer)

Seis drum: Den Abschluss des Tages bildete dann doch noch mal ein kurzer Abstecher beim Eulenmobil… und diesmal sollte das Ganze erfolgreich sein. Im Großen und Ganzen ist der Ersteindruck, den ich zumindest gewinnen konnte ein sehr netter gewesen. (Sowohl Mhaire Stritter als auch Nico Mendrek.) Auch wenn Nico eine etwas komische Art hat Bücher zu segnieren. (Ich sollte wohl wirklich noch mal eben einen Crash-Kurs polnisch machen… meinem Deponia-Regelwerk nach wird bei mir die polnische Ausgabe von Numenera wohl eintreffen.)
Naja, was will man sagen: Beim Weg nach draußen konnte ich noch Andre Pönitz, die Zwiebel hinter Los Muertos kurz stören und mir auf dem Weg auch noch dieses Regelwerk signieren lassen und war dann sind schon seid einer ganzen Weile bekannt und auch wenn in den letzten Tagen mittlerweile Bekannt gegeben wurde, dass Patrick Götz vom Uhrwerkverlag durch den Kauf von Feder&Schwert ein eigenes Medienimperium der Nerdigkeit jetzt aufzubauen scheint, bleibt selbst das ziemlich Unauffällig an dem gemeinsamen Stand der beiden Götzschen Firmen. Es sieht noch nicht mal so großartig nach einer Firma aus, wenn man sich den Aufbau ansieht. Das Ganze wirkt also im Moment noch wie ein vermeitlicher Sturm im Wasserglas. Wir müssen wohl leider abwarten, was für revolutionäre Neuerungen da auf sich warten lassen.

Und um dem traditionellen „Ich habe viel zu viel Geld ausgegeben“-Gejammer auch noch gerecht zu werden ist hier jetzt das übliche Bild meiner Ausbeute.

Würfelheld: [vor Ort] Das war meine RPC 2016

29. Mai 2016

Am Samstag, 28.Mai 2016 ging es auf die Role Play Convention nach Köln. Leider, aus gesundheitlichen Gründen, nicht ganz in der geplanten Besetzung, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.  So begann die Convention diesmal damit, dass wie üblich das Verkehrchaos, wenn es um Behindertenparkplätze geht, vorprogrammiert ist und ich diesen nicht erhalten habe. So musste […]

Pen&Paper – Teilzeithelden: RPC 2016 – Neuigkeiten und Ankündigungen beim Uhrwerk Verlag

29. Mai 2016
Uhrwerk Verlag RPC 2016 Teaser Neuigkeiten

Beim Uhrwerk Verlag stand uns Verlagsleiter Patric Götz zur Seite. Er führte und knapp durch die Neuigkeiten. Die Hauptlinien erhalten weitere Unterstützungen, neues Futter für die Fans ist also gegeben oder bald zu erwarten. Lest mehr über Myranor5, Splittermond und Engel-Fate

Pen&Paper – Teilzeithelden: RPC 2016 – Uhrwerk und Feder&Schwert zur Firmenübernahme

29. Mai 2016
RPC 2016 Uhrwerk verlag übernimmt Feder und Schwert Teaser

Besondere Aufmerksamkeit gewann der Kauf von Feder&Schwert durch den Uhrwerk Verlag. Wir haben die Chance genutzt und die Verlagschefs beider Verlage, Oliver Hoffmann (Feder&Schwert) und Patric Götz (Uhrwerk Verlag) zu dem Thema gesprochen.

Pen&Paper – Teilzeithelden: RPC 2016 – Non-DSA-Tischrollenspiel, Tabletop, Brettspiele und Crowdfunding

29. Mai 2016
Ulisses Spiele Rollenspielnews RPC 2016 Teaser

Wir trafen mit Michael Mingers zusammen, seines Zeichens stellvertretender Verlagsleiter bei Ulisses Spiele. Im Interview befragten wir ihn über den aktuellen Stand der Tischrollenspiele aus dem Verlag, jedoch nicht zu…

Rollenspiel – Roachware: Heißkalte Thronspiele

29. Mai 2016

Das Lied von Eis und Feuer – Der Kampagnenführer Dass die Werke George R.R. Martins das Fandom derzeit derart überrollen, dass man hier getrost von einem weiteren Meilenstein der Fantasyliteratur sprechen kann, ist kein Geheimnis mehr. Dass daher das Setting „Westeros“ sicherlich Rollenspieler dazu reizen wird, hier auch rollenspielerisch tätig zu werden, ist dementsprechend selbstverständlich.

Rollenspiel – Xeledons Spiegel: Da draußen im Internet: Ein paar Links am Wochenende

29. Mai 2016

Heute möchte ich mal ein paar Links verbreiten – einer läuft so ein wenig unter Eigenwerbung, aber naja. Alle, die die Dragon-Age-Spiele mögen, sollten mal bei den Consulting Nerd Girls vorbeischauen. Anna und Julie haben sich das Projekt vorgenommen, alle … Weiterlesen

Nerd-Gedanken: Der kleine Seuchenbaukasten

28. Mai 2016

Da ich die vergangene letzte Woche hustend und rotzend zuhause herumlag, ohne zu irgendwas brauchbarem fähig zu sein – was sich auch an der Artikelfrequenz im Blog bemerkbar machte – gibt es heute passend zum Mai-Karneval der Rollenspielblogs mit dem Thema "Auswüchse der Wissenschaft" den "Kleinen Seuchenbaukasten" für Wissenschaftler, fiese SLs und Leute, die einfach mal gerne Dinge

Rollenspiel – Savage Run: Kartenrollenspiel – Geht so etwas?

28. Mai 2016

Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Gedanken ein Rollenspiel in Kartenform zu pressen, also jetzt nicht die Battlemap und verschiedenen Umgebungskarten sondern Spielkarten in der Art von Magic….

Der Beitrag Kartenrollenspiel – Geht so etwas? erschien zuerst auf Savage Run.

Rollenspiel – Roachware: RPC – Vorgeplänkel

28. Mai 2016

An diesem Wochenende – also heute und morgen – öffnet wieder die RPC in Köln ihre Pforten. Diesmal werde ich sie alleine besuchen (und Genesungswünsche an Roach gerne weiterleiten); natürlich sind bei den Verlagen wieder die „üblichen Verdächtigen“ vertreten, wenngleich da auch das ein oder andere neue Gesicht dazwischen sein dürfte – so freue ich

Würfelheld: [RPC 2016] TRUANT hat Fantasy AGE im Gepäck

26. Mai 2016

TRUANT SPIELE bringt nicht nur die ersten deutschsprachigen Hardcover vom Fantasy AGE mit zur Role Play Convention, sondern es bahnt sich da was in Punkto Fantasy AGE Begegnung mit Green Ronin an. Zu diesen One Shots könnte ihr in Köln am Stand mehr erfahren. Wer im übrigen keine Lust hat das Hardcover zu schleppen oder […]

Das Haus der Renunziation: MEGA Verkaufsangebot für die RPC 2016

26. Mai 2016

MEGA Angebot für die RPC und nur gültig bis zum 31.5.2016. 4x UA GRW und 4x SL Pack für 111,– EURO inkl. Porto (gilt nur für Deutschland).

Rollenspiel – Fantasy Nerd Blog – Kino, Games, Rollenspiel: Bier oder Tee auf der RPC?

26. Mai 2016

Das bin ich übrigens nicht. Ich bin weitaus hässlicher. HAHAHAHAHA! Tee wohl kaum. Denn wie heißt es so schön im Jahr 900 nach der alten Wikinger-Weisheit des Ragnar Saufson? Tee nach Bier, ich nicht kapier! Bier nach Tee, Juchee! Statt Tee immer Bier, das rate ich Dir! Trinkst Du Tee mit Bier, wirst Du zum Tier! Bist Du ein Tier, trink Bier mit Gier! Gieß Tee in den Schnee! In diesem Sinne möchte ich alle Leser dieses Blogs dazu einladen am kommenden Samstag auf der RPC in Köln ein Met, Bier oder Wikingerblut mit mir zu trinken. (oder sonst was) Immer witzig neue Leute kennen zu lernen oder ein paar alte Nasen wieder zu treffen. Bas Stier(-Nacken), Mr. Wolfsterror, Fede, andere? Aus Ermangelung eines vernünftigen Lageplans der RPC oder überhaupt eines Plans, schließe ich mich einfach der Prophezeiung der Zeitzeugin an und sage: Samstag, 16 Uhr Treffen draußen vor dem Stand mit dem Met! Äh ja, ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob es auf dem Mittelaltermarkt draußen nicht vielleicht mehr als einen Met-Stand gibt. Aber es gibt bestimmt eine Art Haupt-Taverne. So viele Saufbuden wird es da auch nicht geben, insofern werdet ihr mich (uns) schon finden. Aber […]

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Würfelheld: [RPC 2016] UltraQuest – Gold, Ruhm und Ehre!

26. Mai 2016

FlyingGames.de, der Karlsruher Spieleverlag, hat Anfang Mai ein neues Brettspiel herausgebracht: UltraQuest – Gold, Ruhm! und Ehre! Das ist ein Brett-Rollenspiel, bei dem jeder Spieler eine komplette Abenteurergruppe spielt und durch das Königreich Ultimor zieht, um mächtiger zu werden und am Ende den legendären Schatz zu finden. Das Setting ist eine klassische Fantasywelt. Mystik und […]

Würfelheld: [Crowdfunding] „Beyond the Wall“ erhalten

26. Mai 2016

Bereits gestern Mittag habe ich mein „Beyond the Wall“ aus dem Briefkasten gefischt. Das viele Zeugs macht auf den ersten Eindruck, wirklich etwas her und ich freu mich schon auf die Lektüre und das Zocken. Allerdings erst nach der RPC, da ich dort etwas getauscht bekomme, da das nicht einweandfrei bei mir ankam – da […]

Das Haus der Renunziation: Der Verrückte Wissenschaftler 3.0

26. Mai 2016

Der Avatar des verrückten Wissenschaftler dringt in Bereiche vor, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat, stiehlt ungeniert den Göttern das Feuer, und ist absolut sicher, dass er dabei im Recht ist. Von seinen geistigen Höhen aus erblickt er die vielen möglichen Richtungen, die die Menschheit und die Wissenschaften gehen werden, …

Tagschatten: Klar spiel ich auch Nazis oder Der Teufel von Kahlenfurt

26. Mai 2016

Anläßlich der Neuerscheinung Nazi Moonbase von Veteran Graeme Davis gab es in der Rollenspielercommunity auf G+ eine – letztlich erwartbare – Diskussion. Zusammengefaßt ist das Thema "Nazi im Rollenspiel" immer noch eine Bouncing Betty.

Und was, wenn diese Spielergruppe mit ihrer Gruppe an SS-Offizieren in ihren tollen Uniformen "spannende Abenteuer" bei der Jagd nach flüchtigen Juden erleben

In The Shadow Of A Die: Keines Menschen Himmel

25. Mai 2016
Wer in Sachen Videospiele die letzten Jahre nicht unter einem Stein gelebt hat, wird wissen, daß in knapp einem Monat eine womöglich kleinere bis größere Revolution ansteht. Zumindest in Sachen Spieldesign. Und die kommt vom englischen Indie-Entwickler Hello Games, die bisher hauptsächlich mit dem humorigen „Joe Danger“ (für alle Plattformen) in Erscheinung getreten sind. Die Rede ist hier natürlich von dem extrem ambitionierten NO MAN’S SKY, einem Weltraum-Entdeckungs-Spiel, in dem man fremde Welten und ganze Sonnensysteme erforschen kann. Genaugenommen eine ganze Galaxie.

 Quelle: designntrend.com

Und damit melde ich mich mit einem Posting zurück, nachdem wieder lange Funkstille war. Demnächst geht’s aber auch mit der Reihe über The Last Parsec weiter, dem Sci-Fi-Setting für Savage Worlds, zu dem seit einiger Zeit auch endlich das Core Book erschienen ist. Zunächst jedoch zu diesem Kracher, der mich seit Monaten fasziniert und zu dem ich mir schon etliche Info-Bröckchen einverleibt habe. Für alle, die es unter dem Stein im letzten Jahr aber zu gemütlich fanden, um mal hervorzukommen, gibt’s hier die Gründe, warum ich dieses Spiel das für eine mögliche Sensation und wohl auch Revolution halte.

Zunächst einmal ist NO MAN’S SKY groß. Sehr groß. Und zwar größer-als-alle-jemals-entwickelten-Videospielewelten-zusammengenommen-GROSS. Und dann nochmal um ein paar Potenzen erhöht. Tatsächlich ist es so groß, daß die Wahrscheinlichkeit, anderen Spielern in dem gemeinsamen Universum zu begegnen, so gering ist wie das bisherige Aufeinandertreffen der Erde mit einer außerirdischen Zivilisation. Das Spiel generiert tatsächlich ein ganzes Universum – kein Scheiß. Ein unendliches Universum? Nein. Es soll die unvorstellbare Zahl von 18.446.744.073.709.551.616 Planeten geben. Wenn man jeden davon nur für eine Sekunde besuchen wollte, bräuchte man gut 5 Milliarden Jahre dafür (hat zumindest mal jemand ausgerechnet).

(Sternenzeit 20160526; Logbuch-Nachtrag, Captain Argamae: ich habe vergessen zu erwähnen, daß auch ELITE DANGEROUS (PC, XboxONE) eine prozedural generierte Galaxie von enormer Größe anbietet, die auf astrophysikalischen Erkenntnissen aus unserer eigenen Milchstraße beruht. Soweit ich aber informiert bin, ist es im Gegensatz zu NO MAN’S SKY dort trotz planetarer Landungen nicht möglich, sein Fahrzeug zu verlassen.)

Quelle: computer-bild.de
Das Zauberwort für diese immense Größe heißt „prozedurale Generierung“, einem neuen, hippen Wort in Sachen deterministische Algorithmen und Zufallsgeneratoren. Der Computer generiert sämtliche Inhalte im Spiel basierend auf einigen Regeln, die von Programmierern festgelegt worden sind. Hierbei orientierten sie sich an physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die aber zugunsten von Gameplay und Spielerlebnis stark vereinfacht und angepasst wurden (so stehen z.B. Planeten sehr viel dichter zusammen als es im echten Universum üblicherweise der Fall ist, das Klima eines Planeten gilt für alle Breitengrade, das Durchqueren der Atmosphäre geht schneller, u.a.). Dennoch kann man im Spiel angeblich Stunden mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs sein, um einen anderen Planeten zu erreichen.
Diese prozedurale Generierung erzeugt nicht nur Sonnen und Planeten, sondern auch Atmosphären, Lebewesen und ihre Biome, Pflanzen, Sand, Felsen, Höhlen, Raumschiffe, Gebäude, Rohstoffe, Gegner, Ruinen usw. usf. Also eben einfach ALLES im Spiel. Dafür haben die Entwickler quasi hunderte von „Blaupausen“ angelegt (z.B. Texturen, Formen, Skelette, Verhaltensmuster, usw.), die dann vom Computer kombiniert und manipuliert werden.

Quelle: computer-bild.de
Die Optik des Spiels erinnert mich mit ihren satten, schwelgerischen und geradezu betörenden Farben an das goldene Zeitalter der Science-Fiction, aber teilweise auch an die Futuristik der 70er und 80er Jahre. Barocke, purpurfarbene Sternennebel bilden den Hintergrund für ockerfarbene, mit weißen Wolken und grünlichen Ozeanen gesprenkelte Planeten und Schatten werfende Asteroiden vor einer orangefarben schimmernden Sonne. Was die Designelemente von Ausrüstung und Raumschiffen angeht, fühlte ich mich unter anderem an das Weltraum-MMO Destiny sowie eine britische Sci-Fi-Reihe erinnert, von der ich hier schon einmal berichtete. Alles Geschmackssache, klar, aber mir gefällt die Grafik ausnehmend gut. Sie wirkt wie eine belebende und erfrischende Kur von metallisch-düsteren und blutgeschwängerten Tristesse-Szenarien vieler Sci-Fi-Shooter.

Jeder Planet ist anders – Wüstenwelten, Gesteinsbrocken ohne nennenswerte Atmosphäre, toxische Dschungel- oder reine Wasserwelten, die Vielfalt soll enorm sein. Nur Gasriesen wird man in NO MAN’S SKY vergeblich suchen – sie wurden nicht berücksichtigt, da sie für das Spiel keine Rolle spielten. Eine Entscheidung der Macher, die ich akzeptieren kann, aber dennoch schade finde. Jeder Planet kann also demnach mit dem Raumschiff besucht werden, man kann aussteigen und auf der Oberfläche herumlaufen. Dabei kann der Planet selbst so groß wie unsere Erde sein – womit man wirklich lange herumlaufen könnte. Was tut man da? Zunächst mal überleben! Bei giftigen oder extrem kalten Planeten hält der Raumanzug ohne Upgrades nicht lange. Ist das Überleben gesichert, entdeckt man neue Pflanzen und Lebensformen, untersucht fremde Hinterlassenschaften, stellt Kontakt zu indigenen Intelligenzen her, sammelt Rohstoffe, treibt Handel (wenn man erstmal Handelspartner gefunden hat), entwickelt neue Technologien, rüstet seinen Raumanzug, seine Waffe sowie sein Schiff auf. Und kämpfen kann man auch, wenngleich dies wohl eher ein untergeordneter Aspekt des Spiels ist. Aber es gibt wohl eine Art „Galaxispolizei“, die ähnlich wie bei GTA den Spieler mit einem „Wanted“-Level belegen, wenn der anfängt, mutwillig auf alles und jeden einzuschießen. Aber auch Weltraumpiraten können den Spieler überraschen und Jagd auf diesen machen. Wird man abgeschossen, beginnt man beim letzten „Checkpoint“, der wohl an einer der Upload-Stationen auf Planeten oder in einer Orbitalstation sein kann.

Quelle: computer-bild.de
An den Upload-Stationen kann man gemachte Entdeckungen (Sonnensystem, Planet, Lebensform, etc.) benennen und speichern, die dann in den „Atlas“ aufgenommen werden – die gesammelten Erkenntnisse aller Spieler von NO MAN’S SKY, für die ein Server bereitgestellt ist. Das Spiel benötigt ansonsten keine Server für das „expandierende“ Universum, es kann sogar offline gespielt werden. Hat man den oder die Startplaneten und das erste Sonnensystem erforscht, wird der Drang wachsen, einen anderen Stern zu besuchen. Aber auf herkömmliche Art dorthin zu fliegen (also unterlichtschnell), dürfte die Lebensdauer des durchschnittlichen Zockers deutlich übersteigen. Ein Hyperraumantrieb muss her – und diesen wird man bauen müssen, bevor es interstellar wird.
Okay, dann gibt’s also Sonnensystem nach Sonnensystem… und was ist das Ziel? Es gibt keines. Zumindest nicht im Sinne vorgeschriebener Storys oder Handlungsbögen. NO MAN’S SKY ist primär eine Sandbox, eine große Spielwiese á la Minecraft. Und doch ist es nicht „zufällig“. Hinter allem steht eine Art Plan, es gibt Zusammenhänge zwischen den indigenen Intelligenzen, die man aufdecken können soll. Alles folgt eben bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die wie eine Art „Bauplan“ im Spiel verankert sind. Aber wer ein konkretes Ziel benötigt, dem gibt der äußerst sympathische Kopf von Hello Games, Sean Murray, eines mit auf den Weg: ins helle Zentrum der Galaxie vorstoßen. Dort soll sich ein großes Geheimnis verbergen.

Quelle: computer-bild.de
Ein viel näherliegendes Geheimnis ist bislang, ob man andere Mitspieler in dem Universum finden kann. Da NO MAN’S SKY auch offline funktionieren soll, bleibt die Frage, ob die-Multi-Player-Interaktion überhaupt möglich ist – von Entwicklerseite wurde dies klar bejaht. Angedeutet wurde, daß Hello Games noch Content nachschiebt. Hier sollen aber hauptsächlich neue Interaktionsfeatures mit dem Universum implementiert werden (VR-Brille?). Im Falle der prozedural generierten Inhalte ist das sicherlich schwierig mit neuen Inhalten, da man sonst die gesamten Berechnungsgrundlagen des bestehenden Universums aufbräche; vielleicht ist es trotzdem möglich, die vorhandenen Regeln und Blaupausen um neue Elemente erweitern, die nur für bestimmte Regionen aktiviert werden (die weit abseits der Startregionen für Spieler liegen).
Das selbst die Programmierer des „innersten Zirkels“, die intimst mit dem Aufbau des Spiels vertraut sind, keine Ahnung haben, was sich in ihrem Universum alles verbirgt, ist eine der für mich interessantesten Fakten. Besonders begeistert hat mich die die Form des „Bug-Fixings“ bei Hello Games, die nämlich so funktioniert: die Programmierer haben Sonden (a.k.a. kleine Programme oder Dronen) hinausgeschickt, die animierte GIFs von Welten machen, die man dann im Team zu Dutzenden in kleinen Fenstern auf dem Bildschirm anschauen kann. Sozusagen „Thumbnails“ von vielen möglichen Welten, die es da draußen gibt. Dort wird dann geguckt, ob alle Systeme miteinander sinnvoll interagieren oder ob es eben ungewollte „Ausreißer“ oder Fehler gibt, die durch die prozedurale Generierung entstehen. Das ist so unglaublich cool. Die Entwickler können ihr eigenes Universum auch nur auszugsweise anschauen. Die schiere Größe erlaubt einfach nichts anderes.

Ich kann dieses Spiel gar nicht mehr abwarten. Egal, ob es nun die Vielfalt-Versprechungen hält oder doch schon nach 3 Sonnensystemen langweilig wird: die Ambition ist sexy und verführerisch, ich will „dahin, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist“TM. Für mich ein wahr gewordener Kindheitstraum!

No Man’s Sky soll am 21. Juni zunächst nur für PS4 und Windows PC erscheinen;
eine geniale Bilder- und Trailergalerie gibt es auf der Homepage von Hello Games.
Eine komplette Datenbank mit allen bisher bekannten Fakten, Details, Trailern und
Links wird HIER von Fans betrieben und ständig aktualisiert.

Rollenspiel – Fantasy Nerd Blog – Kino, Games, Rollenspiel: Wie hoch ist euer Pen & Paper Nerd Score?

25. Mai 2016

Ich bin untröstlich. Scheinbar sind beim letzten Umzug alle meine steinalten Charakterbögen zwischen die Räder meiner Schusseligkeit geraten, denn ich kann sie auf Gedeih, Verderb und Fulminictus Donnerkeil nicht wieder finden. Das ist wirklich schade, denn ich hätte Guddy, die neulich nach unseren ältesten Heldenbögen fragte, gerne meinen ersten DSA-Magier namens Charon gezeigt. Das war der erste und einzige Charakter, den ich bei DSA je gespielt habe. Da er alle seine Fertigkeitspunkte auf Zauberkünste und fast nichts auf weltliche Fähigkeiten verteilt hatte, musste mich die Gruppe ständig aus dem Fluss fischen, mich irgendwo hochheben oder mir sonst wie aus der Patsche helfen. Eines Tages dann musste eine Spielrunde ohne mich stattfinden und scheinbar hatten die anderen ohne mein Einverständnis meinen Charakter als NSC mitgespielt. Das letzte, was ich von meinem Charakter hörte war, dass er sich heroisch vor eine Übermacht geworfen hätte und derzeitig Hirnflüssigkeit aus seinem Kopf liefe. Überflüssig zu erwähnen, dass dies nicht nur das Ende von Charon, sondern auch meinen Wechsel zu einem anderen System und einer anderen Spielergruppe begünstigte. Und schon wenig später flog ich bei AD&D als arroganter Goldelfen Magier Gilidarius Drachenherz unsichtbar durch den Wald und schoss verdutzen Orks Feuerbälle in den Hintern. Die […]

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