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Artikel Tagged ‘Fantasy’

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rezension: Kobolds Ate My Baby! In Colour!!!

18. April 2014
Kobolds ate my baby teaser

Das Leben der Kobolde ist hart und kurz. Rastlos ziehen sie umher, um die Speisekammer von König Torg (Lang lebe König Torg!) zu füllen – am besten mit leckeren Babys. Ob dieses Dasein in der neuen Farbfassung des Rollenspiels Kobolds Ate My Baby! auch Spaß macht, prüft Gastautor Klaus in seiner Rezension.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Quo Vadis, DSA 5? Eine Rundschau über den aktuellen Status

16. April 2014
DSA5_Teaser_Tal des Todes_Valyavande

Die Veröffentlichung des Beta-Regelwerks zu DSA 5 rückt näher, bereits Mitte Mai soll es soweit sein. Für uns beide Grund genug einen Blick auf den aktuellen Stand und die bereits angekündigten Änderungen zu werfen! Unsere neuen DSA-Redakteure geben ihren Einstand.

EinfachNurA - Abenteuer im Neuland: [DSA] “Der Nachttopf” – Teil 4

11. April 2014

Ese war wieder DSA-Donnerstag.

Die letzte Runde endete damit, dass einige Matrosen Shenny in einen Laderaum zerren, um verwerfliche Dinge mit ihr anzustellen. Keine Gentlemen, was allgemeinen Zorn herauf beschwört, sowohl bei Shennys Begleitern als auch Teilen der Mannschaft.

Shenny schreit um Hilfe und versucht sich selbst loszureißen, was auch gelingt. Wütend zieht sie ihre Peitsche hervor, während die beiden Matrosen ihre Fischmesser, größer als Dolche aber kleiner als Schwerter, ziehen. Die Kurtisane verletzt einen der beiden, während sie den anderen mit der Peitsch zu sich zieht und ihren Dolch in dessen Herz versenkt. Leider erhält aber auch selbst Wunden. Hinzu kommt ein weiterer Gegner, dieser ist zweiter Maat des Schiffes.


Unser erster Kampf

Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre kommt es zu einer Meuterei auf der Praios. Kapitän Malcom fällt mit Platzwunde am Kopf um und Mehrere Matrosen kommen mit gezückten Waffen hinein. So steht ein Teil der Manschaft dem Kapitän zur Seite, ein weiterer will Revolution gegen den versoffenen Typen.

Unseren Helden ist Shennys Wohlergehen momentan aber wichtiger, daher eilen Valpo, Yann und “Der Kleine” zu ihr, um zu sehen, wie sie gerade einen absticht.

Quido versucht den zweiten Angreifer zu töten, aber dieser wehrt ihn noch rechtzeitig ab und greift seinerseits an, was aber durch Quidos Rüstung abgewehrt wurde. Währenddessen greift auch Shenny weiter an, jedoch erfolglos. Quido ist ziemlich sauer, dass er es (hoffentlich durch Würfelpech, nicht Unfähigkeit) nicht schafft, einen einfachen Matrosen zu töten, aber der Kerl ist verdamt schnell und geschickt. Vielleicht macht seine Rüstung Quido langsam, aber sie schüzt ihn vor den gut gezeilten Stichen des Mannes. Der zweite Matrose greift Quido an, stolpert aber, vermutlich ist er verwirrt, weil “Der Kleine” eine Rüstung an Bord eines Schiffes trägt.

Valpo wird derweil von drei Matrosen oben auf der Treppe angegriffen und der erste von ihnen verletzt ihn mit einer Axt, aber er schafft es halbwegs diese Kerle von uns fernzuhalten.

Der erste Maat steht uns bei und kämpft gegen den zweiten, den Anführer der Meuterer, während Valpo den Axtschwinger niederstreckt.
Es folgen diverse kräftezehrende Kämpfe, die uns Verletzungen zufügen, aber die Matrosen die Shenny angriffen liegen tot auf den Planken, die meisten Meuterer sitzen gefesselt am Boden, bis auf einen, der sein Heil in der Flucht an Deck suchte.

Wir befreien die restlichen, gefangenen, kapitänstruen Matrosen und gehen auf das Oberdeck, um den Flüchtling zu suchen. Quido begleitet Valpo sicherheitshalber, während Shenny und Yann sich um den Kapitän kümmern.

Die Beiden versorgen ihn, legen ihn in seine Kabine und geben ihm, auf Rat des ersetn Maates, einen Schnapps, wobei Yann einfach einiges davon in dessen Gesicht kippt. Diese desinfiziert zwar die Platzwunde an seinem Kopf, weckt ihn recht schmerzhaft und führt zu einem gewissen Unmut, ob des Verlustes des teuren Gesöffs. Er ruht sich aber erst einmal aus und Yann und Shenny kehren nach oben zurück.

Dort hat Valp derweil den Meuterer in den Wanten entdeckt der möglichst unaufffällig tun wollte. Quido droht diesem mit einem Wurfmesser und fordert, dass er sofort hinunterkommt, um sich für seine Taten zu verantworten. Dieser entscheidet sich jedoch wieder zur Flucht und lässt sich ins Wasser fallen, um vom Schiff fort zu schwimmen. Nach einigen Minuten verlasen ihn seine Kräfte und er ertrinkt jämmerlich.

“Schuldig im Sinne der Anklage”

Kurz darauf finde die Verhandlung vor dem Seegericht, dem Kapitän, zwei Matrosen und Valpo, als Schriftführer, statt. Das Urteil ist schnell gefällt. Effert soll die Täter richten und man wirft sie über Bord. Sie folgen ihrem zuvor geflohenden Kumpanen ins Meer und dann auf den Grund desselben.

“Land in Sicht!”

Wir stärken uns wieder mit einem guten Essen, zusammen mit dem Kapitän und dessen ersten Maat, die uns dazu einluden und versorgten zuvor unsere Wunden.

Am nächsten Morgen, nach einer zum Glück ereignislosen Nacht, erreichen wir endlich Beilunk.

Kapitän Malcolm bietet uns an heute Nacht noch auf dem Schiff zu schlafen, falls wir keine Herberge finden, da man erst morgen wieder ablegen wolle.

An Land wartet, zum Erstaunen des Kapitäns, ein Zwerg, um die Ladung entgegen zu nehmen. Valpo möchte Freundlich sein und begrüßt diesen auf Rogolan.

Wir kehren in die Taverne “Die reitende Harfe” ein, essen gut, aber alles ist voll, daher müssen wir uns andere Zimmer sucher. Der Wirt teilt uns mit, dass die Stadt vor Zwergen geradezu überquillt und deshalb alles belegt sei. Valpo meint, die wären doch nett, er hätte sich gut mit einem unterhalten. Daraufhin erklärt der Wirt, dass die Zwerge in der Stadt mit niemandem Reden, wenn nur untereinander uf Rogolan und jeden meiden der dies behersche. Man würde einander sogar über Rogolansprecher informieren.

Valpo und Yann höhren zufällig zwei Zwerge über Krieg und Rüstungen sowie Waffenlieferungern reden, als ein dritter Zwerg hineinstürmt, auf Valpo deutet und ihnen mitteilt, dass “dieser da” Rogolan verstehe. Sofort verschwinden die Zwerge grimmig blickend. Der Wirt schien Recht zu haben.

“Die Beilunker Reiter”

Dieser empfielt uns doch bei den Beilunker Reitern nachzufragen, ob es dort Betten für uns gäbe. Da wir nicht richtig zugehört haben, laufen wir verwirrt durch die Gassen und suchen die Herbe “Die Beilunker Reiter” und verzweifeln daran. Irgendwann teilt uns jemand mit, dass es das ncht gäbe, aber man wohl das Lager der Beilunker Reiter meine und teilt uns den Weg mt.

Wir klopfen und nach einigem Gerede erhalten wir Einlaß durch einen netten alten Mann der uns hochschickt, wo wir fragen sollten, ob Betten frei wären.

Im Gebäude scheint niemad zu seinen, wir finden nur leere Hallen, Kamern und Flure, bis eine dickliche Frau auftaucht und uns fragt, was wir hier zu suchen haben.

Dann gibt sie uns doch Zimmer, kocht für uns, wenn auch nich tunbedingt das leckerste Essen und teil uns mit, dass wir gefälligst nicht durch die Tür am Flurende zu gehen hätten, das wäre verboten. Dies weckt natürlch unsere Neugier, aber erst einmal beschließen wir früh schlafen zu gehen, da unsere Gruppe am nächsten Tag die Reise Richtung Bornland antreten möchte. Vermutlich werden wir Pferde und einen Karren, oder gar eine Kutsche, kaufen müssen, da wir alle keinen Wert auf Laufen legen.

Und so endete diese Runde für diese Woche. Nächsten Donnerstag wird sich zeigen, ob die Nacht entspannt wird, oder Yann wieder Besuch von einem Gehlfen unseres Auftraggebers, die überall zu sein scheinen, belästigt werden wird. Wir hoffen auf einen erfolgreichen Reiseantriff. 

Teilzeithelden » Pen&Paper: Spielbericht: The One Ring

11. April 2014
Der eine Ring The One Ring Teaser

Während Dirk das System von Der Eine Ring vorgestellt hat, spielte Oliver das englische Original. Fallstricke in der Regel-Organisation und der Charaktererstellung haben ihn jedenfalls nicht davon abgehalten, dem System viel Gutes abzugewinnen. Lest selbst.

Teilzeithelden » Pen&Paper: Breaking Points – Der Gelegenheitsangriff und du

7. April 2014
Breaking Points Teaser

Wer darf eigentlich wen wann und wofür schlagen? Im zweiten Teil der Breaking Points-Reihe schaut Holger sich die Gelegenheitsangriffe bei Pathfinder näher an und arbeitet heraus, ob die beschriebenen Regeln wirklich sinnvoll sind oder nicht. Wie war das mit den stehenden oder liegenden Gegnern?

Analogkonsole: D&D-Module mit DSA spielen — erste Regel: Don’t.

5. April 2014

(Hat wenig mit dem Artikel zu tun, gefällt mir aber ungemein) Ich bin ein Fan des alten DSA. Auch, wenn mein aventurischer Glaubenseifer mir manchmal aufs Hirn schlägt , gibt es wenig Dinge in meinem rollenspielerischen Leben, mit denen ich — natürlich — mehr gute Dinge verbinde als DSA1. Gleichwohl gibt es vor allem für […]

Nerd-Gedanken: Fluffige Rollenspiel-Abenteuer in einer Welt voller Zauber – Interview mit Michtim-Schöpfer Georg Mir

4. April 2014

Vor einigen Jahren lernte ich auf DeviantArt Georg Mir kennen, dessen liebevolle und klare Designs mir damals gleich gefallen haben – und wie das Leben so spielt, verloren wir uns aus den Augen. Ich war auf DevArt nicht mehr wirklich aktiv, sein Leb…

Analogkonsole: Wenn’s mal schnell d20-Fantasy sein soll…

1. April 2014

…nehmen wir unsere Wyaul Hyoiwto-Regeln her, beispielsweise in Form von Freeway Warrior. Einfach Seriennummer abschleifen, innerhalb von 10 Minuten losspielen.

der eisenhofer blogt: Erster Monat Lehensspiel

30. März 2014

Ich hatte im Januar angekündigt, ein D&D-Lehensspiel starten zu wollen, und der erste Monat desselben ist nun vergangen – Zeit für eine Zwischenbilanz. Insgesamt fünf Spieler haben immerhin die Anfangs­phase überstanden und mindestens einmal eine Aktion eingegeben. Nach einem starken Start wurde es bald etwas ruhiger, das liegt aber vor allem an meinen zeitweise verzögerten […]

Das Auge des Betrachters: Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (3)

27. März 2014

Band 06: Verrat in Freistatt Die dritte Geschichte wurde von Diana L. Paxson beigesteuert. Eine entblößende Kunst Der Maler Lalo ist aufgrund seiner besonderen Begabung in Freistatt aufgestiegen. Nach dem Tempel hatte er nun sogar den Auftrag, einen Teil des Palastes mit einem Gemälde zu versehen. Doch dann erfährt Lord Coricidius, ein Abgesandter aus Ranke, […]

EinfachNurA - Abenteuer im Neuland: [DSA] “Der Nachttopf” – Teil 2

26. März 2014

Am 25.03.14 wurde unsere Runde fortgesetze. Dies kam für mich ziemlich überraschend, da ich aufgrund eines kritischen Patzers in meiner Terminplanung ertan habe und von Mittwoch anstatt Dienstag ausging.Gnädig sahen meine Mitspieler über meine Missetat hinweg.

Die Vorgeschichte findet ihr hier.

Und so setzte unsere illustre Truppe ihr Abenteuer fort:

Verhandlungen

Nachdem Quido dem hilfsbereiten jugen Mann zu einem Haus gefolgt war, und wieder Erwarten nicht ausgeraubt wurde, was vielleicht an seiner vollen Kampfausrüstung lag, traf er dort auf einen der bekannt freundlichen Schränke Mitarbeiter Welfs, der ihn sogleich zu seinem Chef hineinließ.

Es folgten beinharte Verhandlungen, sprich Quido ging immer weiter herunter während seine Goldbeutel hungrig vor sich  hin schrie und hoffte wenigstens etwas Gold zu erhalten, wobei man ihn erst mit Silber abspeisen wollte, obwohl er wusste, dass Valpo 15 Gold erhalten sollte.

Dies läge in dessen Verantwortung begründet, daher könne Quido höchstens fünf Gold erhalten, aber eine kleine Bonuszahlung stünde in Aussicht, wenn der Auftrag zur Zufriedenheit erledigt würde. Er müsse nur noch eine weitere Aufgabe erledigen, die ihm aber erst im Laufe der Reise mitgeteilt würde. Ziemlich dubios, aber Quido ging zähneknirschend darauf ein, denn er braucht eben Geld, von irgendetwas muss man schließlich leben.

Immerhin konnte unser Söldner den wehrten Herrn Welf davon überzeugen allen einen Vorschuss zu zahlen, damit man sich auf die Reise vorbereiten könne und erhielt dafür sieben Gold für die gesamte Gruppe. Nun, 1,75 Dublonen waren besser als Nichts.

Außerdem erfuhr er noch von seinem Auftaggeber, dass Yann sich in den Gassen auskennt, nachts aktiv ist und weiß, wie man an Geld kommt. DIEB! wurde also nicht gesagt, aber doch deutlich gemeint. 

Warten auf Godot Valpo

Da Valpo nicht auftauchte – wie lange kann es dauern sich zu waschen, so voll war der Nachttopf nun auch nicht – begab man sich auf die Suche. Dank Yanns Ortskenntnis klapperte man alle Waschstellen ab und an der letzen, – natürlich, was auch sonst? – fand man eine Dame, die uns sagen konnte in welche Richtung er geganen war. Valpo sah später aus der Ferne ein Gruppe die ziemlich ratlos vor einem Haus stand und Fußspuren begutachtete. Freudiges Hallo!

Zum Treffpunkt zurück gekehrt wurde das Geld aufgeteilt und man spielte Shopping Queen.

Kaufrausch

Shenny gönnte sich einen warmen Mantel, man wollte schließlich gen Bornland, wo es schon etwas kühler werden konnte, einen Wasserschlauch und ein Blasrohr. Mit Blasen und Rohren kannte sie sich schließlich aus. Außerdem hatte sie da Fertigkeitspunkte darin, wer hätte es gedacht?

Dazu fanden Wasserschläuche allgemein reißenden Absatz und Rucksäcke gingen weg wie warme Semmel.

Yann hat, sparsam wie er ist, einen halbwegs guten herrenlosen Rucksack im Gerberviertel “gefunden” und ihn daher gleich mitgenommen.

Auch Valpo gönnte sich Decken und Proviant, wie wir anderen.

Quido gab das Geld auch mit vollen Händen aus und folgendes wechselte den Besitzer.  

  • Wollumhang mit Kapuze, damit der Kleine nicht friert 7S 6H
  • Wolldecke, siehe oben, 2S
  • Wasserdichte Zunderbox 7S “Unverschämtheit!”
  • Öllampe mit Öl, zum heimleuchten, 3S 5H
  • Proviant für drei Malzeiten pro Tag für fünf Tage, ein Mann muss schließlich etwas essen, 4,2 S
  • Tabak, damit Quido abens am Feuer gemütlich eine Paffen kann 6H

Und weil “Der Kleine” ein schelchtes Gewissen hatte, dass der für ihn bestimmt Nachttopf seinen, eine 15 Gold werte Verantwortung tragenden,  Kumpanen traf, noch ein wärmendes Hemd für Valpo als Entschuldgung für das bepisst werden. Dies wurde auch dankend angenommen.

Nun, klagend gab der Goldbeutel bekannt, trotzdem noch 2 G und 1 Silber plus ein paar Heller zu enthalten. Mehr wäre gut, aber man nimmt was man hat. Es würde also unterwegs das ein oder andere Bier oder andere Vergnügungen geben.

Auch eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt…

Reisefertig war man nun, jedoch stand die Reiseart noch aus.
Yann schlug vor man solle einfach zu Fuß gehen.
“Wenn du die nächsten drei Monate Nichts vorhast, gern”, kommentiere Quido diesen Vorschlag.

Man beschloss einen Teil der Strecke per Schiff zu absolvieren, was nun auch bei einer Hafenstadt nicht völlig abwegig ist, um so mindestens einen Monat Reise, noch dazu durch die Trollzacken, zu umghen, und ein Schiff zu suchen, das möglichst bald Richtung Beilunk ausliefe.

Auf zum Hafenmeister, bei dem mein Horasier seinen Charm, naja und ein Silberstück, spielen ließ, so dass man erfuhr, das morgen das Handelsschiff “Praios” plane Richtung Beilunk zu segeln. Hervorragend! Da diese gleich um die Ecke lag, begab man sich gleich zum Schiff.

Geschickt wie wir sind, standen wir den Matrosen beim Beladen im Weg, erfurhen aber immerhin so, dass man Kapitän Malcom ist in der Taverne “Walhai” gleich hier fände, da der “Herr Kapität” wie er abfällig respektvoll genannt wird, es vorzug sich volllaufen zu lassen, statt sich um sein Schiff zu kümmern.

Im “Walhai”, einer ziemlich abgewrackten Taverne, fand man den Herren – immer dem Gegröle, den Seemanslieder und dem Gestank nach – und befragte ihn.

Ob auf dem Schiff Plätze frei wären wisse er nicht, dafür hätte er schließlich seinen ersten Maat und für so einen Scheiß auch keine Zeit, teilte er uns sogleich mit, nachdem Shenny ihren Charm spielen ließ und ein Seemanslied mit dem Herren sang. Außerdem würde er jetzt gerne weiter seinen Frust ertränken und wir sollten ihn nicht weiter belästigen.

Also wieder auf zum Schiff, wo wir den Maat auch fanden. Dieser war jedoch wenig erfreut, dass wir beabsichtigten mit einer Frau ein Schiff zu betreten. Dies bringe bekanntlich Unglück. Für fünf Gold wäre unsere Überfahrt gewiss, sofern Stürme oder Schiffbruch dies nicht verhinderten. Etwas Silber überzeugte ihn davon, dass Shenny geradezu ein Glücksbringer wäre.

Nun beabsichtigten wir jedoch möglichst schnell auszulaufen. Wenn dies noch am selben Abend erfolgen sollte, müssten wir erstens selbst mit anpacken beim verladen und dazu mindestens zehn Mann an Tagelöhnern auftreiben, damit dies gelingen könne. Shennys gefüllter Goldbeutel sage, dies würde kein Problem darstellen.

Wir verstauten unseres Sache auf dem Schiff, denn uns blieb aus Platzgründen nur auch im Schlafraum der Mannschaften schlafen, und Shenny zog sich um, um auf den ersten Blick etwas mehr wie ein Mann zu wirken, um die Matrosen nicht zu sehr abzulenken. 

Dort hängten wir Hängematten auf, die man auf zwei Haken zwischen Pfählen, jeweils zwei übereinander, aufhängen konnte, und sicherten uns so den Platz. Warum diese schöne Ecke nicht belegt war erschloss sich uns nicht, aber Quido fürchtet, dass er das noch auf leidvolle Weise während der Überfahrt feststellen würde.

Um forsche Matrosen von einer Belästigung Shennys abzuhalten, wird Quido auf der Hängematte direkt unter ihr nächtigen. Zumindest hätte er dann eine gute Aussicht während der Überfahrt.

An Bord der “Praios” teilt uns Yann mit, dass er eine unerfreuliche Begegnung im “Walhai” hatte, von der wir anderen Nichts mitbekamen. Ihm wurde mit Nachdruck mitgeteilt, dass er sich im, für ihn, falschen Viertel aufhielte und er ausserdem verdammt nochmal seinen Auftrag für Welf erledigen solle, von dem wohl jeder in der Stadt wusste.

Sollte er sich nicht innerhalb von 20 Minuten aus diesem Viertel und der Stadt verzogen haben, hätte das unerfreuliche Konsequenzen für ihn.

Daher beschlossen wir, dass er lieber auf dem Schiff und außer Sicht bleiben solle, wir würden einfach einen Tagelöhner mehr anheuern. Yann sage uns wo wir diese fänden und Shenny, Valpo und Quido machen sich auf die Suche.

Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit beendeten wir unsere Runde hier und setzen für nächste Woche Donnerstag einen neuen Termin. Wenn es klappt, spielen wir dann jede Woche. Höchst erfreulich!

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rezension: Shadowrun – Reiseführer in die deutschen Schatten

26. März 2014
Reiseführer deutsche Schatten Shadowrun Teaser

Auch in einer dystopischen Umgebung voller Magie und Fabelwesen schafft es Deutschland charakteristisch zu bleiben. Bürokratie, Rassenhass und Umweltverschmutzung halten die Allianz deutscher Länder nicht davon ab, eine treibende (Wirtschafts-)Kraft in Europa zu bleiben. Für die unregistrierten Schattenbewohner gibt es also mehr als genug zu tun.

Das Auge des Betrachters: Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (2)

24. März 2014

Band 06: Verrat in Freistatt Die zweite Geschichte des Buches wurde von C.J. Cherryh geschrieben. Abwind Mradhon Vis, der Dieb, hat sich in Abwind verkrochen. Doch nicht nur für ihn sind die Zeiten in Freistatt hart geworden. Es scheint, das ein jeder in Freistatt Jagd auf ehemalige Falkenmasken macht. Doch Mradhon Vis braucht unbedingt einen […]

EinfachNurA - Abenteuer im Neuland: [Warhammer Fantasy] “Ein Sturm zieht auf” gestartet

24. März 2014

Eine neue Runde, Staffel zwei mit dieser Gruppe, Warhammer Fantasy RPG wurde von Zwergpaladin88 als Spielleiter am 21.03.2014 begonnen.

Mit dabei sind wieder, wie schon in der Reihe “Auge um Auge”, folgende Gesellen:

  • Cartman369 als Tristan Carter, ein menschlicher Assassine
  • Zeitwunder als Threre Kupfernase, ein zwergischer Arzt
  • Onkelrey als Rogni, ein zwergischer Slayer
  • Ta’eron als Waldelf Melfior Baumjäger (also der vom Baum aus jagt, nicht der Bäume jagt)

sowie meine Wenigkeit als
- Konrad Schmied, menschlicher Sigmarpriester

“Ein halbes Jahr ist vergangen, seit unsere tapferen Helden einen Kult gestopt und einen Dämon erlegt haben. Doch nun müssen sich unsere Helden neue Gefahren stellen. Denn merkwürdiges geht in dem kleinen Städtchen Stromdorf vor und nur Sigmar allein weiß, welchen Gefahren sich unsere Helden diesmal stellen. Seit dabei wenn EinfachnurA(Konrad), Onkelrey(Rogni), Zeitwunder(Threr), Cartmann (Tristan) und neu in der Runde Ta’eron als Waldelf Melfior, sich dem aufziehenden Sturm stellen. ” (Text von Zwergpalsadin88)

Wir befinden uns in der Nähe Reikstadts, als uns alle wieder ein mysteriöser Brief erreicht, der nur aus der Rune des graugewandten Magiers besteht, der uns schon in der ersten Runde den Auftrag erteilte für das gute zu kämpfen. Nun stellt er sich auch vor als “Schatten des Imperiums”
Alle sollen sich aus unterschiedlchen Gründen nach Stromdorf begeben.

Threre Kupfernase

Threre ist nun ausgebildeter Arzt und befindet sich wieder an der Akademie für Ärzte. Sein Mentor, der Leiter der Akademie, erteilt ihm den Auftrag sich Richtung Reikstadt zu begeben, dort einen Kontaktmann zu treffen, der dann für die Überfahrt ins Städtchen Stromdorf organisiert, damit Threr einem Freund des Mentors, Dr. Schneider helfen kann seine Unschuld zu beweisen, und ihm so vom Vorwurf eine nulner Fürstin vergiftet zu haben zu entlasten.

Tristan Carter

Tristan Carter, Adliger Assassine, ist immer noch auf der Suche nach seiner Schwester. Jemand hat nun irgendwie macht über diese und erpresst Cartman damit, so dass dieser Aufträge für ihn ausführt. Auch er soll sich nach Stromdorf aufmachen, um jemanden auszuschalten.

Rogni und Konrad

Rogni, inzwischen Riesenslayer und Konrad, nun voll ausgebildeter Sigmarpriester, sind die letzten sechs Monate durch die Lande gezogen und haben Tiergemenschen und anders Chaospack bekämpft und somit das ein oder andere Dorf wieder sicherer gemacht. Der Slayer hat zwar nicht den erhofften ruhmreichen Tod gefunden, aber Spaß hatten die beiden dennnoch.

Rogni wünscht sich neue Herausforderungen und so erhalten beide vom Schatten den Auftrag nach Stromdorf zu gehen, um eine junge Frau zu retten, die als Hexe verbrannt werden soll. Sie verfügt über aussergewöhnliche magische Kräfte die sie zur Heilung einsetzt. Um dieses junge Leben zu retten und sie dann zur Magierakademie in Altdorf zu bringen machen sich unsere Recken frohen Mutes auf Richtung Reikstadt.

Dort trifft man auf die anderen und lernt dann noch einen Elfen, Malfior, kennen, der auch dort hingeschickt wurde. Unsere Zwerge sind nicht gerade begeistert von der elfischen Begleitung, aber die Kutschfahrt nach Stromdurf verläuft ruhig. Konrad wollte gerne per Schiff reisen, aber unsere Zwerge weigerten sich, sturr wie sie sind, über Wasser zu reisen. Man könne vielleicht hineinfallen oder ähnlich schreckliche Erlebnisse haben.

So trafen wir in Stromdorf, der wohl regnerischten Stadt des Imperium ein und begaben uns zur Taverne. Dort sah man einen Magier und unser Elf wurde für einen Hochelfen gehalten, denn wie sich herausstellte weilt zur Zeit ine Gesandtschaft der Hochelfen hier, um alte Elfenruinen zu untersuchen.

Unser Elf entpuppte sich als Zahlmeister und begleich die Kosten für unsere Unterkunft. Zuerst wollte der Wirt einen unverschämten Preis haben, aber man konnte ihn davon überzeugen, dass es nicht gut wäre einen treuen Diener Sigmars und dessen Begleiter derartig auszunehmen.

Nun machten wir uns getrennt auf, um unsere Ziele zu erfüllen.

Threre sprach mit dem beschuldigten Arzt, der seine Unschuld beteuerte und nahm eine Probe des angeblich vergiffteten Heilmittels mit, um sie der “Hexe” zu zeigen, die die Harmlosgkeit bestätigte. Seine Unschuld bewies das leider nicht, denn die Adlige war immer noch nicht gesund.

Tristan stellte Nachforschungen über sein Ziel an und begleitete zum Teil Rogni und Konrad.

Zuerst sprachen Slayer und Priester mit dem lokalen Sigmarpriester im Tempel, der als Fürsprecher für die junge Frau auftrat und uns über die Ereignisse informierte. 

Die beiden machten sich mit Tristan zum Stellvertreter des Bürgermeister, der Hauptgrund für die Anklage gegen die “Hexe”, und effektive Herrscher über die Stadt, denn der Bürgermeister ist alt und lässt diesen walten, um ihn auszufragen und seine Erlaubnis zu erhalten mit der jungen Frau zu sprechen.

Unhöflicherweise ließ uns der alte Mann einfach im Regen vor der Tür stehen und wollte nicht mit uns sprechen, denn wir würden morgen bei der “Verhandlung” schon alles erfahren, bevor die Hexe verbrannt würde.

Daher gingen wir einfach, dreist wie wir sind, in sein Haus und befragten ihn. Rogni schüchterte den Herren ein und Tristans Auftreten in schwarzer Kapuze tat seine Wirkung. Der Mann hatte offensichtlich Angst vor uns und nässte sich ein. Er beantwortet unsere Fragen und sorge sogleich dafür, dass wir mit der jungen Dame, Hildet, sprechen durften.

Dort ließ Konrad die Frau, die nackt und mit geschorenem Kopf in einer Zelle saß, ankleiden und sorge für Nahrung, um dann mit ihr zu reden. Er beruhigte sie und stellte klar, dass ihr Prozess, bis auf weiteres, verschoben wäre.

Rogni hatte einige gute Ideen und rief diejenigen zur Ordnung die die Autoriät Konrads als Sigmarpriester anzweifelten. Rogni, Verkünder und Ausrufer des Konrad. Man behauptete Korad müsse ein kompliziertes, lange währendes Ritual durchführen, um zu prüfen, ob die Frau mit Dämonen im Bunde sei. Eigentlich plante man jedoch sich mit ihr dann abzusetezen, auch wenn es wünschenswert wäre, tatsächlich ihre Unschuld zu beweisen. Zeit hatte man jedenfalls gewonnen und man erfuhr noch, dass auch der mysteriöse blaugewandte Magier ein Fürsprecher Hildets sei.

Hildet war jedenfalls dankbar und fragte sich, wie sie dem Priester danken könne. “Nun, ich bin ein sehr einsamer Priester”, war der Gedanke Konrads, aber das müsse erst eimal warten.

 Tristan kam in seiner Nachforschungen weiter und betrat eine Kneipe, in der er ein Bier trank. Er fühlte sich schwach und ihm wurde schwarz vor Augen. Gift?

Fortsetzung folgt…

Das Auge des Betrachters: Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (1)

22. März 2014

Band 06: Verrat in Freistatt Über Freistatt, der Stadt der Diebe, ziehen die Woken des Krieges auf. Eine fremde Macht steht vor den Toren. Prinz Kadakithis, der Statthalter des Kaisers, und seine Garde rüsten sich, die Stadt zu verteidigen. Und die Diebe von Freistatt müssen sich entscheiden, auf welcher der beiden Seiten sie stehen wollen […]

Tentakel-Spiele: Welches Fantasy RPG soll’s sein? – Teil 1: Kriterien

21. März 2014
Der ursprüngliche Artikel ist leider etwas sehr lang geraten, darum werde ich das Ganze in 3 Teile aufteilen und in Abständen posten:
  1. Kriterien
  2. Auswahl
  3. Entscheidung

Der Release des Splittermond Weltenbandes hält mir vor Augen: Ich hab Lust auf klassische Fantasy! Und motivierte Mitspieler hätte ich auch greifbar. Aber was wird gespielt? Bei der Entscheidung des Spieles haben die Mitspieler natürlich ein Mitspracherecht. Da ich aber spielleite, hab ich die dankbare Aufgabe die Vorauswahl zu treffen. Wirklichen Einspruch der Mitspieler erwarte ich eigentlich auch frühestens nach einer Testrunde.

Die Auswahl an Fantasysystemen ist riesig, also mach ich zu erst ein paar Rahmenbedingungen fest:
  • Ich möchte eine Klassische EDO Fantasy Welt  (Elven-Dwarf-Orcs); gerne mit exotischen und phantastischen Elementen versetzt, also eher Barsaive als Mittelerde.
  • Die Regeln! Vielleicht der Punkt, der für den meisten Ausschuss sorgen wird. Hier muss das Verhältnis zwischen minimalistisch und komplex stimmen. Ein zum Setting gehörendes System wäre mir lieber als ein Universalsystem. Bestimmte Regelelemente machen ein System für mich eher unattraktiv (bspw. aktive Parade).
  • Deutschsprachiges Material. Ich bin faul und auf deutsch flutscht es einfach besser. Die Einstiegshürde für die Mitspieler ist niedriger und man wirft beim Spiel weniger englische Begriffe um sich. Gerade im Fantasysegment sollte es eigentlich genug deutschsprachiges Material geben. Mal ganz abgesehen davon, würde ich gerne mal wieder die ansässigen Verlage supporten!
  • Das System sollte Hangouttauglich” sein. Darunter verstehe ich: keine Spezial-Würfel, keine besonderen Materialien (Jengaturm, Schiebepuzzle, Spielkarten), möglichst keine Battlemap-Pflicht und gerne viel PDF Material.
  • Community (optional). Bei meiner Vorbereitung der Berge des Wahnsinns Kampagne merke ich, wie hilfreich eine Community sein kann. Man tauscht sich aus, profitiert von Erfahrungen anderer und hat Zugriff auf noch mehr Material. Auf jeden Fall ein nicht zu unterschätzender Faktor! Ein weiterer Vorteil: Mitspieler die keine bis wenig Material zum eingesetzten System haben, kommen trotzdem gut an Informationen (Beispiel: Wiki Aventurica oder System- und Verlagsforen).
  • Ein regelmäßiger Produktausstoß. Ich beschäftige mich gerne mit einen System und blättere in Quellenmaterial und Monsterbüchern rum. Um so besser, wenn ich cooles Zeug direkt ohne Konvertierung nutzen kann. Außerdem leite ich lieber vorgefertigte Abenteuer, als das ich mir Zeug selbst ausdenke oder improvisiere. (Hätte ich das vor, würde ich wahrscheinlich direkt Dungeon World nehmen) 
  • Man könnte im Zweifelsfall auch Konvertieren. Also eine Welt nehmen, die mir zusagt, und mit SaWo/Fate/BoL/GURPS/nWoD bespielen. Aber ganz ehrlich? Da hab ich eigentlich keinen Bock drauf!
    Ein Komplettpaket aus Setting und Regeln wäre mir lieber.
    Konvertieren ist Arbeit! Welche Settingelemente sollte ich wie im genutzten Regelwerk umsetzen? Und wie setze ich diese um, ohne das System zu zerlegen? Wie konvertiere ich Zusatzmaterial oder Abenteuer?
  • Und abschließend, fern jeglicher Objektivität, gibt es noch den persönlichen Geschmack. Manche Sachen findet man einfach nicht gut ;)
Das wären meine wichtigsten Kriterien um ein passendes Spiel zu finden. Sicherlich werde ich einige Kriterien aufweichen, oder ganz streichen müssen. Aber das kläre ich wenn es soweit ist.
Fortsetzung folgt …

    EinfachNurA - Abenteuer im Neuland: [DSA] “Der Nachttopf” – neue Runde gestartet

    21. März 2014

    Gestern abend began eine neue Kampagne [DSA] – Das schwarze Auge geleitet von Zeitwunder, die aber off-air stattfinden, mit dem wohlklingen vorläufigem Arbeitstitel “Der Nachttopf”.

    Mitspielerinnen waren diesesmal:
    Backfish als Dieb Yann
    Pinji als Kurtisane Shenny as-Sarjaban
    Pipodox als Entdecker Valpo Treublatt
    Zorny als Barde Ardor
    sowie mein Charakter,
    Quido Brigonetti, Söldner und Leibwächter aus dem Horasreich

    Nachts in Perricum…

    Die anderen haben schon eine Sitzung hinter sich, so dass Shanny und Yann sowie Valpo und Ardor einander kannten. Mir wurden kurz die letzen Erlebnisse mitgeteilt, aber mein Charakter hat keine Ahnung davon. 

    Des nächtens am Tore

    Es begab sich also in der Stadt Perricum, dass die Wachen abends gerade die Stadttore schließen wollten, als ein großer kräftiger Mann, gerüstet in Leder und bewaffnet mit Speer, Schild, Langschwert, Kurzschwert und Dolch, ermattet von einer langen Reise seinen Rucksack schleppend, sich noch gerade so durch die Tore drängelte und diese etwas unsanft zurückstieß.

    Dies erregte das Aufsehen der Wache, die sogleich in Form eines Hauptmannes den dreisten Kerl stoppte und ausfragte.

    Der Söldner wollte nur noch ins Bett und war nicht auf Streit aus, also dankte er freundlich dafür, dass die Wache das Tor noch für ihn aufgehalten hätte und erkundigte sich nach Arbeitsmögichkeiten und Obdach.

    Dies wurde auch halbwegs freundlich beantwortet und ein halbes Silberstück zum Hauptmann schnippend ging Quido seiner Weg. Vielleicht hatte er so einen Freund gewonnen. Eine wohlmeinede Wache könnte sich noch als nützlich erweisen.

    Endlich Essen

    Im “Rostiger Bierkrug”, der von der Wache genannten Taverne zur Arbeitssuche, einer ziemlichen Kaschemme in der es nicht einmal Betten gab, fand er zumindest soetwas wie Essen und angeblich hatten einige ziemliche finstere Gesellen in einer dunklen Ecke der Taverne, laut Auskunft des Wirtes, Arbeit zu vergeben.
    So weit so gut, aber ersteinmal wurde gespeist, auch wenn der Wirt es nicht gewohnt war jemanden das Essen zu bringen und man es sich also auch noch abholen musste. Nun, er war eben nicht im heimatliche Horasreich sondern imprimitve Auland. Was will man da schon erwarten?

    Zwischenzeitlich hatte wir Zorny, den Barden Ardor, aufgrund seiner PC-Probleme leider ganz verloren. Hofentlich klappt es beim nächsten Spiel.

    “Eine Einladung die man nicht ablehnen kann”

    Währenddessen wurde Shenny von den Schlägern des “Hehlers”, ein gewisser Welf,  abgefangen und unsanft zum “Rostiger Bierkrug”, Welfs “Büro” gebracht, der Versuch diesen zu entkommen scheiterte für Shenny, während Yann sich noch absetzen konnte. Unterwegs wurde unser Tulamidin unter Gewaltandrohung gezwungen den Treffpunkt mit Yann zu verraten, den die Schränke dann auch noch festsetzten.

    Trotz der beiden Schränke im Schlepptau wurde man fast ausgeraubt, weil die beiden sich verlaufen hatte und in das falsche Viertel gerieten.  Die Unholde hatten auch mehr als ein Auge auf Shenny geworfen, aber man konnte entkommen.

    In der Taverne traf auch zwischenzeitlich ein weitere Herr ein, Entdecker Valpo, der den Auftrag erhalten hatte sich hier zu melden.

    Wie mein Charakter später erfuhr hatten alle Beteiligten mysteriöse Aufträge per Zettel erhalten, die eine Liste mit Aufgaben für sie enhielten, verteilt über halb Aventurien, offensichtlich vom Hehler. Man solle in diverse Städte reisen und unter anderen ein Artefakt besorgen.
    Velpo wurden hierfür 15 Gold versprochen.

    Arbeit, Arbeit

    Quido wollte sich schon zum schlafen zum Gasthaus “Rostiger Drache” aufmachen, der ihm vom Wirt des Bierkrugs empfohlen worden war, als eben dieser ihn Ansprach er solle mitkommen, wenn er Geld verdienen wolle, es wurde von Silber gesprochen, was immerhin besser als gar nichts war.

    Den Raum betretend fand er einen gefesselten Yann und eine mit Blessuren leicht verunstaltete Shenny vor. Später wurde mitgeteilt, dass die Beiden sich beim Hehler unbeliebt gemacht haben, weil sie noch in der Stadt weilten, anstatt ihrm auftrag nachgekommen zu sein. Man solle sich gefälligst aufmachen, ansonsten würden sie noch mehr verprügelt.

    Dort fand man auch offenbar die Chefin des Hehler, eine mystheriöse Gestalt in einer schwarzen Robe mit schwarzer Haut, die den Hehler dazu brachte, dass Dieb und Kurtisane nicht mehr geschlagen wurden, weil sie lieber arbeiten sollten.

    Kopfschüttelnd nahm Quido dies zur kenntnis und kurz dannach wurde er als Begleitung für die Gruppe angeheuert, über Bezahlung wurde aber nicht geredet, denn man wurde fast hinausgeworfen und sollte am nächsten Tag verschwinden, wenn man keinen Ärger wolle.

    Nachdem Quido Yann von den Fesseln befreite gab es eine allgemeine Vorstellungsrunde, in der Quido versuchte den Charmeur zu spielen, wie die feinen Herren zu hause, indem er Shenny einen Handkuss gab, der aber eher in einer Schlabberorgie endete. Man begab sich zu Shennys Quartier, um dort zu nächtigen, da der empfohlende “Rostige Drache” wohl zu teuer und vor allem weiter weg war.

    Nachtruhe

    Die Nacht konnte man dann im Gasthaus verbringen in dem Shenny und andere Kurtisanen arbeiteten und genoß so reichlich vortreffliche Speisen und halbwegs weiche Kissen, auch wenn Valpo durch alte Kissen und harten Boden geplagt war, und beschloß am nächsten Tag mittags aufzubrechen.

    Speis und Trank wurden beim Wirt angefordert, der erstaunt reagierte, als  Shenny drei Kunden gleichzeitig auf ihrem Zimmer hatte und ihr die Hilfe einer Kollegin anbot, die jedoch verständlicherweise abgelehnt wurde.

    Die Ruhe und das Essen genießend tauschte man sich über die Herkunft aus.

    Valpo und Yann waren ob ihrer Tätigkeit und Herkunft nicht sehr gesprächig, aber zumindest Valpo tat kund, dass Gold nicht das einzige im Leben sei, was bei meinem Söldner vorerst etwas Unverständnis hervorrief.
    Von Yann war zu erfahren, dass er aus Perricum selbst stamme und noch nie da heraus kam. 

    Als Shenny ihre Geschichte erzählte erkannte er, dass die Arbeit jedoch auch Spaß machen müsse, und Geld nicht alles aufwiegt, während er erfuhr, dass sie schon als junges Mädchen zur Kurtisane ausgebildet wurde und dort sehr früh erste Kunden hatte, die sie längerfristig bedienen musste. Daher hat sie das Land der Tulamiden verlassen, weil sie es einfach satt hatte, und war nun ihre eigenen Herrin, auch wenn die Arbeit ähnlich blieb mit häufiger wechselnden Kunden. Von irgendetwas muss man schließlich leben. Der Menge an Kleidern nach zu urteilen liefen Shennys Geschäfte gut.

    Ebenso wurden noch Pläne für den Morgen geschmiedet.

    Shenny wollte mit Yann die meisten ihrer Sachen verkaufen, wofür sie über 200 Goldstücke von Mitkurtisanen und Hänlern erhielt, sowie einen überraschten Blick ihres Wirtes, weil sie so plötzlich die Stadt verlassen wollte.

    Währenddessen beschlossen Valpo und Quidosich zeitgleich zum Hehler Welf auf zu machen, um noch einmal über Bezahlung zu reden und etwas Reiseausrüstung sowie einen Vorschuß zu erhalten, von dem man sich dann zumindest einiges kaufen könnte.

    “Der Kleine”

    Quido tat kund, dass er aus dem Horasreich, genauer Grangor käme, die man auch die “Stadt der Kanäle” nannte.

    Aufgrund meiner nuscheligen Aussprache verstand man jedoch statt “Ich stamme aus Grangor, man nennt sie auch Stadt der Kanäle” leider “Ich stamme aus Grangor, man nennt mich auch der Kleene”, so dass sich nun für Quido der Spitzname “Der Kleine” oder “Kleiner” ergab, trotz seiner Größe von 186cm und seiner recht muskulösen Statur.

    Daher erzählte Quido, dass er schon als Junge bei einem Söldnerhaufen anfing und dort eben immer “Der Kleine” genannt wurde, was sich auch bis heute erhalten hat.

    Zu seinem Bedauern musste er die “Stad der Kanäle” verlassen, weil er einen Auftrag als Leibwächter vergeigt hatte. Die mächtige Familie Willforth hatte einen Todesfall zu beklagen, wenn auch den eines unwichtigen Mitgliedes, irgendein Taugenichts von Enkel eins Cousins, des Famiilienoberhauptes.
    Diese Tragödie war jedoch nicht Quidos Schuld, denn es waren einfach zu viele Angreifer für einen Mann allein waren, um alle abzuwehren. . Diese Erklärung half ihm leider auch Nichts, also verließ er seine Heimat notgedrungen und kam nach Perricum.

    Der Nachttopf

    Man fand am morgen eine, natürlich verschlossene, Taverne vor und weckte den Wirt, der arg unwirsch reagierte. “Ich weiß nicht so er ist, fragt irgendjemand anderen. Wir haben geschlossen und jetzt verpisst euch!

    Leicht genervt ob der Unfreundlichkeit warf Quido einen Stein gegen das Fenster des Wirtes, was den sehr jähzornigen Mann, wovon ich natürlich nichts wusste, zur Weißglut brachte.

    Ich hab gesagt ihr sollt euch verpissen!“, erklang und zur Unterstützung seiner Argumente flog ein Nachttopf hernieder, dem Quido zwar geschickt ausweichen konnte, der aber Valpo voll traf. Das Gelächter der Umstehenden war ihm sicher.

    Valpo machte sich auf zum Fluß, geführt von einem Passanten, der ihn in einee zwielichte Gase führte und versuche ihn zu bestehlen. Das war zwar erfolglos aber besserte Valpos Laune nicht, ebenso wenig seine Orientierung, die quasi nicht vorhanden war.

    Am Fluss traf dieser eine nette Dame die seine Wäsche wusch währende er badete. Sauber aber ohne Ahnung vom Weg versuchte er zurück zu Shennys Quartier zu finden. Pünktlich zum Treffpunkt zu kommen wäre schwierig.

    Quido suchte unterdessen den Hehler Welf, während sich Shenny und Yann mit Taschen voller Gold zum Treffpunkt begaben.

    Und so endete der Abend.

    Danke an meine Mitspieler und den SL, es hat Spaß gemacht vorallem weil ich recht spontan in die Runde integriert wurde, der noch ein Kämpfer zu fehlen schien, auch wenn ich bisher meine Qualitäten nicht beweisen konnte, aber das traf auf alle Charaktere zu, denn dies war nur der Grundstein für die folgenden Abenteuer.

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