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Artikel Tagged ‘Cthulhu’

Tentakel-Spiele: Berge des Wahnsinns – Die Linse und die Suche nach Williams

26. Januar 2015
Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.

[Spielleiterkommentare in blau]

Als Vincent die Linse berührte wurden alle im Raum von einen gleißenden Licht erfasst. Wie ein einer Vision ziehen blitzlichartige Bilder unterschiedlicher Leben an ihnen vorbei; sie waren Bauer, Krieger, Sklave, König. 
Dann erwachten sie in einer langen Karawane, die sich durch die Straßen der Stadt schlängelte. Die Stadt war eisfrei, überall waren Pflanzen und Polwesen flogen in der Ferne zwischen den Türmen umher. Ihr bisheriges Leben war ihnen zwar schemenhaft bewusst, aber gleichzeitig sagte ihr Verstand instinktartig “Muss mein Gewicht weitertragen bis ich es ablegen soll” Sie waren teil der Karawane, die aus aus Vormenschen und langschnäuzigen “Kamelen” bestand. Geführt wurden sie von den schrecklichen Polwesen. Nach einen kurzen Moment stockte die Karawane und es kam weiter vorne zu einen kurzen Tumult. Plötzlich verstummten die Rufe der Vormenschen und das dissonante Pfeifen der Polwesen. Etwas später zog die Karawane an einen, sauber in der Mitte durchtrennten, Vormenschen vorbei.
Schließlich erreichten sie ein Gebäude an dem einige Traglasten abgegeben wurden. Eine große, fleischige, vieläugige Bestie nahm die Bündel an und verschlang beiläufig eins der größeren Tiere. Die bewachenden Polwesen schienen kurz erschrocken und irritiert, bekamen das Ungetüm aber gebändigt.
Nach dem Stop zog die Karawane weiter Richtung Fluss. Dann gab es wieder Unruhe, dieses mal war jedoch die ganzen Stadt betroffen. Viele Polwesen flüchteten vom Fluss weg. Viele Polwesen flohen trompetend in die Gebäude oder vom Fluss weg und nur einige Wenige postieren sich etwas weiter Flussaufwärts. Ohne ihrer Wachen löste sich die Karawane in einen heillosen Durcheinander auf. Vincent und Dr. Meyer nutzen die Gelegenheit zur Flucht und versteckten sich zwischen den Gebäuden. Sören und Adam blieben am Flussufer und beobachten das Geschehen. Etwas Schwarzes trieb im Fluss. Dieses schwarze, steife Etwas war für sie beide abstoßend und gleichzeitig auch anziehend. Es war ein widerwärtig, missgestalteter, steifer “Körper” mit schwarzen Fell. Die Polwesen eskortierten das Treibgut den Fluss entlang, hielten jedoch Abstand. Es schien fast als hätten sie Angst. Als der Körper an ihnen vorbei trieb sprang Adam in den Fluss. Die Polwesen trillerten ihm vergeblich ihre Kontrolrufe entgegen und dann berührte Adam die Gestalt.
Zuerst war er erleichtert, doch dann durchzog ihm ein eiskalter Schmerz. Adam bemerkte, das diese Gestalt nur ein winziger Teil eines titanischem Großen war. Und für einen Moment richtet dieses “Große”, das nicht sein durfte, seine volle Aufmerksamkeit auf Adam Tyler. Um ihn dann zu verschlingen. 
[Mit diesem Teil des Abenteuers hab ich mich sehr schwer getan. In der “offiziellen” Version werden alle Charaktere in einen vormenschlichen Körper versetzt und haben keinerlei Kontrolle über diesen. Sie sind Zuschauer im Kopf des Vormenschen. Und der macht mit seiner Karawane erst einmal eine lange Sightseeingtour durch die Stadt und deren Untergrund. Es ist zwar möglich für kurze Momente (laut Buch für eine Runde) die Kontrolle des Körpers zu übernehmen. Aber selbst wenn dies versucht wird, lässt eigentlich erst die 2te Hälfte des Rundganges den Spielern etwas Handlungsspielraum. Mal ganz davon ab, dass der Wirt nach einer solchen Kontrollübernahme panisch wird. 
Dieser Abschnitt ist keine Railroad, das ist Beeing John Malkovich vorlesen.
Deshalb war ich auch geneigt die “Zeitreise” komplett zu streichen. Allerdings ist es auch eine schöne Szene um Informationen mal nicht über irgendwelche Wandgemälde zu vermitteln. Also hab ich versucht die Zeitreise auf die wichtigsten Informationen zu reduziert und den Spielern etwas mehr Handlungsfreiheit zu geben. 
Trotz der vielen Änderungen fühlte sich der Abschnitt auf der SL Seite irgendwie starr an. Das Spielerfeedback nach der Runde war aber durchaus postiv (oder gnädig ;) )  ]
Benommen erwachten alle wieder im Raum mit der Linse. Viele Worte wurden über das erlebte nicht ausgetauscht. Gemeinsam mit den Deutschen kehrten man wieder zum Lexington Lager zurück. Sören, Adam und Vincent schlugen vor ein gemeinsames Lager am Starkweather Moore Camp zurückzukehren. Doch so lange Williams und die Polwesen noch unterwegs waren, wollte man den Großteil der Ausrüstung nicht mit zu wenig Leuten zurücklassen. [Ich lies den Spielern die Wahl mit Interpersonal Ausgaben NSCs doch zum mitkommen zu überzeugen, aber die Punkte waren den Spielern zu kostbar.]
Um das Lager noch vor dem Erscheinen des Nebels zu erreichen musste die Gruppe einen Gewaltmarsch einlegen. Alle waren stark erschöpft, aber durch seitiges Einpeitschen von Vincent erreichten sie noch rechtzeitig das Lager am großen Platz. [So langsam gingen der Gruppe die Athletics Punkte aus. Für einen Punkt Intimidation, fürs Einpeitschen, konnte aber der Mindestwurf auf 3 gesenkt werden.] Dort angekommen werden kurz die wichtigsten Informationen ausgetauscht, bevor die drei erschöpft in die Zelte fallen.
Am morgen des 8.12. machen sich einige Gruppen auf die Suche nach dem Saboteur Kyle Williams. Eine Spur führte die drei bis auf die andere Flussseite. Dort wurden sie von Kyle, der sich oben in einen Gebäude versteckte, beschossen. Der noch immer vom vortätigen Marsch geschwächt Vincent wurde getroffen und schnell gingen alle in Deckung. Während Vincent aus seiner Deckung Kyle ablenkte schlichen die anderen beiden in des Gebäude und überwältigten ihn. Doch er gab nicht nach und griff sie immer wieder an, so das Vincent ihn aus sicherer Entfernung erschoss. Sterbend röchelte er nur nur noch “Southstation-Under… Washigton-Under… Bosten… Candle… Central… Havard…“. Sören erkannte die Orte, es handelte sich um Stationen der Bostoner U-Bahn.
[Eine umfangreiche Beschreibung der Actionszene spare ich mir an dieser Stelle. Es gab einige Fireweapons, Stealth und Sense Trouble Tests. Vincent Erwähnenswert ist vielleicht, das ich Williams, wie im englischen Original, ein Gewehr gegeben habe und der Oral History Spend für die U-Bahn Info. Zum Schluss der Session ging es Adam Tyler vergleichsweise güt, währen Vincent bei 0 Health und Sören bei -3 Stability stand.]

Chaotisch Neutral: Cthulhu 7E – Teil II: Geistige Stabilität und Kampf

26. Januar 2015

Weiter geht es mit dem zweiten Teil der Regelübersicht zur 7. Edition von Cthulhu. Diesmal wird sich der geistigen Stabilität und dem Kampf gewidmet. In letzterem gibt es aufgrund der neuen Bonus- und Strafwürfel recht starke Änderungen. Zu finden wie gehabt im Bereich Spielmaterial für Cthulhu.

Seanchui goes Rlyeh: Der Buch-Fluch

24. Januar 2015

Aus der Reihe “cthulhu.de-Bestseller” Erstveröffentlichung: 5. August 2011 Autor: Stefan Droste Kostbare Bücher und Schriften mussten seit jeher gegen ruchlose Diebe und Vandalen – oder in unserem Falle verzweifelte Investigatoren – geschützt werden. In früheren Zeiten bediente man sich dazu sogenannter Bücherflüche, welche meist vorn ins Buch geschrieben wurden. Durchaus denkbar also dass alte Mythos-Werke […]

Chaotisch Neutral: Cthulhu 7E – Teil I: Charakter und Spielmechanik

19. Januar 2015

Sofern die Großen Alten nichts dagegen unternehmen, wird dieses Jahr wohl die die deutsche Übersetzung der neuen 7. Edition der Cthulhu-Regeln erscheinen. Mittlerweile existiert bei Pegasus Spiele schon seit einiger Zeit eine kostenlose Schnellstartvariante. Um geneigten Kultisten (und insbesondere der Chaotisch Neutral Runde) eine Einführung zu vermitteln, gibt es hier in der nächsten Zeit eine … Cthulhu 7E – Teil I: Charakter und Spielmechanik weiterlesen

Tentakel-Spiele: Berge des Wahnsinns – In Lexington’s Stadtlager

18. Januar 2015
Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.
[Spielleiterkommentare in blau]
[Nach der letzten Session stand die Frage im Raum mit welcher Charaktergruppe weitergemacht werden sollte. Ich überließ den Spielern die Wahl ob wir mit den “Jungs fürs Grobe” im Lexington Camp oder mit den “Eierköpfen” im Starkweather-Moore Camp weiter spielen. Die Gruppe entschied sich für das Lexington Camp, was mich mit den Problem konfrontierte, das wir uns immer weiter von der Kampagne “as written” entfernten. Aber irgendwie fand ich es auch reizvoll von den Schienen der Kampagne loszukommen.]
Nachdem sich die drei in Lexington’s Lager eingerichtet und versorgt haben, trafen kurz nach 5 Uhr Lexington und ihr Fotograf Priestley ein. Die Beiden waren sehr erleichtert darüber endlich Teilnehmer der anderen Expedition anzutreffen und berichteten, das ihr Pilot Kyle Williams seit dem Vortag vermisst wird. Er blieb im Lager zurück, aber als sie zurück kamen war er verschwunden und das Flugzeug schwer beschädigt. Die Deutschen haben sich natürlich an der Suche beteiligt, doch bisher sind sie auch noch nicht zurück gekehrt. Lexington hat das Gefühl, das die Deutschen noch weitere Pläne verfolgen [Reassurance].  Da Kyle’s Rucksack noch im Lager war, ist er wahrscheinlich entweder geflohen oder entführt worden. Sören fand einige Schuss Pistolenmunition aber keine Pistole unter Kyle’s Sachen, zumindest schien er bewaffnet zu sein [Evidence Collection].
Da Kyle, falls er geflohen ist, sich möglicherweise in der Stad verirrt haben könnte, kam die Gruppe auf die Idee ihn bei der Orientierung zu helfen. Hierzu positionierten sie sich auf dem Dach eines Gebäudes und versuchten Signale mit einen Spiegel abzusenden, um Williams so zurück zu lotsen. Zu ihrer Überraschung bekamen sie aber nicht von Williams eine Antwort, sondern vom Starkweather-Moore Lager. [Diese Entwicklung war wirklich schräg. Das Abenteuer sieht eigentlich vor, das sich die Camps nach einen ersten Treffen in der Stadt, zu einen regelmäßigen Kontakt über Signalspigel absprechen (natürlich in Abwesenheit der SCs). Ich hielt es für passender dieses Treffen entweder mit Spielerbeteiligung durchzuführen oder ganz raus zu streichen. Da die Spieler nun in Lexington’s Lager waren, hab ich die Kontaktgeschichte schon abgehakt. Jetzt sind die Spieler aber selbst auf die Idee gekommen, also konnte der Kontakt wieder aufgegriffen werden. Im Unterschied zum Abenteuer befanden sind die Spieler zwar nun auf Lexington’s Seite, aber es gab ja trotzdem etwas zu erfahren.] In ihrer Antwort berichtete das SME Lager, dass auch Dr. Greene vermisst wird. Da sich inzwischen der unnatürliche Nebel wieder zusammenzog, vereinbarte man eine erneute Kontaktaufnahme für den nächsten Morgen. [Regelmechanisch wurde die Spiegel-Kommunikation übrigens über Punktausgaben in Outdoorsman und Cryptography umgesetzt.]
Über Nacht wurde Vincent von einen Donnern in der Ferne aufgeschreckt. Eine Ursache konnte er aber nicht ausmachen. Bei der morgendlichen Kontaktaufnahme berichtete das Starkweather Lager, das Kyle Williams ins Lager eindrang, den Kopiloten Halperin angeschossen hat und eins der Flugzeuge in Brand setzte. Williams ist ihnen in der Stadt entwischt. Man überlegte nun die Lager zur Sicherheit zusammenzulegen, Acacia Lexington warf aber ein, dass man vorher auf jeden Fall die Deutschen finden sollte. Also schwärmten man aus.
Sören, Vince und Ace fanden die Deutschen in einen großen fünfeckigen Gebäude, mit spitzen Türmen an jeder Ecke. Dr.Meyer berichtete ihnen, das sie auf der Suche nach den vermissten Williams vom Nebel überrascht wurden und darum ihr Lager in diesem Gebäude aufschlugen. Nachdem sie von den Überfall auf das SME Lager erfuhren, stimmen sie zu, das man das weitere Vorgehen zusammen absprechen sollte. Aber vorher wollte Dr.Meyer ihnen noch einen interessanten Raum in diesem Gebäude zeigen. Er führte die drei in einen Raum in dessen Mitte Licht durch eine Linse geworfen wurde und so bewegte Bilder im Raum projizierte. In den Bildern war die Stadt zu ihrer Blütezeit zu sehen, doch bevor man sich das Schauspiel genauer ansehen konnten, berührte Vincent die Linse… 
[Die Gelegenheit seinen “Bad Luck” Drive zu triggern war einfach zu verführerisch :) ]

Seanchui goes Rlyeh: Rezension: Viktoria-Kreuz

16. Januar 2015

Im Laufe des letzten Jahres erschien mit „Cthulhu Gaslicht“ das dritte klassische „Cthulhu“-Setting als aufwändiger Hardcoverband. Seitdem ist es wieder ein wenig still um „Gaslicht“ geworden, doch nun schickt sich Pegasus an, weiteres Material für das Setting als PDF zu veröffentlichen. „Viktoria-Kreuz“ ist dabei eines von zwei neu geschriebenen Abenteuern. Zunächst einmal ist es sicher […]

Chaotisch Neutral: Disharmonie #01

12. Januar 2015

Die Ereignisse nach dem Aufenthalt in Suite 608 waren für einige Charaktere mit höchst unangenehmen Konsequenzen verbunden. Nach einer kurzen Phase der Ruhe werden sie jedoch erneut in turbulente Nachforschungen verwickelt. Die Tagebuchaufzeichnungen von Clara legen darüber nachfolgend Zeugnis ab. Alles beginnt wieder einmal mit einem Brief. Heinrich erhält Post von einem gewissen Herrn Hansen … Disharmonie #01 weiterlesen

Seanchui goes Rlyeh: Cthulhu.de Bestseller: Abenteuer en masse

8. Januar 2015

Aus der Reihe “cthulhu.de-Bestseller” Erstveröffentlichung: verschieden Autoren: Tobias “De Vermis” Schmidbauer, Markus Leupold-Löwenthal, Ortwin “2nd System-Meister” Ebhardt, Gerrit “Wrzlprmft” Ansmann Heute habe ich einen beeindruckenden Rundumschlag aus dem Archiv von Cthulhu.de zu bieten – gleich fünf Abenteuer, die Ihr früher auf den Seiten dieses verloren gegangenen Blogs herunterladen konntet, findet Ihr nun hier wieder. Die […]

Greifenklaue's Blog: Deutschspr. Zombie-RPGs & -szenarien

7. Januar 2015

Neben Material für Zombieslayers poste ich in der Rubrik ja auch allerlei Nützliches zu Zombies und andere deutsche Zombierollenspiele. Da ich via Tanelorn neulich eine Zusammenstellung gemacht habe, möchte ich die mit Euch teilen: Zombieslayers (auch Deutsch) – hier ist insbesondere der Zombiebaukasten cool, ggf. auch um sich für sein System inspirieren zu lassen. Corpseslayers (nur Englisch) […]

Tentakel-Spiele: Berge des Wahnsinns – Währenddessen …

5. Januar 2015

Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.
[Spielleiterkommentare in blau]

[In dieser Session übernahmen die Spieler die Rollen ihrer Ersatzcharaktere und wir spielten deren Erlebnisse des 6.12. durch. Folgender Bericht spielt also parallel zu diesem.
Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen waren die Ersatzcharaktere noch ziemlich blass. Zum anderen biete die Kampagne mehr Material als in der, “by the book”, verfügbaren Zeit nutzbar ist. Ganz unabhängig davon, fand ich die Idee als Experiment ganz reizvoll. Und selbstverständlich habe ich mein Vorhaben vorher mit den Spielern abgesprochen.

Erlebnisse in der Stadt

[Um die 3 “neuen” Charaktere nicht völlig im luftleeren Raum auftauchen zu lassen, hat jeder Spieler eine Szene mit einem Charaktererlebniss in der Stadt beschrieben. Zusammen haben wir uns daraus folgende mechanische Konsequenzen überlegt]
Der Pilot Adam “Ace” Tyler beschäftigte sich mit den Bildern und Schrifttafeln der Stadt, dies ermöglichte ihn zwar tiefere Einblicke, zerrte aber auch an seiner Stabilität. Vincent Teressa, der untergetauchte Gangster, verirrte sich Nachts im Nebel der Stadt. Auf der Suche nach dem Lager veränderte sich seine Wahrnehmung von Raum und Zeit. Er fand schlussendlich zwar wieder zurück, war jedoch von seinen Erlebnissen stark mitgenommen. Matrose Sören Lindström verbrachte einige sehr unruhige Nächte in der Stadt. Immer wieder träumte er von einen unheimlichen, schwarzen Turm im Eis.

Im Lager

Bevor eins der Flugzeuge am Folgetag zurückgeschickt werden sollte, wollten Starkweather und Moore wissen was aus Lexington und den Deutschen geworden ist. Einige Expeditionsmitglieder sollten sich auf die Suche machen. Ace Tyler meinte, nach der Landung in der der Stadt, Lexington’s Flugzeug auf der anderen Seite des vereisten Flusses gesehen zu haben. [Das war ein wenig geretconned. Erschien mir aber sinnvoll, damit die Charaktere nicht völlig ziellos in der Stadt umherirren, sondern eine grobe Idee von der richtigen Richtung hatten.]
Sören, Vincent und Adam rüsteten sich also für die Suchmission aus. Man entschied sich auf eine höher gelegene Ebene, nahe der Berge, zu klettern und sich dann Richtung Fluss zu bewegen. Von dort oben hatte man einen guten Blick über die Stadt und da dort keine Gebäude standen, kamen die Drei auch sehr schnell voran. Am Fluss angekommen konnte Sören mit seinem Feldstecher, für einen kurzen Moment, eine Person in einem Polarparka im Labyrinth der Stadt auszumachen. Für eine Kontaktaufnahme war sie allerdings zu weit entfernt und verschwand somit wieder im Gewirr der Stadt.
In einer langwierigen Kletterei arbeiteten sich die Drei auf der anderen Flussseite wieder auf die höhere Ebene. Wäre Ace nicht so ein geübter Kletterer, hätte es hier sicher einige Verletzungen gegeben. [Massives Piggybacking zerrte an Ace’s Athletics Pool, aber man wollte ja klettern]
Zwei Dinge konnten sie hier oben entdecken. Zum einen befand sich hier das ersten Gebäude auf dieser Höhe. Es war ein rechteckiger Bau, von der Größe eines Hangars, dessen Rückwand direkt mit der Bergseite abschloss. Zum anderem konnten sie unten in der Stadt Lexington’s Flugzeug ausmachen.
Auf dem Weg zum Flugzeug warfen sie noch einen Blick in das Gebäude. Neben einigen Wandbildern der Polwesen gab es einen Höhleneingang, der “in den Berg” hinein führte. Die Gänge schlängelte sich in die Tiefe und je tiefer sie kamen desto wärmer wurde es. Sie erreichten eine große dunkel Höhle und Vincent meinte ein Geräusch zu hören. In der Hoffnung einen der Pinguine zu erbeuten, verteilten sich die drei leise mit gezogenen Waffen. Vincent verlor sich dabei etwa tiefer als die anderen in der Höhle [sein Drive ist Bad Luck, da passiert sowas halt :D ] und entdeckte einen verstümmelten Riesenpinguinkadaver. Ein Stück dahinter befand sich ein unförmiges, fleischiges Wesen von der Größe eines Kleinwagens, das leise Pfeifgeräusche von sich gab und sich rhythmisch auf und ab bewegte. Apathisch wand sich Vincent ab und ging zurück zu seinen Begleitern. [Er hatte hier mehr Glück als Verstand und schaffte sowohl die Stability, als auch die Stealth Probe.] Auf deren Nachfrage meint er nur, das es besser wäre zu gehen. Doch Sören und Ace wollten es genauer wissen. Das Ganze endete in einer heillosen Flucht durch die Tunnel. Ace gelang es zwar das Ungeheuer mit Dynamit auszubremsen, verletzte sich allerdings dabei. Nachdem Sören ihn notdürftig versorgte, machten sich die drei auf den Weg zum entdeckten Flugzeug.
Das Lager von Lexington und den Deutschen war verlassen. Wahrscheinlich waren sie noch in der Stadt unterwegs. Da es für eine Rückkehr zurück ins Starkweather Lager inzwischen viel zu spät war, nutzen die drei eins der Zelte um sich aufzuwärmen und auszuruhen. Bei einen flüchtigen Blick über das Lager, fand Ace im Flugzeug einige defekte Motorteile und stellte fest dass der Motor anscheinend sabotiert wurde und wichtige Teile fehlten. Was ist hier geschehen?
[Rückblickend  hätte ich vielleicht 2 Dinge anders lösen sollen: 1. der Shoggothe kam vielleicht etwas zu früh und 2. der Shoggothe war zu zurückhaltend. Aber bei dem “Tempo” das die Kampagne vorsieht ist es nicht verwunderlich wenn man als SL irgendwie trantütig wird :D]

Seanchui goes Rlyeh: Zahlenmystik

1. Januar 2015

Aus der Reihe “cthulhu.de-Bestseller” Erstveröffentlichung: 18. Februar 2007 Autor: Daniel Neugebauer Die Zahl ist das Wesen aller Dinge. – Pythagoras von Samos Wir haben 10 Finger, 7 Tage ergeben eine Woche, vor den 7 Todsünden kann uns nur die dreifaltig Gottes bewahren, 666 ist die Zahl des Teufels, ebenso wie die 13 die des Unglücks […]

Seanchui goes Rlyeh: Neue Rubrik: Cthulhu.de-Bestseller

1. Januar 2015

Hallo zusammen, zunächst wünsche ich natürlich allen Lesern ein gesundes und spielfreudiges Jahr 2015! Bereits bei meinem Jahresfazit zum vergangenen Jahr konnte ich eine spannende Ankündigung machen: Viele von Euch kennen sicherlich noch den Blog cthulhu.de. Hier wurde über Jahre interessantes Spielmaterial veröffentlicht und viele der Autoren finden sich heute in der Autorenriege der Fanzeitschrift […]

Greifenklaue's Blog: Rollenspiele, die ich gern mal leiten würde

1. Januar 2015

Durch einen DVPK (einen Dreiviertelpartykill … – Bericht in GKpod #38 übrigens) bei Kingmaker musste ich mir Gedanken machen, worauf ich eigentlich noch Lust hätte – wenn wir nicht weiter spielen sollten, was durchaus auch eine Option ist (ich bin aber mit einigen Aspekten von Kingmaker eher unzufrieden, gerade vom Verwaltungsspiel hätte ich mit mehr […]

Teilzeithelden » Pen&Paper: Rezension: Das Grauen in Arkham hat ein Gesicht — Cthulhu Abenteuerband

31. Dezember 2014
Grauen in Arkham Cthulhu Pegasus Teaser

Mit Grauen in Arkham stellt Pegasus nach dem Quellenband Arkham – Hexenstadt am Miskatonic nun sieben Abenteuer zur Verfügung. Cthulhu-Spieler der 1920er Jahre werden ihre Freude haben und etliche Stunden Spielspaß mit sehr unterschiedlichen Szenarien erleben. Die Rezension zeigt: Es wird spannend.

Seanchui goes Rlyeh: Zwischen den Jahren… Version 2014

29. Dezember 2014

Es ist mal wieder die leere Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Zeit, ein wenig innezuhalten, Vergangenes Revue passieren zu lassen und auf Zukünftiges zu blicken. Seit einigen Jahren nutze ich diese Gelegenheit, um Euch auf meinem Blog an Erledigtem, Versäumten und Geplantem teilhaben zu lassen. Außerdem möchte ich ein wenig die Inhalte meines Blogs mit […]

Neue Abenteuer » rpg: Freudige Erregung für 2015

26. Dezember 2014

2014 neigt sich dem wohlverdienten Ende zu, und es machen auch schon die ersten Jahresrückblicke die Runde. Allerdings nicht bei uns, zumindest noch nicht, wir wenden uns heute lieber der Zukunft zu. Die folgenden fünf Produkte sind die Rollenspielmaterialien auf die wir uns persönlich in 2015 am meisten freuen. Ob sie sich tatsächlich lohnen, oder […]

Greifenklaue's Blog: Bundle of Holding – Fünf dicke Weihnachtsbündel

24. Dezember 2014

Beim Bundle of Holding gibt es gerade gleich fünf Aktionen parallel. 1. Razor Coast (Pathfinder-Piraten-Sandbox von Frog God Games noch 5 Tage, 7 Dollar im Basisset, 22,50 Dollar mit Bomustitel) 2. Paranoia (6 Tage, 13 bzw. 23,50 Dollar) 3. Delta Green (Cthulhu-Ableger noch 7 Tage, 9 Dollar in der Basis-Variante, 20,50 Dollar mit Bonustiteln) 4. […]

Tentakel-Spiele: Berge des Wahnsinns – Das Gewächshaus

23. Dezember 2014

Hier die Übersicht der bisherigen Berichte.
[Spielleiterkommentare in blau]

Nach der Begegnung mit dem Polwesen machten sich die drei Forscher vorsichtig auf den Weg zurück nach draußen. Glücklicherweise schien das Wesen verschwunden zu sein. Mit dem Funkgeräte versuchte man Kontakt zum Lager aufzunehmen, doch es gab keine Antwort. [Da im Lager ein Flugzeuge zeitweise beladen wurde, habe ich die Würfel entscheiden lassen ob der Funkspruch beantwortet wird. Die Würfel meinten es aber nicht gut mit der Gruppe]
Was sollte sie nun tun? Dr. Burroughs und Prof. Gilmore wollten die Nachforschungen fortzusetzen. Dr. Sinclair wollte zwar lieber zurück ins Lager, schloss sich dann aber doch seinen Begleitern an. [Ein schöner Moment um die Drives aller Beteiligten zu triggern: Gilmore (Sudden Shock) udn Burroughs (Arrogance) wollen unbedingt weiter, während Sinclair (Duty) sie nicht alleine lassen will. Dank des erhaltenen Stabilitäts-Punktes ist Burroughs wieder im positiven Bereich.Burroughs und Gilmore nehmen mit dem modifizierten Funkgerät wieder die Suche nach dem Signal auf. [Electrical Repair]
Das gefundene Signal führte die drei über den gefrorenen Fluss, weiter in ein unwegsames Geröllfeld aus Gebäudeüerresten. Hinter dem Geröll tat sich ein großes kreisrundes Loch im Boden auf. Direkt daneben stand ein keilförmiges, hohes Gebäude. Vor dem Gebäude waren eindeutige Spuren der Polwesen zu entdecken.
Während seine Begleiter sich verstecken, machte Gilmore den Vorstoß zu dem Gebäude. [Ich glaube hier habe ich erneut Gilmores Drive getriggert]
Der Eingang war mit ledrigen Vorhängen behangen, im Inneren war es warm und hell. Ein starker Aasgeruch strömte Gilmore entgegen als er das Gebäude betrat. Es gab nur einen großen Raum und die Decke schien das Sonnenlicht zu verstärken. Auf dem Boden lagen unzählige gehäutete Riesenpinguine, die mit ihren leeren Augen in unterschiedliche Richtungen starrten und aus deren Körpern Pflanzen mit weißen Blumenköpfen sprossen. Gilmore holte Burroughs, der als Biologe sicher mehr mit dem Fund anfangen konnte. Sinclair blieb weiterhin versteckt und sicherte die Umgebung.
Burroughs bestätigte Gilmores Vermutung: aus den Pinguinen wachsen neue Polwesen! Hunderte! In der Hoffnung die “Zucht” zu zerstören, entfernten sie die wärmedämmenden Vorhänge. Um das Wesen zu studieren, zogen sie danach einen Pinguin, samt Pflanze nach draußen. Noch während die beiden dabei waren, entdeckte Sinclair zwei dunkle Punkte am Himmel. Die Wesen kehrten zurück! Sie flohen, doch Burroghs blieb unweit des Gebäudes zurück, um die Wesen zu beobachten. [Ich weiß leider nicht mehr ob sich der Charaktere wegen eines gescheiterten Fleeing Test, einen Drive oder einfach aus Spiellerlaune von den anderen getrennt hat. Aber eins davon wird es wohl gewesen sein]
Während ein Wesen am Gebäude blieb, kam das Andere zielstrebig auf Burroughs’ Versteck zu. Es kam ihm auf zehn Meter entgegen und schien ihn zu mustern. Burroughs rührte sich nicht. Plötzlich pfiff und trillerte das Wesen in einen unangenehmen Ton und Burroughs rannte, ohne sich umzublicken, davon.
Sinclair und Gilmore flohen derweil zurück über das Geröllfeld. Sinclair war bereits fest davon überzeugt das ihr Begleiter verloren sei, doch Gilmore gab die Hoffnung noch nicht auf. Um die Wesen irgendwie von Burroughs abzulenken, zündete er eine Dynamitstange. 
Die Wesen schienen auch von Burroughs abgelassen zu haben, so das er am Fluss wieder auf die anderen stieß. Eilig machten sie sich auf den Weg zurück ins Lager.

Chaotisch Neutral: Suite 608

22. Dezember 2014

Nach den Geschehnissen in Travemünde kehren die Charaktere wieder nach Hamburg zurück. Wenig später werden Clara und Heinrich von Lissy kontaktiert, um bei einem dringlichen Umstand behilflich zu sein. Folgende Auszüge aus Claras Tagebuch verdeutlichen den unheilvollen Charakter dieses Abends sehr deutlich. Lissy bittet Heinrich und mich, Clara, um Mithilfe bei ihrem Umzug vom Hotel … Suite 608 weiterlesen

Seanchui goes Rlyeh: Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos: AUSVERKAUFT

22. Dezember 2014

Pünktlich zum Fest hat mir die Community ein echtes Weihnachtsgeschenk gemacht: nach nicht einmal drei Monaten ist der NSC-Sonderband “Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos” ausverkauft! Bitte bestellt den Band nicht mehr. Die wenigen verbliebenen Restexemplare in meinem wohlgehüteten Archiv sind für den persönlichen Gebrauch (man will ja auch was vererben :-)) oder für spätere […]